JCB Sicherheitssystem

Sensorisches System für die Sicherheit auf der Baustelle

JCB Deutschland GmbH

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Graf-Zeppelin-Str. 16
51147 Köln
Deutschland

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Maschinen von JCB findet man heutzutage auf der ganzen Welt. Kein Wunder, denn schließlich gehört JCB zu den drei weltweit führenden Baumaschinenherstellern. Das Unternehmen beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter auf 4 Kontinenten und vertreibt seine Produkte über 2000 Händlerniederlassungen in 150 Ländern. In den 70 Jahren seines Bestehens hat das Unternehmen stets intensiv in Forschung und Entwicklung investiert, daher steht JCB in punkto Innovation auch jetzt an vorderster Front.

Heute verfügt JCB über einige der modernsten Entwicklungs- und Fertigungsstandorte rund um den Globus, produziert über 300 unterschiedliche Maschinenmodelle und ist bekannt für seinen konkurrenzlosen Kundendienst. JCB – ein Familienunternehmen von wirklichem Weltrang.

JCB führt bei seinen Radladern ein neues Sicherheitssystem ein, mit dem das Risiko von Zusammenstößen zwischen Mensch und Maschine verringert werden soll. Das sogenannte „JCB Proximity Braking System“ (PBS) ist ein Näherungsbremssystem, das automatisch in der Kabine eine akustische Warnmeldung auslöst und die Bremsen betätigt, sobald eine Person die vordefinierte Ausschlusszone betritt. Zusätzlich wird der Antrieb auf neutral gesetzt und die Parkbremse aktiviert. Analog wird die gefährdete Person mittels eines im Schutzhelm angebrachten Vibrationstransponders vor der Gefahr einer sich nähernden Maschine gewarnt. Das PBS wird als Option beim 19-t-Radlader 457, dem Flaggschiff von JCB, eingeführt. Die Erweiterung auf alle anderen Maschinen der Radladerreihe ist geplant.

Das PBS erzeugt mittels einer auf dem Radlader montierten Dreifachantenne um die Maschine herum eine Erkennungszone. Am Einsatzort tätige Personen sind mit VIbrationstranspondern ausgestattet, die in der Regel am Helm angebracht werden. Dringt die betreffende Person in den Sicherheitsschirm um die Maschine ein, warnt der Vibrationstransponder vor dem Betreten einer Gefahrenzone.

Parallel dazu kommuniziert der Transponder mit der Maschine: Es wird ein akustisches Warnsignal ausgelöst, das den Fahrzeugführer auf die Gefahr eines Zusammenstoßes aufmerksam macht. Die Bremsen werden automatisch betätigt und der Radlader zum Stillstand gebracht. Dies wird im Maschinensteuergerät mit Zeitstempel erfasst, um spätere Untersuchungen zum Grund des Eindringens in die Gefahrenzone zu ermöglichen. Mit den Ergebnissen lassen sich Ansatzpunkte für weitere Verbesserungen der Arbeitssicherheit am Einsatzort identifizieren.

Mehrere Maschinen eines Einsatzortes können mit dem JCB Näherungsbremssystem ausgerüstet werden. Damit eignet es sich laut JCB besonders für Einsatzorte mit hohem Verkehrsaufkommen, wie etwa in der Abfall- und Recyclingwirtschaft. Vor der Installation des Systems muss der Einsatzort besichtigt und bewertet werden. Hierbei werden die Betriebsabläufe, Geh- und Verkehrswege und weitere für den Einsatzort spezifische Variablen erfasst, die sich auf Betrieb des Systems auswirken können.

JCB weist darauf hin, dass das Näherungsbremssystem eine zusätzliche Maßnahme zur Sicherheit am Einsatzort ist. Es ersetzt nicht die maßgeblichen Sicherheitsmaßnahmen am Einsatzort.