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Atlas verkauft sein Anbaufräsen-Geschäft an Kinshofer

Als strategische Maßnahme hat Atlas beschlossen, sich in Zeiten zunehmender Dynamik stärker auf das Kerngeschäft Bagger und Krane zu konzentrieren. Daher wurde die Entscheidung getroffen, das Fräsen-Geschäft zu veräußern. Die Schaeff-Atlas Anbaufräsen sind als Vorreiter bei dieser Art von Anbaugeräten bekannt. Die breite Palette der Trommelfräsen und die zuverlässige Leistung jedes Modells werden von Atlas-Kunden in den Bereichen Bergbau, Bauwesen, Landschaftsbau, Tunnelbau und insbesondere Abbruch sehr geschätzt. Daher war es für Atlas von höchster Bedeutung, einen kompetenten Hersteller zu finden, der in der Lage ist, die hohen Qualitäts- und Leistungsstandards sowie die weitere Entwicklung der Fräsen-Serie zu gewährleisten.

Als strategische Maßnahme hat Atlas beschlossen, sich in Zeiten zunehmender Dynamik stärker auf das Kerngeschäft Bagger und Krane zu konzentrieren. Daher wurde die Entscheidung getroffen, das Fräsen-Geschäft zu veräußern. Die Schaeff-Atlas Anbaufräsen sind als Vorreiter bei dieser Art von Anbaugeräten bekannt. Die breite Palette der Trommelfräsen und die zuverlässige Leistung jedes Modells werden von Atlas-Kunden in den Bereichen Bergbau, Bauwesen, Landschaftsbau, Tunnelbau und insbesondere Abbruch sehr geschätzt. Daher war es für Atlas von höchster Bedeutung, einen kompetenten Hersteller zu finden, der in der Lage ist, die hohen Qualitäts- und Leistungsstandards sowie die weitere Entwicklung der Fräsen-Serie zu gewährleisten.

Dieser Hersteller wurde mit Kinshofer gefunden. Mit innovativen Produkten, von denen die Kunden profitieren, ist Kinshofer als führender Hersteller von Anbaugeräten für alle diese Branchen bekannt. Die Trommelfräsen schließen eine Lücke in Kinshofers breiter Angebotspalette von Abbruchwerkzeugen, darunter die MQP- und DRG-Serie von Demarec oder Kinshofers HPXdrive Greifer. Auch die Bereiche Garten- und Landschaftsbau und Allgemeines Bauwesen werden von dieser Ergänzung profitieren. Diese drei Produktsegmente machen den größten Teil des breiten Produktportfolios von Kinshofer.

Kinshofer beabsichtigt, diese neue Produktlinie auch global unter seiner allseits bekannten KINSHOFER Marke anzubieten und sie durch ihre Tochtergesellschaften oder regionale Partnervertriebe zu verkaufen und den Service dazu zu bieten. Kinshofer wird auch für die von Atlas verkauften Einheiten technische Unterstützung sowie Ersatz- und Verschleißteile bieten, die von nun an über das Kinshofer-Händlernetz verfügbar sind. Sowohl Brahim Stitou, Präsident und CEO der Atlas GmbH, als auch Thomas Friedrich, Präsident und CEO der Kinshofer Gruppe, zeigten sich erfreut über diese Transaktion und sind davon überzeugt, dass dies für ihre Kunden und das Produkt selbst eine großartige Lösung ist. Kinshofer wird dafür sorgen, dass diese neue Produktreihe so schnell wie möglich integriert wird.

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Baustelle des Monats: Jüdisches Museum MiQua

Archäologisch Wertvolles gesichert

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Betonbohrpfähle verleihen dem neuen Jüdischen Museum in Köln die nötige Stabilität ohne die Bodendenkmäler zu beschädigen

Über der Archäologischen Zone in Köln entsteht das Jüdische Museum MiQua. Bereits in der Nachkriegszeit haben unter dem Historischen Rathaus der Stadt Grabungen stattgefunden. Seither gilt der Rathausplatz als einer der bedeutendsten archäologischen Fundstätten Deutschlands. Da sich die steinerne

Vergangenheit nur ansatzweise in Vitrinen ausstellen lässt, möchte man in Köln die wertvollen Fundstücke direkt an ihrem ursprünglichen Standort in einer begehbaren Zone präsentieren. Eine weitgespannte Konstruktion wird die freigelegten Bodendenkmäler schützen. Um die wertvollen Exponate nicht zu beschädigen, die unter dem Neubau liegen und später zugänglich gemacht werden, wurden hunderte von Betonbohrpfählen gesetzt.

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Müller Mitteltal: Anhänger

Professionelle Nutzfahrzeuge für Lohnunternehmer

21 t Gesamtgewicht, 3 t Stützlast und technisch bis zu 100 km/h schnell unterwegs. Der schwere Baustellenkipper „KA-TA 21 R“. (Bild: Müller Mitteltal)

Für landwirtschaftliche Betriebe, die auch als Lohnunternehmen tätig sind, bietet Müller Mitteltal professionelle Transportfahrzeuge. Den Fokus legt das Schwarzwälder Fahrzeugbauunternehmen auf anwendungsbezogene und damit für den Lohnunternehmer wirtschaftlich einsetzbare Fahrzeuglösungen. Jetzt hat das Unternehmen drei neue Anhänger ins Angebot aufgenommen.

Auf Basis der 3-Seitenkippanhänger Baureihe KA-TA R, langjährig und über viele 100.000 km hinter schweren 3-Achs LKW-Kipper bewährt, entstand der große Bruder KA-TA-R 21 für den Einsatz in schwierigem Gelände und auf Baustellen. Die Bezeichnung 21 steht für das zulässige Gesamtgewicht des luftgefederten Kippanhängers, der technisch für eine Geschwindigkeit bis zu 100 km/h ausgelegt ist. Mit der EM-Bereifung der Größe 600/55R22,5 kann er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h betrieben werden, was besonders bei weiter entfernten Baustellen für den Betreiber ein wesentlicher Vorteil ist. Damit ist der KA-TA R 21 eine wirtschaftliche und flexibel einsetzbare Alternative zu 4-Achs-LKW oder Dumper.

Für den flexiblen Maschinentransport: Tiefladeanhänger T3

Lohnunternehmen die zum Beispiel für kommunale Auftraggeber tätig sind, müssen in der Regel an unterschiedlichen Standorten ihre Tätigkeit verrichten. In diesem Fall muss besonders der vergütungsfreie Aufwand für Transport sowie für das Be- und Entladen zügig erfolgen. Einfach bedienbare Ladungssicherung, leichtes Abklappen der Rampen, sicheres Befahren des Tiefladers, das sind alles Eigenschaften auf die Müller Mitteltal großes Augenmerk bei der Entwicklung und Produktion der Tieflader legt. Mit einer Geschwindigkeit bis zu 80 km/h ist der Tieflader bereits in kurzer Zeit an seinem nächsten Einsatzort.

Für den multifunktionellen Einsatz: Hakenliftanhänger HL-TA 18

Ein besonders flexibel einsetzbares Arbeitsgerät bietet Müller Mitteltal mit dem Hakenliftanhänger HL-TA, den der Hersteller aktuell mit einem Gesamtgewicht bis zu 19 Tonnen anbietet. In dieser Leistungsklasse ist der Hakenliftanhänger, der technisch für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt ist, für eine Vielzahl unterschiedlicher Transportaufgaben prädestiniert. Zum Aufnehmen und Absetzen von Behältern, zum Abkippen von Schüttgut oder zum Transport von Maschinen eignet sich der Hakenliftanhänger gleichfalls wie zur Bedienung mehrerer Baustellen, durch eine entsprechende Behälterlogistik. Der HL-TA 18 ist serienmäßig mit einem Hakenlift von Palfinger ausgestattet und kann mit unterschiedlichen Zugfahrzeugen wie z.B. Lkw, Unimog, oder Schlepper betrieben werden.

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Trend

Vorbeugen statt heilen

Präventives Bauen

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen.

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. So wurde bei Brücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu bebaut oder grundlegend saniert wurden, mit einer 100 Jahre langen Lebensdauer gerechnet. In der Praxis sind viele dieser Bauwerke nach der Hälfte der geplanten Nutzung als marode zu bezeichnen: Der zunehmende Güterverkehr auf den Bundesstraßen und Autobahnen und die Witterungseinflüsse lassen die Brücken vorzeitig altern Und das kostet: Auf rund 270 Mrd. Euro beziffert die Bundesregierung den Investitionsbedarf an Straßen, Brücken,

Schienen- und Wasserwegen zum Jahr 2030. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen. „Im KIT Innovation Hub ‚Prävention im Bauwesen‘ bringen wir die Wissenschaft auf die Baustelle. Alle Akteure – Bauherren, Rohstoffhersteller, Planer und Bauunternehmer – arbeiten im Projekt zusammen an einem strukturierten Innovationsprozess“, erklärt Gerdes. So sollen Technologien und Dienstleistungen entwickelt werden, mit deren Hilfe die Bauwerke vor Schadensprozessen geschützt werden können.In Frage sollten aber auch die Vergabeprozesse bei öffentlichen Aufträgen gestellt werden. Die Regelwerke dafür unterscheiden Materialien nicht nach deren Leistungsfähigkeit, sondern stellen lediglich Mindestanforderungen. „Dabei sollte doch eigentlich klar sein, dass ich in einem öffentlichen Schwimmbad nicht den gleichen Fliesenkleber verbauen kann wie zu Hause in der Dusche“, so der Materialforscher. Derzeit werde aber stets das kostengünstigste Material eingesetzt – mit fatalen Folgen für die Langlebigkeit von öffentlichen Gebäuden und Infrasktrukturobjekten. 

Der gesamte Lebenszyklus der Bauwerke sollte daher berücksichtigt werden, wenn Investitionen in die öffentliche Infrastruktur anstehen. Spart man zu Beginn bei der Qualität der Materialien, dann können später unkalkulierbare Instandsetzungskosten auf den Bauherren zukommen. In diesem Zusammenhang ist es ebenso wichtig, projektbezogen die Beanspruchung der Materialien genau zu analysieren, um die geplante Nutzungsdauer auch tatsächlich erreichen zu können. Präventives Bauen ist zu Beginn sicher teuerer, langfristig rechnet sich jedoch der anfängliche Aufwand. Der Bauchemiker Gerdes nennt ein Beispiel: Bei Autobahnbrücken umhülle eine Schicht aus Beton die in den Pfeiler eingelegten Bewehrungsstäbe aus Stahl. Gerät Streusalz auf den Beton, saugt er sich voll wie ein Schwamm. Die Folge: Korrosion. Dies könne leicht verhindert werden, indem man die Betonoberfläche imprägniere.

Autor: Paul Deder

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Fein: Akku-Bohrhammer ABH 18

Kompakt und leistungsstark im Metallbereich

2 J Schlagenergie für Hammerbohren in Beton bis 20 mm (Bild: Fein)

Mit dem 18-V-Akku-Bohrhammer ABH 18 ergänzt Fein sein Portfolio an Akku-Elektrowerkzeugen, die für Profi-Handwerker im Metall-Bereich unentbehrlich sind: Der neue Fein ABH 18 eignet sich für Bohrungen in Beton von bis zu 20 mm und erreicht einen optimalen Bohrfortschritt für Durchmesser von 8 bis 12 mm. Als Kombi-Lösung können Anwender den Bohrhammer auch zum Bohren und Meißeln einsetzen.

Entwickelt hat Fein den Akku-Bohrhammer für Metall-, Maschinen- und Stahlbauer sowie für Schlosser, die zuverlässig große Löcher bohren und dabei einen ausgezeichneten Arbeitsfortschritt erreichen wollen. Gleichzeitig ist der Bohrhammer ebenfalls für Ausbau und Renovierung konzipiert: Auch hier bohren Profi-Handwerker große Löcher in Decken und Wände, um beispielsweise Küchen zu montieren. Auf der Baustelle und beim Metallbauer vor Ort braucht es kraftvolle Akku-Elektrowerkzeuge, die genauso leistungsstark sind wie Netzgeräte.

Um genau das Werkzeug zu entwickeln, das den Anforderungen dieser Zielgruppen entspricht, haben Experten von Fein mit Profi-Handwerkern aus unterschiedlichen Bereichen gesprochen und die Ergebnisse in die Produktentwicklung des neuen Fein Akku-Bohrhammers einfließen lassen. Der Anwendungsschwerpunkt des Akku-Bohrhammers liegt auf der Befestigung von Metallkonstruktionen an Gebäuden, für die Löcher zwischen 8 und 12 mm gebohrt werden. Deshalb ist der neue Fein Akku-Bohrhammer mit bürstenlosem Motor genau auf diese Bohrgrößen ausgelegt. Die extrem kompakte Bauform des Bohrhammers sorgt für ermüdungsarmes Arbeiten. Durch das niedrige Gewicht von nur 3 kg in Verbindung mit den geringen Vibrationen ist der ABH 18 ideal für den täglichen Einsatz geeignet.

Auch im Innenausbau dient der 18-V-Akku-Bohrhammer dem Profi-Handwerker mit seinen drei Modi zum Hammerbohren, Bohren und Meißeln als flexibles Werkzeug: Mit einer Schlagenergie von 2 J haben Anwender einen schnellen Bohrfortschritt. Dadurch sind Bohrlöcher von bis zu 20 mm möglich, sodass auch Träger und Stützen an Gebäuden befestigt werden können. Mit der Meißel-Funktion können Fliesen kurzerhand entfernt und Schlitzarbeiten hergestellt werden. Durch die hohe Schlagenergie kommt der Bohrhammer auch im Bereich Tür- und Torbau zum Einsatz, um Betonüberstände zu entfernen und damit präzise Ergebnisse zu erzielen. In der Bohrfunktion unterstützt der Bohrhammer den Profi-Handwerker bei der Installation von Steckdosen – mit Bohrkronen werden Steckdosenlöcher mit 68 mm Durchmesser ins Mauerwerk oder in Beton gesetzt.

Bürstenloser Motor verlängert die Akku-Standzeit

Der Akku-Bohrhammer von Fein verfügt über einen kraftvollen, bürstenlosen Motor, der komplett wartungsfrei ist. Das Motorgehäuse ist glasfaserverstärkt, wodurch es noch langlebiger, robuster und damit perfekt für den täglichen Einsatz in Industrie und Handwerk geschaffen ist. Durch den 30 % höheren Wirkungsgrad im Vergleich zu herkömmlichen DC-Motoren verbraucht er wenig Energie: Mit einer Akku-Ladung des 18-V-Lithium-Ionen-Akkus mit 5 Ah können 80 Löcher mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Tiefe von 75 mm gebohrt werden.

Mit dem neuen ABH 18 schützt Fein sowohl Anwender als auch Maschine: Sollte der Bohrer plötzlich blockieren, entkoppelt eine mechanische Drehmomentkupplung den Motor und schützt damit den Anwender vor einem Rückschlag. Außerdem verfügen sowohl Akku als auch Maschine über die elektronische SafetyCell Technology. Sie schützt den Bohrhammer vor Überlastung, Überhitzung und Tiefentladung und schaltet das Werkzeug in Sekundenbruchteilen ab.

Bohrstaubdüse reduziert Staubbelastung

Zum Schutz des Anwenders und für geringere Reinigungsarbeiten bietet Fein als optionales Zubehör eine Bohrstaubdüse an. Der Luftstrom des Saugers hält diese an nahezu allen gängigen Oberflächen fest, sodass der Anwender beide Hände frei hat. Die Bohrstaubdüse ist mit allen 35 mm Saugschlauchanschlüssen von Nass- und Trockensaugern kompatibel. Wie bei allen Fein-Produkten können Anwender auch den neuen Akku-Bohrhammer für die 3 Jahre Fein PLUS Garantie registrieren, bei Ausfällen der Maschine gibt es für die Dauer der Reparatur einen kostenlosen Ersatz. Der 18-V-Bohrhammer von FEIN ist als Select-Variante für 312 Euro (UVP zuzüglich Mehrwertsteuer, ohne Akku und Ladegerät) im Fachhandel erhältlich, die Bohrstaubdüse liegt bei 49 Euro (UVP zuzüglich Mehrwertsteu

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Franken Maxit: Dichtschlämme maxit SDS 16

Sichere und schnelle Bauabdichtung gegen Radon

Radonsicher Bauen: Mit der Dichtschlämme maxit SDS 16 lassen sich Bauteilfugen oder Wanddurchführungen schnell und sicher gegen das radioaktive Edelgas Radon abdichten. (Bild: maxit)

Radon kommt als Edelgas im Erdboden vor. Sind die Referenzwerte zu hoch, empfiehlt sich aus Gesundheitsgründen eine sichere Gebäudeabdichtung. Um Wanddurchführungen und Bauteilfugen radondicht zu verschließen, hat Franken Maxit die flexible Dichtschlämme maxit SDS 16 ins Sortiment aufgenommen. Als Zweikomponenten-Produkt ist ihre Anwendung denkbar einfach: Nach Zusammenmischen beider Bestandteile entsteht eine leicht zu verarbeitende Masse mit kontrolliertem Abbindeverhalten. Das Radonrisiko sinkt, je besser die Gebäudehülle gegen das Erdreich abgedichtet ist. Maxit SDS 16 ist geprüft radondicht und schützt auch unterkellerte Gebäude vor der geruchlosen Gefahr aus dem Erdreich.

Dass Böden und Gesteine Radon enthalten, ist ein ganz natürliches Phänomen. Es handelt sich dabei um ein farb- und geruchloses Edelgas, das als radioaktives Zerfallsprodukt entsteht. Über Bodenluft oder Feuchtigkeit kann es auch in die Raumluft von Gebäuden gelangen. Sind geringe Mengen unbedenklich, bergen höhere Konzentrationen jedoch ein Gesundheitsrisiko. Einen Referenzwert zur Beurteilung der Radon-Konzentration in Räumen hat das Bundesamt für Strahlenschutz erstmals im Juni 2017 festgelegt: Alle über 100 Becquerel pro Kubikmeter (kBq/m3 ) liegenden Werte sind demnach als bedenklich einzustufen. Weitere rechtliche Bestimmungen sollen bis Ende 2018 folgen. Der Grund dafür ist kein geringer: Nach dem Zigarettenrauchen gilt Radon als zweitgrößte Ursache für Lungenkrebs. Gebiete mit erhöhten Radonwerten verzeichnet eine entsprechende Karte. Vor allem in Süd- und Ostdeutschland liegen die Werte oft über 100 kBq/m3 .

Eintrittslücken für Radon ermitteln und abdichten

Schädlichen Umwelteinflüssen wie diesen sind Bauunternehmer und Bauherren nicht hilflos ausgeliefert. Wer in einem Risikogebiet baut oder wohnt, kann vorbeugende Maßnahmen treffen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Radon-Jahresmittelwert von verschiedenen Aspekten der Bauweise abhängt. Dazu zählen die Ausführung des Fundamentes, eine mögliche Unterkellerung sowie die Gebäudedichtheit. Daneben spielt das Lüftungsverhalten der Bewohner eine wichtige Rolle. Entscheidend bleibt aber die Durchlässigkeit des Gebäudes gegenüber der Bodenluft. Erdkontakte im Fundament- oder Mauerwerksbereich sind hier maßgeblich. Spalte und Risse, aber auch Kabel- und Rohrdurchführungen können kritische „Radonbrücken“ darstellen. Diese Öffnungen dienen angereicherter Feuchtigkeit und Luftströmen aus dem Boden als Eingangstür. Wichtig ist deshalb vor allem eine radondichte Verlegung von Leitungen durch erdberührende Bauteile, aber auch eine fachgerechte Abdichtung von Durchbrüchen.

Mit einer flexiblen Dichtschlämme ermöglicht Franken Maxit jetzt eine schnelle und sichere Gebäudeabdichtung. Bauteilfugen, Wanddurchbrüche und -durchführungen lassen sich mit maxit SDS 16 gezielt und dauerhaft gegen Radonimmission im eigenen Wohnbereich verschließen. Die leicht zu verstreichende Spachtelmasse entsteht nach dem Zusammenmischen von zwei Komponenten. So erhalten Handwerker auf der Baustelle umgehend ein verarbeitungsfreundliches Material mit kontrolliertem Abbindeverlauf, das sich schnell verstreichen und überarbeiten lässt. Bereits zwei Stunden nach der Anwendung ist das Produkt regenfest. Belastbar gegen Druckwasser erweist sich die geprüfte Bauwerkslösung spätestens nach 16 Stunden. Temperaturschwankungen und UV-Strahlung hält sie nachhaltig stand. Zudem ist sie tausalz- und druckbeständig. Als bitumen- und lösungsmittelfreies Produkt gilt maxit SDS 16 zudem als besonders umweltfreundlich.

Technische Daten „maxit SDS 16“

Farbton

grau

Verarbeitungstemperatur

+5 ºC bis +30 ºC

Verarbeitungszeit

ca. 45 min.

Kältebruch (25 mm Dorn)

< 0  ºC

Reißdehnung

ca. 80%

max. Zugfestigkeit

ca. 2,20 N/mm2

Druckbelastbarkeit

> 1 MN/m2

Dichtigkeit

3 bar / 28 Tage

Regenfest (bei +20 ºC und 60% relative Luftfeuchtigkeit)

ca. 2 Std.

Belastbar, anfüllbar

nach 16 Std.

Trockenverlust

< 5%

Geprüft auf ihre Radondichtigkeit ermöglicht die Spezialschlämme maxit SDS 16 verschiedene Abdichtungsarbeiten. Öffnungen in Fundamentplatten für Luft- und Erdwärmetauscher oder Wärmepumpen, Zu- und Ableitungen durch erdberührende Bauteile oder Installationskanäle und Schächte sind nur einige Anwendungsbeispiele. Auch als allgemeine Abdichtung im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau ist sie für tragfähige Untergründe geeignet.

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Vergessene Maschinen

Schwergewichtiger Plattmacher

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Gigantomanie sorgt bei Baumaschinen für höhere Produktivität, erweist sich aber bei häufig wechselnden Einsatzprofilen hinsichtlich der angestrebten Vielseitigkeit als unpraktisch.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.