Baustelle des Monats

Bürohochhaus „Horizon” (Düsseldorf)
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Wachstum im 2-Wochen-Takt

Der Neubau des Bürohochhauses „Horizon“ kommt dank maßgeschneiderter Schalungslösung planmäßig voran

Die neue, modern gestaltete Deutschlandzentrale des Kosmetikkonzerns L’Oréal bildet mit 62 m Höhe das nördliche, weithin sichtbare Eingangstor zum Düsseldorfer Stadtzentrum. Der Rohbau wurde planmäßig zu Jahresbeginn abgeschlossen: Auf Basis eines durchdachten Schalungs- und Sicherheitskonzepts wurden die 16 Geschosse des Bürohochhauses im regelmäßigen 2-Wochen-Takt fertiggestellt. Parallel zu den Betonbauarbeiten wurde bereits mit der Fassadengestaltung begonnen. Damit will der Entwickler des Vorhabens mit weniger als zwei Jahren Bauzeit auskommen und das Objekt schon Ende 2017 realisieren.

Der neue Flughafen (Instanbul)
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Drehkreuz zwischen Ost und West

Für den Bau des neuen Flughafens in Istanbul wurde nach einer wirtschaftlichen Lösung des Kraneinsatzes gesucht

Als sich Istanbul 2011 für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2020 bewarb, wurde der Bau eines neuen Flughafens für die Stadt beschlossen. Heute ist die rund 7.650 ha große Baustelle ein Projekt der Superlative: Mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 200 Mio. Passagieren soll der Flughafen der größte der Welt werden. Um die geplante Betriebsaufnahme im Februar 2018 nicht zu gefährden, müssen die Bauarbeiten zügig vorangebracht werden. Beim Bau setzt das türkische Bauunternehmen auf Turmdrehkrane von Liebherr und beschert der Sparte damit den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte.

Bahntunnel (Rastatt)
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Bahn frei für schnellen Vortrieb

Einsatz von Glasfaserbewehrung beim Tunnel Rastatt ermöglicht der Tunnelbohrtechnik freie Fahrt

Die 182 km lange Eisenbahnlinie zwischen Karlsruhe und Basel wurde vor 150 Jahren gebaut. Eine zukunftssichere Anpassung der Strecke war deshalb unumgänglich. Das erste Teilstück von Karlsruhe bis Rastatt-Süd befindet sich aktuell im Bau. Als zentrales Bauwerk gilt hier der rund 4,3 km lange Bahntunnel Rastatt. Eine Besonderheit auf der Baustelle ist die Glasfaserbewehrung für die Schachtwände der Tunnelröhren. Dank dieser Technologie können Tunnelvortriebsmaschinen bewehrte Betonschächte mit reduziertem Verschleiß durchfahren.

Asphalteinbau Landesstraße L1205 (bei Filderstadt)
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Prozesssicherheit durch Vernetzung

An der SmartSite-Baustelle „Landesstraße L1205“ wird die Zukunft des Straßenbaus demonstriert

Die Gärtnerei Schweizer Baum & Garten in Filderstadt bildete den Ausgangspunkt für ein visionäres Projekt: Die abschließende Informationsveranstaltung für das SmartSite-Projekt. In unmittelbarer Nähe zur Landstraße L1205 wurde hier in Echtzeit und unter realen Bedingungen der Straßenbau der Zukunft demonstriert. Zum Abschluss des dreijährigen Forschungsprojekts präsentierten die Konsortialpartner die Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse auf einer „echten“ Straße. Dadurch entwickelt sich das Projekt zu einer realen Baumaßnahme, die ihre Qualität künftig im Alltag beweisen wird.

Die Lahntalbrücke bei Limburg (Limburg)
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Balanceakt über der Lahn

Nahe Limburg entsteht eine neue Brücke, die trotz schlanker Pfeiler im Freivorbauverfahren errichtet wird

Die 397 m lange und 1964 erbaute Lahntalbrücke auf der Autobahn A3 bei Limburg ist in die Jahre gekommen. Auch durch die 2004/2005 durchgeführten, umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen konnten die Mängel des maroden Bauwerks nicht nachhaltig beseitigt werden. Nicht zuletzt aufgrund des Anstiegs der Verkehrsbelastung in den letzten Jahren wurde der Neubau des Flussübergangs beschlossen. Das neue Bauwerk, welches wenige Meter östlich der alten Talbrücke entsteht, ist 450 m lang und wird das Tal mit einer gestalterisch ansprechenden Konstruktion in sieben Feldern überbrücken.

Alghero-Fertilia-Airport (Sardinien)
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Fräsen in Rekordzeit

Gute Planung und moderne Technik sorgen für zügigen Fortschritt der Sanierungsarbeiten an einer Start- und Landebahn

Der Ende der 1930er-Jahre entstandene Alghero-Fertilia-Airport auf Sardinien ist in die Jahre gekommen. Noch vor den stark frequentierten Sommermonaten entschied sich der Betreiber deshalb, die touristenärmere Zeit Anfang November für die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen an der Start- und Landebahn zu nutzen. Die gestellten Aufgaben und das kurze Projektzeitfenster erforderten einen Dienstleister, der über die notwendige Erfahrung und das richtige Equipment verfügt. Ein renommierter italienischer Fräsdienstleister mit einer großen Maschinenflotte übernahm den schwierigen Auftrag.

Das H7 (Münster)
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Holz trägt Beton

In Münster entsteht ein siebengeschossiges Hybridgebäude, dessen Tragwerk aus Holz durch eine Stahlbetonkonstruktion ergänzt wird

Über 130 Jahre ist es her, dass der Stahlskelettbau als Baukonstruktion entwickelt wurde. Was mit dem Baustoff Stahl schon lange möglich ist, könnte nun auch bald mit Holz realisierbar sein. Einen Ausblick in die Zukunft eröffnet derzeit ein ehrgeiziges Bauvorhaben in Münster: An der Südseite des Stadthafens entsteht ein siebengeschossiges Verwaltungs- und Bürogebäude – das H7. Die Besonderheit des Bauvorhabens steckt bereits in seinem Namen: Das H steht hierbei für die Holz-Hybridbauweise, die Sieben für die Geschossanzahl.

Haus der Zukunft (Berlin)
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Sichtbeton in Farbe

Das Projekt „Haus der Zukunft“ in Berlin stellte hohe Anforderungen an Schalung und Ausführung

Direkt an der Spree, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, lässt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das „Haus der Zukunft“ bauen. 2017 ist es soweit: Dann werden hier auf ca. 8.000 m² Nutzfläche Forschungs- und Zukunftsfragen thematisiert, der Öffentlichkeit gezeigt und sie wird eingeladen, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Eingefärbter Sichtbeton, der mit Schalungsplatten der Westag & Getalit in Form gebracht wurde, kennzeichnet das Projekt.

Asphalteinbau B14 (bei Vaihingen)
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Prozessoptimierung im Straßenbau

Kleine und mittelständische Bauunternehmen profitieren von BIM, Vernetzung auf der Baustelle und Lean Management

Lean Management, BIM und Straßenbau 4.0 sind Schlagworte, die für Bauunternehmen immer wichtiger werden. Doch wie können kleine und mittelständische Unternehmen von der neuen Technologie profitieren? Sie sehen sich mit anderen Anforderungen konfrontiert als Unternehmen, die auf Großprojekte spezialisiert sind. Die Bauunternehmung Morof hat das System BPO Asphalt im Unternehmen eingeführt, mit dem Prozesse auf der Baustelle überarbeitet und neu gestaltet werden können. Dieses kam erstmalig bei einem Straßenbauprojekt an der B14 in Vaihingen zum Einsatz.

Kulturpalast Dresden (Dresden)
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Maßarbeit im Reich der Klänge

Bei der Modernisierung der Dresdner Philharmonie hat es der Bauausführende mit schwierigen Geometrien zu tun.

Seit 1969 ist der Kulturpalast das zentrale Veranstaltungshaus in Dresden. Über 40 Jahre nach seiner Eröffnung muss das Gebäude dringend modernisiert werden – immer stärker traten die Mängel in den vergangenen Jahren hervor. Mit Fachwissen und handwerklichem Können verwandelt das Bauunternehmen Otto Heil das in die Jahre gekommene DDR-Bauwerk in ein zeitgemäßes Kulturzentrum. Schalungen und Gerüstkonstruktionen von Hünnebeck helfen dabei, hinter der verbliebenen Fassade ein modern ausgestattetes neues Gebäude zu errichten.

Das ESO Supernova Planetarium (Garching (bei München))
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An der Grenze des Baubaren

Mit dem ESO Supernova Planetarium entsteht derzeit in der Nähe von München ein Unikat in Ortbeton

Das neue Planetarium in Garching ist ein außergewöhnliches Projekt. Das Gebäude ist optisch zwei Sternen kurz vor der Supernovaexplosion nachempfunden. Die imposante rundliche Silhouette des Gebäudes stellt gleichzeitig aber auch große Anforderungen an die Bauausführung. Da mit einer schaltechnischen Standardlösung die besonderen Formen des Gebäudes nicht realisierbar sind, müssen Sonderschalungen entwickelt und angefertigt werden. Die Doka-Schalungstechniker haben dazu ein wirtschaftliches Konzept entwickelt – mit 3D-Planung, Montage und Logistik.

Das Wohnbauprojekt „Tetris Adlershof“ (Berlins)
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Tetris im großen Stil

Beim Neubau eines Wohngebäudes im Südosten Berlins wurden mit flexiblem Wandbaustoff ungewöhnliche Raumlösungen realisiert

Da derzeit vor allem in Ballungsgebieten Wohnraum benötigt wird, liegt es nahe, wieder mehr in die Höhe zu bauen. Ein sechsgeschossiges Gebäude entsteht im Südosten Berlins. Um möglichst flexibel auf die Nachfrage zu reagieren, bieten die Architekten viele Grundrissvarianten an. So sind die Wohnungen wie einzelne Bausteine konzipiert, die sich aufeinander stapeln und ineinander verschachteln – wie beim bekannten Tetris-Spiel. Das erfordert besondere Planung und einen geeigneten, flexiblen Wandbaustoff.

Das Agaplesion ev. Klinikum Schaumburg (Obernkirchen, Schaumburger Land)
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Drei auf einen Streich

Beim Neubau des Schaumburger Gesamtklinikums werden für einen schnelleren Baufortschritt alle Baukörper gleichzeitig hochgezogen

Seit September 2014 entsteht in Obernkirchen das neue Gesamtklinikum für das Schaumburger Land. Drei viergeschossige Betten- und Funktionshäuser auf quadratischen Grundriss werden durch eine Magistrale verbunden. Lichtdurchflutete Innenhöfe und eine warme, freundliche Farbgestaltung sollen das großzügige Erscheinungsbild prägen und eine freundliche, schützende Atmosphäre schaffen. Dass der hohe Anspruch an die Gestaltungsqualität nicht zu Lasten der Bauzeit gehen darf, kommt im straffen Bauplan für das Projekt zum Ausdruck. Sämtliche Rohbauarbeiten müssen in kurzer Zeit abgeschlossen werden. Benötigt werden daher große Mengen an Schalungen, um alle Baukörper gleichzeitig hochzuziehen. Die mit der Ausführung der Arbeiten beauftragte Riedel Bau GmbH & Co. KG aus Schweinfurt vertraut hierbei auf Schalungssysteme der Ulma Betonschalungen und Gerüste GmbH.

Das Bildungszentrum „Tor zur Welt“ (Hamburg)
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Millimetergenau vorproduziert

Die Vorfertigung von Außenwandelementen sorgte für eine schnelle und reibungslose Abwicklung auf der Baustelle

Die Bildungsoffensive Elbinseln soll berufliche Chancen für die oft sozial benachteiligten Bewohner der Hamburger Stadtteile Veddel und Wilhelmsburg eröffnen. Das größte Neubauprojekt der Initiative ist das Bildungszentrum „Tor zur Welt“, welches nach seiner Fertigstellung als gutes Beispiel für die Vernetzung von Schulen, Kitas, Erwachsenenbildung und Beratungseinrichtungen gilt. Im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbes, den die Hamburger Büros bof-Architekten und Breimann & Bruun Landschaftsarchitekten für sich entschieden, wurde für das innovative Bildungskonzept eine völlig neue bauliche Form gefunden. Außergewöhnlich ist auch die Bauweise der Gebäudehülle: Der Neubau des im Passivhaus-Standard errichteten Bildungszentrums erhält eine nichttragende Fassadenkonstruktion aus vorgefertigten Holztafelwänden. Zementgebundene, glasfaserbewehrte Sandwichplatten bilden dabei den äußeren Wandabschluss und vereinfachen den Wandaufbau.

Einkaufszentrum Aquis Plaza (Aachen)
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Großprojekt in der Enge der Innenstadt

Das Einkaufszentrum Aquis Plaza in der Aachener Fußgängerzone

Aachen rüstet sich für den großen Konsumrausch: Am 28. Oktober 2015 soll das neue Shoppingcenter im Herzen der Stadt eröffnet werden und mit rund 130 Fachgeschäften auf 29.200 m² Verkaufsfläche ein komplettes Angebot aus allen Bereichen bieten. Architektonisch und städtebaulich soll sich das 290 Mio. Euro teure Großprojekt behutsam in das gewachsene Innenstadt-Ensemble integrieren.
Doch die zentrale Lage, die zukünftigen Kunden ideale Erreichbarkeit und kurze Wege ermöglicht, fordert von der bauausführenden Ed. Züblin AG eine logistische Meisterleistung. Da kaum Lagerfläche vorhanden ist, kommt einer gekonnten Koordination der unterschiedlichen Gewerke und der anzuliefernden Baumaterialen und -geräte eine große Bedeutung zu.

Das Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung Bund (Berlin)
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Für den Brandfall gerüstet

Sanierung Gebäudekomplex der Deutschen Rentenversicherung

In Berlin-Wilmersdorf wird ein nicht ganz unbedeutender Teil unserer finanziellen Zukunft verwaltet. Denn dort am Hohenzollerndamm befindet sich einer der größten Standorte der Deutschen Rentenversicherung Bund. Bereits seit einigen Jahren wird das Hochhaus saniert.
Die Ende der 70er Jahre bei der Errichtung des Gebäudekomplexes verbauten Gefahrenstoffe sollten im Zuge der Instandsetzungsarbeiten beseitigt und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht werden. Dafür wird u. a. auch der Mineralfaserspritzputz K2 entfernt und die Geschossdecken sowie das Tragwerk mit leistungsfähigen Brandschutzsystemen aus nichtbrennbarer Steinwolle ausgestattet.

Airport Busterminal (Stuttgart)
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Vorklettern entzerrt die Baustelle

Durchdachtes Schalungskonzept sorgt beim neuen Stuttgarter Fernbusbahnhof für termingerechten Abschluss der Rohbauphase

Mit einem konsequent durchdachten Konzept aus Sonder- und Standardschallösungen lassen sich selbst anspruchsvolle Ortbetonprojekte ohne unliebsame Überraschungen zeitsparend abwickeln. Interessantes aktuelles Beispiel: der Neubau des Stuttgarter Fernbusbahnhofs mit sechsstöckigem Parkhaus P14 am Stuttgarter Flughafen, welches auf dem Gelände des ehemaligen Luftfrachtgebäudes nördlich von Terminal 4 entsteht. Bei diesem Projekt führte die Karl Stocker Bauunternehmen GmbH mit dem Schalungsspezialisten Hünnebeck an der Seite die Rohbauarbeiten aus.

DAV Kletter- und Boulderzentrum (Freimann)
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15 Meter hoch in einem Guss

Bau der größten Kletteranlage Europas in München-Nord

Vor zehn Jahren begannen die Planungen für den Bau eines neuen Kletterzentrums im Münchner Norden. Nun stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss: Am 17. April 2015 findet in Freimann die Eröffnung der europaweit modernsten Kletter- und Boulderanlage statt. Die Kletterhalle wird dabei nicht nur eine Herausforderung für die Leistungskletterer sein. Auch bei der Betonage der 15 m hohen Sichtbetonwände, die in einem Arbeitsgang erstellt wurden, musste das ausführende Bauunternehmen Sorgfalt walten lassen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das verwendete Schalungssystem NOEtop des Süßener Schalungsherstellers NOE.

Marsilius-Arkaden (Heidelberg)
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Anspruchsvoll in Sichtbeton

Neubau der Marsilius-Arkaden im Neuenheimer Feld

Der Bau der Marsilius-Arkaden im Neuenheimer Feld ist ein anspruchsvolles Projekt für den Bauträger Epple Projekt GmbH – vor allem hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs und der logistischen Aufgabe, aber auch mit Blick auf die Ausführungsqualität. Und das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Grundrissen, in denen sich die einzelnen Türme in den oberen Etagen voneinander unterscheiden. Zahlreiche Gebäudeteile sind auf Vorgabe des Architekten in Sichtbetonqualität zu realisieren; ein Umstand, der neben der Lieferung leistungsfähiger Schalsysteme und einer intensiven Beratungsleistung die Fertigung einer Vielzahl von individuellen Schalungs- und Montagepläne erforderlich macht.