CBR-Versuch von Zorn Instruments

Materialtest an ungestörten Proben

Zur Ermittlung der Festigkeit oder Tragfähigkeit eines einzubauenden Materials für den Erd-, Grund- und Straßenbau greift man in der Regel auf einen statischen Stempeleindringversuch zurück. Dieser findet jedoch an einer gestörten Probe und lediglich unter Laborbedingungen statt. Realistischer und schneller geht es mit einem dynamischen CBR-Versuch, bei dem – ähnlich wie bei einem dynamischen Plattendruckversuch – ein CBR-Stempel dynamisch belastet wird. Ein derartiges Verfahren, das zahlreiche Vorteile in sich vereint, bietet Zorn Instruments mit ihrem dynamischen CBR-Versuch für leichte Fallgewichtsgeräte.

Zur Ermittlung der Festigkeit oder Tragfähigkeit eines einzubauenden Materials für den Erd-, Grund- und Straßenbau greift man in der Regel auf einen statischen Stempeleindringversuch zurück. Dieser findet jedoch an einer gestörten Probe und lediglich unter Laborbedingungen statt. Realistischer und schneller geht es mit einem dynamischen CBR-Versuch, bei dem – ähnlich wie bei einem dynamischen Plattendruckversuch – ein CBR-Stempel dynamisch belastet wird. Ein derartiges Verfahren, das zahlreiche Vorteile in sich vereint, bietet Zorn Instruments mit ihrem dynamischen CBR-Versuch für leichte Fallgewichtsgeräte.

CBR steht für „California Bearing Ratio”. In der Technischen Prüfvorschrift Gestein-StB Teil 5.6 wird der Zweck und Anwendungsbereich für den dynamischen CBR Laborversuch wie folgt beschrieben: Der dynamische CBR-Wert ist ein komplexer Festigkeitskennwert, der von der Festigkeit, der Kornform, der Frostbeständigkeit und der Kornrauhigkeit des Einzelkorns, der Kornzusammensetzung, des Gehaltes an Feinanteilen, des Wassergehaltes und der Verdichtung des Baustoffgemisches sowie der Wasserempfindlichkeit der im Baustoffgemisch enthaltenden Feinanteile abhängt. Er kann zur Beurteilung der Frostempfindlichkeit oder zur Einschätzung der Befahrbarkeit und Verdichtbarkeit sowie der Tragfähigkeit des eingebauten Baustoffgemisches dienen.

Nachteil dieses Laborversuchs ist jedoch die Tatsache, dass man hier mit gestörten Proben arbeitet. Eine Weiterentwicklung dieses Laborversuchs stellt der dynamische CBR-Versuch dar. Bei diesem Feldversuch kann eine ungestörte Probe direkt vor Ort untersucht werden. Im Ergebnis erscheint neben den Materialeigenschaften auch der Verdichtungszustand der Prüffläche. Ein Vergleich mit den CBR Laborwerten gibt Aufschluss über die geleistete Verdichtungsarbeit und unterstützt so die flächendeckende Verdichtungskontrolle (Intelligent Compaction).

Wegen des geringen Zeitaufwandes ist dieser Versuch sehr gut als Schnellprüfmethode im Rahmen der Eigenüberwachungsprüfungen zur Produktionssteuerung bei der Herstellung von Mineralstoffgemischen geeignet. Vorteilhaft gegenüber dem CBR - Versuch nach Technischer Prüfvorschrift für Boden und Fels im Straßenbau Teil B 7.1 [1] ist darüber hinaus der Wegfall des Belastungsrahmens und der zugehörigen statischen Belastungsvorrichtung. (Druckprüfmaschine). An seiner Stelle wird eine Belastungsvorrichtung gemäß TP BF – StB Teil B 8.3 verwendet.