Zeller+Gmelin Mischerschutz Divinol SYN BE

Vorbeugende Instandhaltung von Betonmischanlagen

Bei einigen tausend Betonmischanlagen hierzulande ist der umweltbewusste Umgang mit Betriebsmitteln eine Grundvoraussetzung. Wer bei der Mischerreinigung und -pflege lösemittelfreie und ökologisch leicht abbaubare Mittel verwendet, reduziert die Umweltbelastung nachhaltig und entspricht dem Leitbild der Betonbranche. Der Mischerschutz Divinol SYN BE von Zeller+Gmelin ist  lösemittelfrei und biologisch leicht abbaubar, hat wasserverdrängende Eigenschaften und ist zudem frei von Wachsen und Silikonen.

Die Betreiber der Betonmischanlagen kennen das Problem: der Beton härtet aus, die Mischer verkrusten und die Reste müssen aufwändig und mühsam entfernt werden. Hält sich der Reinigungsaufwand bei den Transportbeton-Fahrmischern noch in Grenzen, sind die Mischtürme sichtbar mehr davon betroffen. Ein wirksamer Mischerschutz schafft Abhilfe. Korrekt angewendet, werden die Anlagen vorbeugend Instand gehalten. Bei Ausfall einer Anlage wegen zu starker Verkrustung können die Baustellen nicht pünktlich beliefert werden und es kommt zu Bauverzögerungen.

Zwar ist der Beton an sich als Naturmaterial weder grundwassergefährdend  noch gibt er Emissionen an die Umwelt ab, wird der Beton auf die Baustelle angeliefert, sollten aber auch keine Lösemittel aus dem Mischerschutz die Schalarbeiten erschweren.

Ob Mischanlage oder Fahrzeugtrommel, die Anwendung von Divinol SYN BE ist in beiden Fällen identisch. Bei den Mischerfahrzeugen sollte der Fahrer jedoch darauf achten, dass er den Mischerschutz auch bis an die Förderschnecke bekommt. Außerdem sollten die innenwandigen Schaufeln mit dem Schutzfilm versehen werden, damit letztlich weniger Beton daran haften bleibt. In der Regel werden in den Transportbetonwerken die Mischtürme nach Schichtende gründlich gereinigt. Dabei darf man den Reinigungsaufwand keineswegs unterschätzen: mittels Hochdruckreinigungsgerät werden Verkrustungen und Anhaftungen vollständig gelöst und ausgespült. Die gründliche Reinigung ist erforderlich, so dass sich keine Betonreste bis zur Frühschicht festsetzen und aushärten. Nach dem Reinigungsgang wird der Mischerschutz in das Sprühgerät eingefüllt und flächig an der Innenwand des Mischers aufgebracht.

Wird in der nächsten Schicht die Anlage erneut befüllt, reduzieren sich die Anhaftungen merklich und auch die erneute Reinigung am Schichtende ist deutlich leichter. Der Grund für die schnellere Reinigung ist der so genannte Dewatering-Effekt des Mischerschutzes. Nach einer Reinigung mit dem Sprühgerät sind die Innenwände des Turms zunächst nass. Ein Austrocknen benötigt jedoch zu viel Zeit, so dass hier der genannte Effekt zum Tragen kommt. Sobald das Schutzmittel auf die noch feuchten Stellen gesprüht wird, unterwandert es den Restwasserfilm und lagert sich gleichmäßig an der Stahlwand ab.