MAN Truck & Bus: Transporterbaureihe TGE

Zwei neue Modelle für die Baubranche

MAN Truck & Bus

Anschrift:
Dachauer Str. 667
80995 München
Deutschland

MAN stellt auf der bauma 2019 zwei branchengerechte Ausführungen des TGE vor: als Dreiseitenkipper und als Begleitfahrzeug für Schwertransporte. Im Herbst 2018 lief die Produktion des größten Kippers in der TGE-Baureihe an. Den auf der Messe ausgestellten MAN TGE 6.180 zeichnen der stärkste Motor, das 6-Gang-Schaltgetriebe, eine Zwillingsbereifung an der blattgefederten Hinterachse, die Einfachkabine mit drei Sitzplätzen und ein Dreiseitenkipper von Meiller aus.

In auffallender schwefelgelber Lackierung präsentiert sich der neue MAN TGE 3.180. Sein Erscheinungsbild und der Dachaufbau mit einer Wechselverkehrszeichenanlage weisen auf den Einsatz als Begleitfahrzeug für Großraum- und Schwertransporte vom Typ BF4 hin.  Der Kastenwagen mit drei Sitzplätzen erhielt eine Inneneinrichtung zur Lagerung der mitzuführenden Absperrmaterialien und Messgeräte. Der Ausbau des Fahrzeuges erfolgte bei der Firma Kustech in Techau bei Lübeck.

Baufirmen und Handwerksbetriebe sowie Garten- und Landschaftsbaubetriebe finden für ihre vielfältigen Aufgaben im weit gespannten TGE-Produktportfolio das passende Fahrzeug. Mit geschlossenen Kastenwagen, verglasten Kombi und Fahrgestellen bietet MAN ein umfassendes Angebot an Karosserieformen. Zur Wahl stehen zwei Radstände, drei Überhänge und drei Dachhöhen. Bei entsprechender Konfiguration ergibt sich eine maximale Nutzlast von über 1,5 t beim 3,5-Tonner und bei dem Kastenwagen ein maximales Laderaumvolumen von 18,4 m3 . Für die Fahrgestelle gibt es Einzel- und Doppelkabinen. Letztere bieten mit bis zu sieben Sitzplätzen den Mitarbeitern eine bequeme und sichere Fahrt auf die Baustelle.

Der Einstieg in die Baureihe MAN TGE beginnt bei 3,0 t zulässigem Gesamtgewicht. Das obere Ende liegt bei 5,5 t mit einer zwillingsbereiften Hinterachse. Weitere 3,5 t lassen sich mittels Anhängerkupplung bewegen. Die Wahl des Antriebs fördert die Variantenvielfalt. In Abhängigkeit des zulässigen Gesamtgewichts sind Front- und Heck- sowie Allradantrieb möglich, wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Gang-Automatikgetriebe. Im MAN TGE arbeitet eine komplett neue Diesel-Motoren-Generation, die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit verspricht. Angeboten werden die 1.968 cm3  großen Motoren mit 75 kW / 102 PS, 90 kW / 122 PS, 103 kW / 140 PS und 130 kW / 177 PS. Entwickelt wurde der Vierzylinder speziell im Hinblick auf die „harten“ Anforderungen eines Nutzfahrzeuglebens. Sparsamkeit und Robustheit stehen damit an oberster Stelle.

Für den Einsatz des MAN TGE in der Baubranche bietet MAN ab Werk eine Vielzahl an Aufbauten und Ausbauten an. So können Dreiseitenkipper von den Firmen Scattolini, Henschel und Schoon für den 3,5 Tonner und 5,5 Tonner bestellt werden. Für Service- und Werkstattwagen stehen ab Werk flexibel einzurichtende Regalsysteme von den Firmen Bott und Sortimo zur Auswahl. Pausiert der Baubetrieb witterungsbedingt im Winter, kann der MAN TGE eine Aufgabe im Winterdienst übernehmen. Dafür kann eine Montagehalterung für den Schneepflug montiert werden. Auf der Ladefläche ist Platz für einen Streuer.

Mit dem im TGE serienmäßigen Notbremsassistenten EBA (Emergency Brake Assist) steuert MAN einen wesentlichen Bestandteil zur Verkehrssicherheit bei. Dazu überprüfen Abstandssensoren kritische Abstände zum Vordermann und helfen, den Anhalteweg zu verkürzen. Die integrierte City-Notbremsfunktion bremst darüber hinaus bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug automatisch ab. Das reduziert die Gefahr von Auffahrunfällen als eine der häufigsten Unfallursachen, minimiert damit Ausfallzeiten und Reparaturkosten und erhöht im Gegenzug den Restwert. Der optional erhältliche Rückfahrassistent unterstützt dagegen beim rückwärtigen Ausparken. Des Weiteren lässt sich ein Anhängerrangierassistent bei Bedarf aktivieren. Darüber hinaus kompensiert die elektromechanische Servolenkung Gegenlenkkräfte, wie sie beispielsweise durch Seitenwinde entstehen. Für hohen Komfort auf langen Autobahnetappen sorgt der abstandsgeregelte Tempomat. Der Sicherheit Aller dienen die Müdigkeitserkennung und die Multikollisionsbremse. Mit Letzterer können Folgekollisionen mit anderen Hindernissen oder Verkehrsteilnehmern verhindert werden.

Weitere Produkte des Herstellers MAN Truck & Bus:

MAN Truck & Bus: Transporterbaureihe TGE
Zwei neue Modelle für die Baubranche
MAN stellt auf der bauma 2019 zwei branchengerechte Ausführungen des TGE vor: als Dreiseitenkipper und als Begleitfahrzeug für Schwertransporte. Im Herbst 2018 lief die Produktion des größten Kippers in der TGE-Baureihe an. Den auf der Messe ausgestellten MAN TGE 6.180 zeichnen der stärkste Motor, das 6-Gang-Schaltgetriebe, eine Zwillingsbereifung an der blattgefederten Hinterachse, die Einfachkabine mit drei Sitzplätzen und ein Dreiseitenkipper von Meiller aus.
MAN: Transporter TGE 6.180 und 6.100
Der TGE 6.180 spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben. (Bild: MAN)
5,5-Tonner mit einer halben Tonne mehr Nutzlast
Mit dem MAN TGE 6.100 und dem MAN TGE 6.180 baut MAN seine Transporter-Range in punkto Gewichtsklassen weiter aus. Als 5,5-Tonner (zulässiges Gesamtgewicht) bringen die Fahrzeuge ein Nutzlastplus von fast einer halben Tonne im Vergleich zum TGE 5-Tonner mit. Der neue 5,5-Tonner wird dabei in den gleichen Längen und Varianten verfügbar sein. Dies spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben, wie zum Beispiel Kastenwagen mit Werkstatteinbauten für Handwerker. Aber auch Aufbauten mit höherem Eigengewicht, Kipper-Pritschen für das Baugewerbe etwa, sind kein Problem.
MAN Trucks
MAN TGS 18480.jpg
Ganzheitliche Lösungen
Eine Wahlmöglichkeit zwischen drei Auslegungen der Allradtechnik bieten die Zugmaschinen von MAN.
MAN TGS und TGX
MAN TGS
Kraftstoffreduzierende Technologien eingeführt

Weitere Produkte aus der Kategorie Transporter und Kleinkipper:

Wacker Neuson: Dual View Dumper
Dual View ermöglicht den komfortablen und schnellen Wechsel der Sitzposition durch eine 1800-Drehung der gesamten Bedien- und Sitzkonsole. Auf diese Weise hat der Bediener immer perfekte Sicht in die Fahrtrichtung. (Bild: Wacker Neuson)
Freie Sicht in jede Richtung
Neue Standards in punkto Bediener- und Baustellensicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit will Wacker Neuson mit seinen neuen Dual View Raddumpern mit 6 bis 10 t Nutzlast setzen. Dual View ermöglicht den komfortablen und schnellen Wechsel der Sitzposition durch eine 1800-Drehung der gesamten Bedien- und Sitzkonsole. Auf diese Weise hat der Bediener immer perfekte Sicht in die Fahrtrichtung – beim Transportieren, Be- und Entladen.
Iveco: Neue Generation des Transporters Daily
Iveco greift mit dem neuen Daily Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Servitization zum Nutzen seiner Kunden auf. (Bild: Iveco)
Mehr Konnektivität für höhere Wirtschaftlichkeit
Die Nutzfahrzeugbranche erlebt aufgrund von Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Servitization Veränderungen in einem höchst rasanten Tempo. Iveco greift mit seiner neuen Generation des Transporters Daily diese Trends auf. So eröffnet die neue Generation des Iveco Daily neue Wege im Bereich der Konnektivität: Begonnen hat alles 2016 mit der Daily Business UP-App, die erstmalig eine intelligente Konnektivitäts-Option bei Transportern und leichten LKW eingeführt hat. Weiterentwickelt wurde auf der Basis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Iveco. Die Partnerschaft mit Microsoft zielt darauf ab, die Welt der Industriefahrzeuge über eine auf Microsoft Azure Cloud basierende Plattform neu zu definieren.
Renault Trucks: Neuauflage des Master
Neue Fahrzeugfront, neuer Innenraum, neue Motoren und neue Fahrerassistenz-Systeme: die Neuauflage des Renault Masters. (Bild: Renault Trucks)
Red EDITION mit zusätzlichen Assistenzsystemen
Renault Trucks hat den neuen Master auf den Markt gebracht: Eine robustere Fahrzeugfront mit einem prägnanteren Design, ein völlig überarbeiteter Innenraum mit einem neu gestalteten Armaturenbrett und Lenkrad sowie ergonomischen und funktionalen Ablagen. Die zugleich verfügbare exklusive Red EDITION bietet darüber hinaus auch folgende Fahrerassistenz-Systeme: Notbremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm, permanente Sicht nach hinten, Totwinkel-Warnung sowie Einparkhilfen vorne und hinten.
VW: Transporter 6.1
Der neue Transporter 6.1 als Kastenwagen und Pritsche mit Doppelkabine. (Bild: Volkswagen Nutzfahrzeuge)
Mit einer Vielzahl neuer Assistenzsysteme
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat den neuen Transporter 6.1 auf den Markt gebracht. Es gibt das Auto in einer Vielfalt der Karosserievarianten: als Kastenwagen und Kombi sowie als Einzel- und Doppelkabine mit Pritsche. Damit will VW für jeden Einsatzzweck das richtige Fahrzeug bieten. Die realisierten technischen Maßnahmen beim 6.1 gehen weit über eine gewöhnliche Modellpflege hinaus. Stellvertretend zeigt das der Wechsel von einer hydraulischen auf eine elektromechanische Servolenkung – ein derart komplexer Systemtausch findet innerhalb einer Baureihe für gewöhnlich nur bei einem vollständigen Generationswechsel statt. Durch die elektromechanische Lenkung hält ein völlig neues Spektrum der Assistenzsysteme und damit ein deutliches Plus an Sicherheit und Komfort Einzug in die Baureihe.
Daimler: Kastenwagen Sprinter 4x4
Selbst auf verschneiten Passstraßen sorgt die nochmals verbesserte Traktion der dritten Sprinter-Generation für guten Grip. (Bild: Daimler AG)
Dritte Generation mit noch besserer Traktion
Für sehr gute Handling-Eigenschaften und Traktion sowie die markentypische Sicherheit und Souveränität ist der Daimler Sprinter 4x4 bekannt. Er trotz widrigsten Fahrbedingungen trotzt und löst laut Daimler gleichzeitig alle Komfortversprechen seiner Pendants mit konventionellen Antrieben eint. Die jetzt eingeführte dritte Sprinter-Generation mit Allrad kann ebenso auf verschneiten Passstraßen wie auf provisorischen Baustraßen eingesetzt werden. Der Einstiegspreis für den Kastenwagen mit dem Radstand Standard beträgt 46.272 Euro (ohne Mehrwertsteuer), für ein Fahrgestell 43.652 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer).
Iveco: Lkw Stralis X-Way
Der Stralis X-Way Natural Power (Methan) mit 400 PS und elektrisch angetriebener Trommel verfügt über eine Batteriespeisung über Bremsenergie-Rekuperation und/oder Fahrzeugmotor. (Bild: Iveco)
Baufahrzeug für alle Anforderungen
Iveco hat auf der bauma 2019 seinen neuen Lkw Stralis X-Way vorgestellt. Während der „schwere Allrad“ früher Platzhirsch unter den Baufahrzeugen war, ist heute der vom Straßenfahrzeug abgeleitete Offroader das bestimmende Fahrzeug. Unter Logistik-Gesichtspunkten geplante Baustellen erfordern nur selten ein schweres und teures Sonderfahrzeug, vielmehr müssen die Lkw heute Materialien teilweise über weite Streckenanliefern bzw. Aushub auf entferne Deponien bringen. Geländegängigkeit ist lediglich für die berühmte „letzte Meile“ gefordert. Diese Logik hat die Konstruktionsvorgaben des neuen Stralis X-Way geschrieben.
VW: Transporter I.D. Buzz Cargo
Bisher nur als Studie verfügbar, ab 2022 in Serie: der VW I.D. Buzz Cargo. (Bild: Volkswagen)
e-Bulli geht 2022 in Serie
Der I.D. Buzz Cargo feierte im September 2018 auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover seine Weltpremiere. Es handelt sich um die Studie eines vollelektrischen "Bulli". Die Studie ist ein besonders umweltfreundliches und avantgardistisches Modell unter den Nutzfahrzeugen, welches über einen leistungsstarken Elektromotor verfügt, der die Hinterachse antreibt. Nun hat VW entschieden, dass der I.D. Buzz Cargo 2022 in Serie gehen soll.
MAN: Transporter TGE 6.180 und 6.100
Der TGE 6.180 spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben. (Bild: MAN)
5,5-Tonner mit einer halben Tonne mehr Nutzlast
Mit dem MAN TGE 6.100 und dem MAN TGE 6.180 baut MAN seine Transporter-Range in punkto Gewichtsklassen weiter aus. Als 5,5-Tonner (zulässiges Gesamtgewicht) bringen die Fahrzeuge ein Nutzlastplus von fast einer halben Tonne im Vergleich zum TGE 5-Tonner mit. Der neue 5,5-Tonner wird dabei in den gleichen Längen und Varianten verfügbar sein. Dies spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben, wie zum Beispiel Kastenwagen mit Werkstatteinbauten für Handwerker. Aber auch Aufbauten mit höherem Eigengewicht, Kipper-Pritschen für das Baugewerbe etwa, sind kein Problem.