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Wolff & Müller steigert Umsatz

Die derzeit gute Baukonjunktur spiegelt sich in der Jahresbilanz 2017 von Wolff & Müller wider. Die Stuttgarter Unternehmensgruppe hat im Geschäftsbereich Bau insgesamt 850 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr 2016 waren es noch 800 Mio. Euro. Der Jahresumsatz ist somit um 6,25 % gestiegen und liegt im Branchentrend: Das deutsche Bauhauptgewerbe schloss 2017 nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit einem Umsatzplus von nominal 6,0 % ab. Mit rund 2.000 Mitarbeiter an 27 Standorten im Bundesgebiet gehört Wolff & Müller zu den größten Bauunternehmen Deutschlands in privater Hand.

Die derzeit gute Baukonjunktur spiegelt sich in der Jahresbilanz 2017 von Wolff & Müller wider. Die Stuttgarter Unternehmensgruppe hat im Geschäftsbereich Bau insgesamt 850 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr 2016 waren es noch 800 Mio. Euro. Der Jahresumsatz ist somit um 6,25 % gestiegen und liegt im Branchentrend: Das deutsche Bauhauptgewerbe schloss 2017 nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit einem Umsatzplus von nominal 6,0 % ab. Mit rund 2.000 Mitarbeiter an 27 Standorten im Bundesgebiet gehört Wolff & Müller zu den größten Bauunternehmen Deutschlands in privater Hand.

Die Unternehmensgruppe ist in verschiedenen Bereichen des Bauens aktiv: Im Hoch- und Industriebau wurden 340 Mio. Euro umgesetzt (2016: 330 Mio.), im Tief- und Straßenbau einschließlich Spezialtiefbau waren es 220 Mio. Euro (216: 165 Mio.). „Wir bekommen immer mehr Aufträge aus der produzierenden Industrie. Typische Bauaufgaben sind neue Büro- oder Produktionsgebäude für mittelständische Familienunternehmen wie wir es sind. Die meisten Mittelständler haben keine eigene Bauabteilung. In uns finden sie den Baupartner, der sie durch das gesamte Bauprojekt begleitet – von der ersten Idee über die Planung, den Roh- und Ausbau bis zur schlüsselfertigen Übergabe“, erklärt Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter der Wolff & Müller Gruppe. Dass der Tief- und Straßenbau seinen Umsatz sogar um ein Drittel steigern konnte, ist auf öffentliche Auftraggeber zurückzuführen. Gerade das Land Baden-Württemberg hat 2017 eine Rekordsumme in den Straßenbau investiert.

Weitere große Bereiche im Geschäftsfeld Bau bei Wolff & Müller sind Government Services – also das Bauen für Regierungsdienststellen und regierungsnahe Organisationen im militärischen Umfeld – mit 100 Mio. (2016: 80 Mio.) und der Ingenieurbau mit 40 Mio. Euro (2016: 35 Mio.). Zur Unternehmensgruppe gehören außer dem Geschäftsfeld Bau noch zwei weitere Geschäftsfelder: Die Wolff & Müller Baustoffe GmbH zählt zu den bedeutendsten Herstellern mineralischer Rohstoffe in Deutschland und produziert zum Beispiel Quarzsand, Kies und Sand. Sie konnte ihren Umsatz von 25 auf 30 Mio. Euro steigern. Der Bereich Dienstleistungen umfasst Services wie Einkaufsoptimierung, Immobilienservice, Personalentwicklung und Energieberatung. Zusammen haben die einzelnen Dienstleistungs-Gesellschaften im Jahr 2017 rund 10 Mio. Euro umgesetzt.

„Dass die Bauwirtschaft boomt, macht sich zwar beim Umsatz, aber nicht zwangsläufig auch beim Gewinn bemerkbar. Die Marge am Bau hat sich bei maximal zwei Prozent eingependelt, das ist wenig im Vergleich zu anderen Branchen“, bilanziert Dr. Dürr. Produktionssteigerungen wie in der Automobilwirtschaft seien zwar noch nicht möglich, aber das Unternehmen arbeite daran. „Wir wollen das Bauen zunehmend industrialisieren und so viel Serie wie möglich, nötig und sinnvoll in unsere Prozesse bringen“, erklärt der Geschäftsführer. Eine große Rolle spielt die Digitalisierung, insbesondere Building Information Modeling (BIM) – das Planen und Bauen mit virtuellen Bauwerksmodellen. Wolff & Müller gehört zu den Vorreitern dieser Methode. Zum Beispiel wurde das Rathaus in Leonberg als eines der ersten Bauwerke in Deutschland komplett mit BIM geplant und gebaut. Flankiert wird BIM durch unterstützende Technologien wie die Vernetzung von Baumaschinen und Baustellen, Virtual und Augmented Reality sowie die Drohnenvermessung.  Das Bauunternehmen will zudem einen hohen Grad an Vorfertigung erreichen und zunehmend modular bauen. Es führt außerdem Lean-Methoden wie die Taktfertigung und das sogenannte Last Planner System ein, um den Prozess auf der Baustelle zu optimieren und zu stabilisieren.

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Baustelle des Monats: Der neue Flughafen Istanbul

Teamwork für hohe Qualität

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Deutsches Straßenbau-Know-how schafft eine gute Grundlage für den Bau des weltgrößten Flughafens in Istanbul

Der neue Flughafen Istanbul gehört zu einer Reihe von Mega-Projekten, die in der Türkei zum 100. Jahrestag der Staatsgründung beschlossen und bis zum Jahr 2023 nach und nach umgesetzt werden. Noch wird eifrig gebaut. Doch schon im Herbst dieses Jahres soll der neue Airport in Betrieb gehen und bereits in der ersten Phase den europäischen Platzhirsch London-Heathrow überholen. Bis Ende 2018 sollen drei Landebahnen betriebsbereit sein, im dazugehörigen Terminal ist die Abfertigung von 90 Millionen Passagieren im Jahr vorgesehen. Nach der vierten Ausbauphase 2018 soll mit einer Kapazität von bis zu 200 Mio. Passagieren pro Jahr und sechs Start- und Landebahnen alles bisher da gewesene in den Schatten gestellt werden. Für den Bau der Straßen auf und rund um den Flughafen setzen die Bauunternehmen auf eine Wirtgen Group Flotte, die aus über 50 Maschinen und Anlagen besteht.

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Müller Mitteltal: Anhänger

Professionelle Nutzfahrzeuge für Lohnunternehmer

21 t Gesamtgewicht, 3 t Stützlast und technisch bis zu 100 km/h schnell unterwegs. Der schwere Baustellenkipper „KA-TA 21 R“. (Bild: Müller Mitteltal)

Für landwirtschaftliche Betriebe, die auch als Lohnunternehmen tätig sind, bietet Müller Mitteltal professionelle Transportfahrzeuge. Den Fokus legt das Schwarzwälder Fahrzeugbauunternehmen auf anwendungsbezogene und damit für den Lohnunternehmer wirtschaftlich einsetzbare Fahrzeuglösungen. Jetzt hat das Unternehmen drei neue Anhänger ins Angebot aufgenommen.

Auf Basis der 3-Seitenkippanhänger Baureihe KA-TA R, langjährig und über viele 100.000 km hinter schweren 3-Achs LKW-Kipper bewährt, entstand der große Bruder KA-TA-R 21 für den Einsatz in schwierigem Gelände und auf Baustellen. Die Bezeichnung 21 steht für das zulässige Gesamtgewicht des luftgefederten Kippanhängers, der technisch für eine Geschwindigkeit bis zu 100 km/h ausgelegt ist. Mit der EM-Bereifung der Größe 600/55R22,5 kann er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h betrieben werden, was besonders bei weiter entfernten Baustellen für den Betreiber ein wesentlicher Vorteil ist. Damit ist der KA-TA R 21 eine wirtschaftliche und flexibel einsetzbare Alternative zu 4-Achs-LKW oder Dumper.

Für den flexiblen Maschinentransport: Tiefladeanhänger T3

Lohnunternehmen die zum Beispiel für kommunale Auftraggeber tätig sind, müssen in der Regel an unterschiedlichen Standorten ihre Tätigkeit verrichten. In diesem Fall muss besonders der vergütungsfreie Aufwand für Transport sowie für das Be- und Entladen zügig erfolgen. Einfach bedienbare Ladungssicherung, leichtes Abklappen der Rampen, sicheres Befahren des Tiefladers, das sind alles Eigenschaften auf die Müller Mitteltal großes Augenmerk bei der Entwicklung und Produktion der Tieflader legt. Mit einer Geschwindigkeit bis zu 80 km/h ist der Tieflader bereits in kurzer Zeit an seinem nächsten Einsatzort.

Für den multifunktionellen Einsatz: Hakenliftanhänger HL-TA 18

Ein besonders flexibel einsetzbares Arbeitsgerät bietet Müller Mitteltal mit dem Hakenliftanhänger HL-TA, den der Hersteller aktuell mit einem Gesamtgewicht bis zu 19 Tonnen anbietet. In dieser Leistungsklasse ist der Hakenliftanhänger, der technisch für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt ist, für eine Vielzahl unterschiedlicher Transportaufgaben prädestiniert. Zum Aufnehmen und Absetzen von Behältern, zum Abkippen von Schüttgut oder zum Transport von Maschinen eignet sich der Hakenliftanhänger gleichfalls wie zur Bedienung mehrerer Baustellen, durch eine entsprechende Behälterlogistik. Der HL-TA 18 ist serienmäßig mit einem Hakenlift von Palfinger ausgestattet und kann mit unterschiedlichen Zugfahrzeugen wie z.B. Lkw, Unimog, oder Schlepper betrieben werden.

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Trend

Vorbeugen statt heilen

Präventives Bauen

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen.

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. So wurde bei Brücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu bebaut oder grundlegend saniert wurden, mit einer 100 Jahre langen Lebensdauer gerechnet. In der Praxis sind viele dieser Bauwerke nach der Hälfte der geplanten Nutzung als marode zu bezeichnen: Der zunehmende Güterverkehr auf den Bundesstraßen und Autobahnen und die Witterungseinflüsse lassen die Brücken vorzeitig altern Und das kostet: Auf rund 270 Mrd. Euro beziffert die Bundesregierung den Investitionsbedarf an Straßen, Brücken,

Schienen- und Wasserwegen zum Jahr 2030. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen. „Im KIT Innovation Hub ‚Prävention im Bauwesen‘ bringen wir die Wissenschaft auf die Baustelle. Alle Akteure – Bauherren, Rohstoffhersteller, Planer und Bauunternehmer – arbeiten im Projekt zusammen an einem strukturierten Innovationsprozess“, erklärt Gerdes. So sollen Technologien und Dienstleistungen entwickelt werden, mit deren Hilfe die Bauwerke vor Schadensprozessen geschützt werden können.In Frage sollten aber auch die Vergabeprozesse bei öffentlichen Aufträgen gestellt werden. Die Regelwerke dafür unterscheiden Materialien nicht nach deren Leistungsfähigkeit, sondern stellen lediglich Mindestanforderungen. „Dabei sollte doch eigentlich klar sein, dass ich in einem öffentlichen Schwimmbad nicht den gleichen Fliesenkleber verbauen kann wie zu Hause in der Dusche“, so der Materialforscher. Derzeit werde aber stets das kostengünstigste Material eingesetzt – mit fatalen Folgen für die Langlebigkeit von öffentlichen Gebäuden und Infrasktrukturobjekten. 

Der gesamte Lebenszyklus der Bauwerke sollte daher berücksichtigt werden, wenn Investitionen in die öffentliche Infrastruktur anstehen. Spart man zu Beginn bei der Qualität der Materialien, dann können später unkalkulierbare Instandsetzungskosten auf den Bauherren zukommen. In diesem Zusammenhang ist es ebenso wichtig, projektbezogen die Beanspruchung der Materialien genau zu analysieren, um die geplante Nutzungsdauer auch tatsächlich erreichen zu können. Präventives Bauen ist zu Beginn sicher teuerer, langfristig rechnet sich jedoch der anfängliche Aufwand. Der Bauchemiker Gerdes nennt ein Beispiel: Bei Autobahnbrücken umhülle eine Schicht aus Beton die in den Pfeiler eingelegten Bewehrungsstäbe aus Stahl. Gerät Streusalz auf den Beton, saugt er sich voll wie ein Schwamm. Die Folge: Korrosion. Dies könne leicht verhindert werden, indem man die Betonoberfläche imprägniere.

Autor: Paul Deder

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Reul: Steinsäge S26

Mit 26 cm Schnitttiefe durch Mauersteine und Wände

Mit 26 cm Schnitttiefe ermöglicht die Steinsäge S26 von Reul Sägearbeiten im Trockenschnitt an Wänden und Mauersteinen mit nur einem Gerät. (Bild: Reul)

Die Steinsäge Reul S26 hat eine Schnitttiefe von bis zu 26 cm. Damit sind Sägearbeiten im Trockenschnitt an Mauersteinen und an Wänden mit nur einem Gerät möglich. Alle massiven Baustoffe wie Ziegel, Poroton, Kalksandstein (KS), Leichtbeton, Bims, Blähton und Porenbeton können damit dauerhaft geschnitten werden. Die Reul S26 wiegt mit Sägeblatt und Aluminiumgehäuse ca. 24 kg, wobei das Gewicht beim Sägen von Mauersteinen nicht gehalten werden muss. Das Sägegerät wird mit einem 230-V-Elektromotor betrieben, der neben einem Sanftanlauf auch über eine wartungsfreie Bremse verfügt.

Das spezielle Diamantsägeblatt kommt so in ca. 4 Sekunden zum Stillstand. Möglich ist das durch einen qualitativ hochwertigen Elektromotor von der Firma Fein mit einem Spezialgetriebe „Made in Germany“. Seit Sommer 2004 fertigt die Firma Reul Sägetechnik GmbH die Steinsäge. Inzwischen wurden mehr als 1.000 Stück hergestellt. Für die Erfindung wurde ein europäisches Patent im Herbst 2006 erteilt.

Mauersteine sind in Kombination mit dem Sägetisch T50 zu bearbeiten. Der Sägevorgang funktioniert ähnlich wie bei einer Kappsäge. Der verzinkte Sägetisch T50 mit zwei Rädern wiegt ca. 30 kg. Somit kann der Standort der Sägeeinheit von einer Person innerhalb der Baustelle schnell verändert werden, um lange Wegezeiten beim Sägen von Mauersteinen zu vermeiden. Alle üblichen Steinformate, die von Hand zu vermauern sind, können gesägt werden, natürlich auch Plansteine und erforderliche Schrägschnitte. Für Schrägschnitte steht ein Winkelanschlag zur Verfügung, der auch als Endanschlag anwendbar ist. Mit dem Sägetisch T50 sind „Giebelschnitte“ an Mauersteinen bis 50 cm Wandstärke möglich. Dazu kann der Sägetisch in der Höhe ohne Werkzeug verstellt werden.

In der Praxis werden Mauersteine im Trockenschnitt auch ohne Absaugung gesägt, weil ein großer Teil des Staubes sich im integrierten Auffangbehälter des Sägetisches sammelt. Der Sägetisch T50 verfügt zusätzlich über einen eigenen Anschluss für einen Staubsauger. Die Absaugung erfolgt somit gleichzeitig an der Säge und am Sägetisch. Ein mitgeliefertes Schlauchstück mit Abzweig ermöglicht den Doppelanschluss an Säge und Sägetisch. Einfache Sägeschnitte wie z. B. das Kürzen von Mauersteinen können somit sehr staubarm ausgeführt werden. Falls z. B. Schrägschnitte annähernd staubfrei gesägt werden sollen, kann zusätzlich ein Plexiglas – Staubschutz an dem Sägetisch werkzeuglos angebracht werden.

Durch Aufstellen und leichtes Rütteln des Sägetisches nach Abschluss der Sägearbeiten fallen Staubrückstände heraus und können leicht entsorgt werden. Ein aufwändiges Reinigen des Sägetisches entfällt somit. Aus Gesprächen mit Kunden hat Reul die Erfahrung gewonnen, dass mit einem Sägeblatt bis zu zehn Einfamilienhäuser in Ziegelbauweise errichtet werden konnten.

Ebenfalls im Trockenschnitt und ohne Erschütterungen sind Tür- oder Fensterausschnitte bzw. ein Wanddurchbruch mit exakten Schnittkanten am Mauerwerk leicht herzustellen. Dazu wird die Wandschiene W60 mit Laufwagen an der Wand montiert. Die Befestigung erfolgt mit herkömmlichen Universal – Kunststoffdübeln. Die 2,25 m lange Wandschiene wiegt mit Laufwagen ca. 13 kg. Sie ist im Verhältnis 0,75 m zu 1,50 m teilbar und kann somit noch leichter transportiert werden. Ebenso ist natürlich eine Verlängerung möglich. Mit dem Einsatz von handelsüblichen Staubsaugern können Sägearbeiten in Räumen ohne große Staubentwicklung durchgeführt werden.

Die einfache Bedienung der elektrischen Steinsäge Reul S26 und das staubarme Sägeverfahren im Trockenschnitt sowie die zusätzliche Kombination Stein- und Wandsäge ist einzigartig. Es ist kein Drehstrom und kein Wasser notwendig, was oft weitere Probleme bereitet. Ausreichend ist ein 230-V-Anschluss. Mit der kompakten Steinsäge Reul S26 wird ein schneller Baufortschritt bei Renovierungen und Neubauten erreicht.

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Schwenk Putztechnik: Leichtputz TRI-O-THERM M

Hoch wärmedämmender Putz mit sehr kurzer Standzeit

Leichtputz mit hoch wärmedämmenden Eigenschaften: TRI-O-THERM M von der Schwenk Putztechnik. (Bild: Schwenk Putztechnik)

TRI-O-THERM M von Schwenk Putztechnik ist der erste rein mineralische, nicht brennbare Leichtputz mit hoch wärmedämmenden Eigenschaften und extrem kurzen Standzeiten. Das neue EPS- und aerogelfreie TRI-O-THERM M lässt sich sowohl als Ergänzung für hoch wärmedämmendes Mauerwerk, als auch als Entkopplungsschicht sowie als Innendämmung im Altbau einsetzen. Nach dem „BAKA Preis für Produktinnovation 2017“ wurde die Neuheit der Schwenk Putztechnik, Premiummarke der quick-mix Gruppe, jetzt auch mit dem „Plus X Award“ und branchenübergreifend sogar als „Bestes Produkt des Jahres“ ausgezeichnet.

In allen Bereichen überzeugt TRI-O-THERM M durch eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit von 0,055 W/mK, die auch am gedämmten Haus in der Praxis nachgewiesen ist. Diese erreicht das System durch eine Kombination aus hoch festen Hartperliten und einen speziell für dieses Produkt entwickelten Luftporenbildner.

Die dritte Komponente von TRI-O-TERM M ist ein hybrides Bindemittel, welches die Aushärtungszeit des schaumartigen Mörtels in Vergleich zu klassischen Putzmörteln deutlich reduziert. Auf der Baustelle verkürzt sich so die Standzeit auf nur einen Tag bei Gesamtschichtdicken von bis zu 12 cm. Denn bei TRI-O-THERM M können die einzelnen Schichten bereits nach nur drei Stunden überarbeitet werden. Das reduziert die Bauzeiten drastisch und spart natürlich Projektkosten.

Die vierjährige Entwicklung von TRI-O-THERM M wurde durch die Europäische Union gefördert und stellt innerhalb der quick-mix Gruppe den Auftakt zu weiteren Innovationsprojekten dar.

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Vergessene Maschinen

Schwergewichtiger Plattmacher

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Gigantomanie sorgt bei Baumaschinen für höhere Produktivität, erweist sich aber bei häufig wechselnden Einsatzprofilen hinsichtlich der angestrebten Vielseitigkeit als unpraktisch.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.