Messe-Dossier

bauma 2019

bauma 2019 (angezeigt bis Montag, 20. Mai 2019 12:00:00)

Vom 8. bis zum 14. April 2019 öffnet die bauma in München zum 32. Mal ihre Tore. Eine Veranstaltung der Superlative, denn die zu erwartende Besucherzahl könnte locker eine Großstadt füllen – rund 600.000 Gäste aus über 200 Ländern werden in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Auf einem riesigen 605.000 m² großen Areal werden 3.400 Aussteller Neues und Bewährtes aus der Welt der Baumaschinen, Baugeräte, Baustelleneinrichtung und Nutzfahrzeuge präsentieren. In unserer Special informieren wir schon jetzt über Messeneuheiten und bewährte Produkte der Aussteller, die in München dem Fachpublikum gezeigt werden.

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bpz-Gewinnspiel

Ausgewählte Lösungen bewerten und STIHL-Produkte gewinnen!

bpz-Gewinnspiel (angezeigt bis Sonntag, 31. März 2019 23:59:00)
bpz-Gewinnspiel (angezeigt bis Sonntag, 31. März 2019 23:59:00)

Der Markt bietet zahlreiche Maschinen, Geräte, Baustoffe oder Lösungen für den Bau und ständig kommen weitere neue Produkte hinzu. Doch welche davon bieten Bauunternehmen tatsächlich einen hohen Praxisnutzen? Das wissen Sie als Hauptakteure aus der Praxis sicherlich am Besten. Im Rahmen des bpzPraxisAward haben wir in der bpz im Laufe des letzten Jahres neue Lösungen und Konzepte für die Branche vorgestellt und wollen nun wissen, welche Produkte aus der Sicht Ihres Unternehmens einen Mehrwert bieten könnten – ob aus wirtschaftlicher, arbeitstechnischer oder ergonomischer Sicht.

Stimmen Sie ab und gewinnen Sie Preise der Firma STIHL!

zu den Award-Teilnehmern

MaGaZiN

Neue Online-Plattform für Baumaschinenersatzteile

klickparts.com
Für den Bauunternehmer oder den Werkstattmitarbeiter ist die Suche nach dem passenden Teil aufwendig. Dass das auch anders geht, zeigt das neu gegründete Unternehmen klickparts. Das Startup aus Hallbergmoos bei München bietet ab April 2019 im online-Vertrieb herstellerunabhängig Ersatzteile für Baumaschinen namhafter Fabrikate.

Dabei ist der Name Programm: Mit einem Klick finden Bauunternehmer und Werkstattmitarbeiter unter klickparts.com die passenden Baumaschinenersatzteile und Wartungsprodukte. Der Webshop ist einfach zu bedienen und optisch ansprechend. Die Produkte sind exakt beschrieben, auf einen Blick sieht der Kunde den Preis, die Verfügbarkeit der Produkte und hat überdies in vielen Fällen zwischen unterschiedlichen Qualitäten - Premiumprodukten oder günstigen Nachbauten - die Wahl.

Das Start-Produktsortiment ist sinnvoll kategorisiert. Es umfasst zunächst rund 60.000 Ersatzteile und Wartungsprodukte und wird ständig erweitert. Aufgrund der praktischen und einfachen Suchfunktion findet der Benutzer das erforderliche Teil schnell und unkompliziert. So kann in der Suchmaske sowohl nach dem jeweiligen Baumaschinenhersteller, nach dem entsprechenden Produkt, der Artikel- oder der OEM-Nummer einfach und intuitiv gesucht werden. Selbstverständlich kann man auch von unterwegs auf das gesamte Produktportfolio zugreifen und das gewünschte Teil suchen. Denn die Seite passt sich in Größe und Auflösung dem jeweiligen Endgerät, ob Computerbildschirm, Laptop, Smartphone oder Tablet, an.

Neben einfacher Bestellung, einem breiten Warensortiment, konstant hohen Qualitätsstandards bei den Produkten sowie einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis punktet klickparts durch schnelle Auftragsabwicklung und zuverlässigen Versand. Lieferung und Versand folgen einem festen Muster und einem klar definierten Ablauf. Gewährleistet wird dies durch ein großes Lager in zentraler Lage in Deutschland, in dem die Ersatzteile und Wartungsprodukte in vielen Fällen vorrätig sind. Dank computergestützter Logistik werden die bestellten Teile in der Regel innerhalb von 24 Stunden verpackt und an die richtige Adresse versendet.

Überdies sind der Kauf und alle beteiligten Prozesse abgesichert. Der Kunde kann bequem über Kreditkarte oder nach Wareneingang und Rechnungserhalt zahlen. Ausdrücklich will klickparts  im Austausch mit den Kunden täglich besser werden und die Geschäftsabläufe stets optimieren. Auch soll das Produktportfolio ständig sinnvoll erweitert werden. Klickparts empfiehlt sich somit als starker Partner für kleine, mittelständische und große Bauunternehmen.

Ab April ist das Unternehmen unter klickparts.com für Baumaschinenersatzteile online. Einem breiten Publikum macht sich das Startup auf der Weltleitmesse bauma vom 8. bis 14. April in München bekannt. In der klickparts Lounge in der Halle C3 demonstrieren Mitarbeiter den einfachen Weg zum richtigen Ersatzteil, von der Registrierung über die Such- und Filterfunktionen bis hin zur abschließenden Bestellung. Begleitet wird der Messeauftritt von kreativen Marketingideen, so dass sich ein Besuch in der klickparts Lounge auf jeden Fall lohnt. Schon im Vorfeld hat das Startup mit dem Moderator und Social-Media-Experten JP Kraemer im Netz Aufmerksamkeit erregt und die Vorfreude auf die neue Plattform geweckt. Auf seine unnachahmliche Art erklärt der PS-Profi auf YouTube wie zuverlässige Ersatzteilversorgung „heute“ funktioniert.

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Baustelle des Monats: Das Historische Archiv der Stadt Köln

Wohltemperierter „Tresor“

bpz0119BaustelleDesMonats1

Modifizierte Doppelwände stellen beim neuen Kölner Archiv ideale Raumklimabedingungen sicher

Am 3. März 2009 stürzte der Gebäudekomplex des Kölner Stadtarchivs ein, wodurch 30 Regalkilometer Archivmaterialien schwer beschädigt wurden. Nach der Bergung der Bestände ist ihr Wiederaufbau nicht die einzige gigantische Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Auch der Neubau eines geeigneten Ersatzgebäudes ist eine große Aufgabe. Am Eifelwall errichtet die Stadt Köln seit 2017 Europas modernstes kommunales Archiv, in dem das Historische Archiv der Stadt Köln und das Rheinische Bildarchiv ihren neuen Platz finden. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, erhält das Gebäude – nach Baufertigstellung unsichtbare – technische Finessen.

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MAN Truck & Bus: Transporterbaureihe TGE

Zwei neue Modelle für die Baubranche

Der TGE 6.180 ist der größte Kipper der TGE-Baureihe von MAN (Bild: MAN Truck & Bus)

MAN stellt auf der bauma 2019 zwei branchengerechte Ausführungen des TGE vor: als Dreiseitenkipper und als Begleitfahrzeug für Schwertransporte. Im Herbst 2018 lief die Produktion des größten Kippers in der TGE-Baureihe an. Den auf der Messe ausgestellten MAN TGE 6.180 zeichnen der stärkste Motor, das 6-Gang-Schaltgetriebe, eine Zwillingsbereifung an der blattgefederten Hinterachse, die Einfachkabine mit drei Sitzplätzen und ein Dreiseitenkipper von Meiller aus.

In auffallender schwefelgelber Lackierung präsentiert sich der neue MAN TGE 3.180. Sein Erscheinungsbild und der Dachaufbau mit einer Wechselverkehrszeichenanlage weisen auf den Einsatz als Begleitfahrzeug für Großraum- und Schwertransporte vom Typ BF4 hin.  Der Kastenwagen mit drei Sitzplätzen erhielt eine Inneneinrichtung zur Lagerung der mitzuführenden Absperrmaterialien und Messgeräte. Der Ausbau des Fahrzeuges erfolgte bei der Firma Kustech in Techau bei Lübeck.

Baufirmen und Handwerksbetriebe sowie Garten- und Landschaftsbaubetriebe finden für ihre vielfältigen Aufgaben im weit gespannten TGE-Produktportfolio das passende Fahrzeug. Mit geschlossenen Kastenwagen, verglasten Kombi und Fahrgestellen bietet MAN ein umfassendes Angebot an Karosserieformen. Zur Wahl stehen zwei Radstände, drei Überhänge und drei Dachhöhen. Bei entsprechender Konfiguration ergibt sich eine maximale Nutzlast von über 1,5 t beim 3,5-Tonner und bei dem Kastenwagen ein maximales Laderaumvolumen von 18,4 m3 . Für die Fahrgestelle gibt es Einzel- und Doppelkabinen. Letztere bieten mit bis zu sieben Sitzplätzen den Mitarbeitern eine bequeme und sichere Fahrt auf die Baustelle.

Der Einstieg in die Baureihe MAN TGE beginnt bei 3,0 t zulässigem Gesamtgewicht. Das obere Ende liegt bei 5,5 t mit einer zwillingsbereiften Hinterachse. Weitere 3,5 t lassen sich mittels Anhängerkupplung bewegen. Die Wahl des Antriebs fördert die Variantenvielfalt. In Abhängigkeit des zulässigen Gesamtgewichts sind Front- und Heck- sowie Allradantrieb möglich, wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Gang-Automatikgetriebe. Im MAN TGE arbeitet eine komplett neue Diesel-Motoren-Generation, die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit verspricht. Angeboten werden die 1.968 cm3  großen Motoren mit 75 kW / 102 PS, 90 kW / 122 PS, 103 kW / 140 PS und 130 kW / 177 PS. Entwickelt wurde der Vierzylinder speziell im Hinblick auf die „harten“ Anforderungen eines Nutzfahrzeuglebens. Sparsamkeit und Robustheit stehen damit an oberster Stelle.

Für den Einsatz des MAN TGE in der Baubranche bietet MAN ab Werk eine Vielzahl an Aufbauten und Ausbauten an. So können Dreiseitenkipper von den Firmen Scattolini, Henschel und Schoon für den 3,5 Tonner und 5,5 Tonner bestellt werden. Für Service- und Werkstattwagen stehen ab Werk flexibel einzurichtende Regalsysteme von den Firmen Bott und Sortimo zur Auswahl. Pausiert der Baubetrieb witterungsbedingt im Winter, kann der MAN TGE eine Aufgabe im Winterdienst übernehmen. Dafür kann eine Montagehalterung für den Schneepflug montiert werden. Auf der Ladefläche ist Platz für einen Streuer.

Mit dem im TGE serienmäßigen Notbremsassistenten EBA (Emergency Brake Assist) steuert MAN einen wesentlichen Bestandteil zur Verkehrssicherheit bei. Dazu überprüfen Abstandssensoren kritische Abstände zum Vordermann und helfen, den Anhalteweg zu verkürzen. Die integrierte City-Notbremsfunktion bremst darüber hinaus bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug automatisch ab. Das reduziert die Gefahr von Auffahrunfällen als eine der häufigsten Unfallursachen, minimiert damit Ausfallzeiten und Reparaturkosten und erhöht im Gegenzug den Restwert. Der optional erhältliche Rückfahrassistent unterstützt dagegen beim rückwärtigen Ausparken. Des Weiteren lässt sich ein Anhängerrangierassistent bei Bedarf aktivieren. Darüber hinaus kompensiert die elektromechanische Servolenkung Gegenlenkkräfte, wie sie beispielsweise durch Seitenwinde entstehen. Für hohen Komfort auf langen Autobahnetappen sorgt der abstandsgeregelte Tempomat. Der Sicherheit Aller dienen die Müdigkeitserkennung und die Multikollisionsbremse. Mit Letzterer können Folgekollisionen mit anderen Hindernissen oder Verkehrsteilnehmern verhindert werden.

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Kommentar

Mythos Fachkräftemangel?

Mythos Fachkräftemangel

Da ist es wieder: Eine wichtige Branchenveranstaltung macht sich den Fachkräftemangel zum Schwerpunktthema. Eine Podiumsdiskussion soll das Problem aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Lösungswege aufzeigen. Zu laut scheinen die Alarmglocken inzwischen zu läuten, zu verzweifelt die Lage auf dem Markt zu sein: Einer aktuellen Umfrage der IHK nach würden 79 % der Unternehmen des Baugewerbes den Fachkräftemangel als größtes Risiko einstufen. Seit Jahren schon scheiden sich an diesem Thema die Geister. Aber wie groß sind die Probleme wirklich?

Da ist es wieder: Eine wichtige Branchenveranstaltung macht sich den Fachkräftemangel zum Schwerpunktthema. Eine Podiumsdiskussion soll das Problem aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Lösungswege aufzeigen. Zu laut scheinen die Alarmglocken inzwischen zu läuten, zu verzweifelt die Lage auf dem Markt zu sein: Einer aktuellen Umfrage der IHK nach würden 79 % der Unternehmen des Baugewerbes den Fachkräftemangel als größtes Risiko einstufen. Seit Jahren schon scheiden sich an diesem Thema die Geister. Aber wie groß sind die Probleme wirklich?
 
Die vor Kurzem erschienene Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit relativiert die zur Zeit herrschende Endzeitstimmung in der deutschen Wirtschaft. Demnach  gibt es durchaus Engpässe bei einigen Berufsfeldern und in strukturschwachen Regionen, was angesichts der guten konjunkturellen Lage und der niedrigen Zinsen nicht weiter verwunderlich ist. Die Nachfrage nach Fachkräften in Bauberufen hat deutlich angezogen, von einem generellen Fachkräftemangel in Deutschland kann laut der Studie allerdings nicht gesprochen werden. Wieso wird das Thema dann so penetrant propagiert?

Betrachtet man die Analysen, die einen akuten Fachkräftemangel diagnostizieren, dann fällt auf, dass viele Institute bei ihrer Methodik die Zahl der offenen Stellen der von Arbeitslosen gegenüberstellen. Ein Vergleich, der in Wirklichkeit wenig Praxisbezug besitzt, denn nicht jeder Jobsuchende ist automatisch arbeitslos. Viel mehr Aussagekraft besitzt die Entwicklung der Löhne und Gehälter in Deutschland: Hier würde eine Verknappung am Arbeitsmarkt nach allen Gesetzen der Marktwirtschaft für deutliche Steigerungen sorgen, doch genau das ist nicht der Fall. Um ganze 0,5 % sind die Reallöhne im 2. Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Der Anstieg ist so gering, wie seit 2011 nicht mehr – von Panik am Arbeitsmarkt kann also keine Rede sein. Bei dem aktuell niedrigen Arbeitslosenniveau flattern sicher nicht mehr so viele Bewerbungen ins Haus, wie das früher der Fall war. Heute muss man sich schon etwas mehr anstrengen, um Arbeitskräfte für sich zu gewinnen. Passiv suchende, aber durchaus wechselwillige Bewerber erwarten überzeugende Angebote, was Unternehmen oft in eine prekäre Lage bringt, da die hohen Gehaltsvorstellungen nicht zum bisherigen Vergütungsniveau der Firma passen. Bei Arbeitssuchenden werden die Filter wiederum so eng gesetzt, dass sie kaum jemand zu erfüllen vermag. Kein Wunder, dass sich die Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ – jung, flexibel, mobil und belastbar, am besten noch mit zehn Jahren Berufserfahrung, jedoch zum marktüblichen Gehalt – als schwierig erweist. Lange Vakanzzeiten von Stellenangeboten sind da die logische Konsequenz.

Die Motivation der Wirtschaft, in punkto Fachkräftemangel immer wieder auf die Tränendrüse zu drücken, ist nachvollziehbar und einfach zu erklären. Verbände und Unternehmen dürften ein großes Interesse daran haben, mehr junge Leute für technische Berufe zu rekrutieren, um mit wachsendem Angebot an Fachkräften ihre Bezahlung leichter drücken zu können. Welcher Firmenchef will sich schon auf Dauer von potenziellen Arbeitnehmern die Arbeitsbedingungen diktieren lassen? Wie gesagt, es gibt durchaus Bauberufe, wie z. B. im Bereich Heizung, Sanitär und Klimatechnik, wo regional Engpässe bei den Fachkräften zu beobachten sind. Dass uns aber die Menschen ausgehen, ist schlichtweg falsch. Vielleicht ist es für Manager und Geschäftsführer an der Zeit,  bewusst nach den Ursachen für unbesetzte Stellen zu suchen und bei der Gelegenheit auch die eigenen Recruiting-Prozesse kritisch zu hinterfragen. Überstunden, hoher Druck, schlechte Bezahlung und befristete Verträge sind Gift für unpopuläre Berufe – an mehr Attraktivität bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen führt kein Weg vorbei.

Autor: Paul Deder

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Kamat: Höchstdruckpumpe KAMJET

Leistungsstark auch im unwegsamen Gelände

Der neue KAMJET lässt sich vielseitig für Hochdruckreinigungs-Aufgaben auch an schlecht zugänglichen Einsatzorten nutzen. (Bild: Kamat)

Kamat präsentiert auf der bauma 2019 eine neue Version des KAMJET. Die mobile Höchstdruckpumpe stellt auch in unwegsamem Gelände, z.B. auf Baustellen oder in Bereichen ohne Stromversorgung, Pumpendrücke bis 3.500 bar oder Volumenströme bis 138 l/min bereit. Sie ist leistungsstark und kompakt. Kernkomponente des Aggregats ist eine Höchstdruckplungerpumpe vom Typ K 10016 A-3G aus dem Kamat-Programm mit stufenlos regulierbarem Arbeitsdruck. Sie erzeugt im Standard einen maximalen Druck von 2.800 bar bei einem Volumenstrom von 27 l/min. Alternativ sind auch geringere Drücke mit höherem Volumenstrom möglich, zum Beispiel 138 l/min bei 510 bar. Ausgerüstet mit einem Wechselsatz für den höchsten Druckbereich ergeben sich 3.500bar bei 15l/min.

Die Pumpe ist auf einem Doppelachs-Fahrgestell mit Zugdeichsel montiert. Angetrieben wird sie von einem Volvo Penta-Dieselmotor mit 5,1 l Hubraum und 160 kW Leistung, dessen Leistungscharakteristik auf den Betrieb von Höchstdruckpumpen abgestimmt ist. Beim Start der Pumpe kommt eine elektrische Vorfüllpumpe mit Wassertank zum Einsatz. Alle Komponenten des KAMJET sind in einem stabilen Rahmen untergebracht, der den Krantransport über vier Ösen erlaubt. Die Steuerung erfolgt über eine vollautomatische Steuereinheit, die das Auswählen u.a. von Druckbereichen und Drehzahlen erlaubt. Für das Ein- und Ausschalten der Pumpe kann der Bediener auch die mitgelieferte Fernbedienung nutzen.

Mit diesem Eigenschaftsprofil eignet sich der neue KAMJET für anspruchsvolle Anwendungsfälle der Reinigung mit Höchstdruck wie etwa Betonsanierung, Untergrundvorbereitung und Entlackung. Eine breite Auswahl an HD-Wasserwerkzeugen (Düsenköpfe, Lanzen, Flächen- und Wandreiniger, u.a.) erlaubt die optimale Anpassung der Anlage an die individuelle Aufgabenstellung. Die neueste Version ist sogar nochmals flexibler einsetzbar, weil die Komponenten auf verringertem Bauraum untergebracht sind. So schafft z.B. die im Vergleich zum Vorgänger-KAMJET geringere Bauhöhe die Voraussetzung für die Durchfahrt von niedrigen Unterführungen und das Einfahren in Tiefgaragen.

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Sto: Dämmstoff StoTherm Resol

Effizienter Wärmeschutz bei schlankem Wandaufbau

Systemaufbau StoTherm Resol. (Bild: Sto SE & Co. KGaA)

Steht für die Wand nur wenig Platz bereit, muss der Dämmstoff besonders effizient sein, um ein normgerechtes Dämmniveau zu erreichen. Mit rund 0,021 W/mK erfüllt Phenolharz diese Vorgabe optimal. Als Teil des WDVS StoTherm Resol steht es in einem vielseitig gestaltbaren, zugelassenen System zur Verfügung, dass sich in Neubau und Sanierung bewährt.Geringer Dachüberstand oder Bebauung nahe der Grundstücksgrenze auf der einen Seite, Wohnflächenmaximierung auf der anderen: Gründe für einen möglichst schlanken Wandaufbau gibt es sowohl in der Sanierung als auch im Neubau. Um auch unter diesen Rahmenbedingungen ausreichenden Wärmeschutz sicherzustellen, ist ein besonders effizienter Dämmstoff zu wählen – wie Phenolharz: Mit einer Wärmeleitstufe von 021 dämmt es bis zu 40 % besser als EPS und nahezu doppelt so gut wie Standard-Mineralwolle – und kann im Umkehrschluss bei vergleichbarer Dämmleistung oft nur halb so dick ausgelegt werden. Das spart schnell 10 cm Wanddicke. Vorteilhaft ist die dünne Dämmung auch in den Laibungen, da so der lichte Abstand größer bleibt und somit der Lichteinfall nicht behindert wird.

Der Dämmstoff ist schwer entflammbar und schmilzt nicht, daher kann er ohne Brandriegel bis zur Hochhausgrenze eingesetzt werden. Die Platten gibt es in Dicken von 20 bis 200 mm. Bei StoTherm Resol ist Phenolharz Teil der Systemlösung. Das WDV-System kann auf nahezu allen mineralischen Wandbildnern eingesetzt werden und Unebenheiten bis zu 20 mm ausgleichen. Als Schlussbeschichtung eignen sich silikatische, organische und Siliconharzputze sowie Putze mit Lotus-Effect Technology. Außerdem können Flachverblender oder vorgefertigte Putzelemente (Sto-Ecoshapes) verwendet werden. Der schmale Wandquerschnitt und der daraus resultierende Flächengewinn macht die Fassadendämmung hoch wirtschaftlich - besonders in innerstädtischen Lagen.

Auf tragfähigen, klebegeeigneten Untergründen wird StoTherm Resol vollflächig oder mit der Punkt-Rand-Methode verklebt und verdübelt. Als Kleber kommen Sto-Turbofix oder mineralische Klebemörtel in Frage; zum Beispiel StoLevell Novo. Dieser Leichtmörtel dient hier auch als Unterputz. Wird er gemäß den Ausführungsbestimmungen der Zulassung (Z-33.43-1182) verwendet, können sogar Dehnungsfugen in den Außenwandflächen überbrückt werden (z.B. Fugen in den Außenwandflächen von Plattenbauten bei Verwendung von Dreischichtplatten, maximaler Fugenabstand 6,20 m).

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Vergessene Maschinen

Ein Bagger mit Ambitionen

Ein Bagger mit Ambitionen

Zu einer Zeit, in der die Basiskonstruktionen der Baumaschinen noch nicht so festgelegt waren wie heute, zeigte der 1000 GT, wie vorteilhaft Bagger mit Horizontalvorschub der Schaufel arbeiten.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.