Trend

Aktuelle Entwicklungen in der Baubranche

Von der Baustelle ins Werk

Von der Baustelle ins Werk

Die Nachfrage nach Wohnraum ist in den Metropolen und dem Umland ungebrochen hoch. Doch die Bauausführenden kommen mit der Arbeit nicht hinterher – der Mangel an qualifiziertem Personal hemmt das Wachstum im Bausektor. Der Auslastungsgrad im Baugewerbe ist seit 2018 zwar leicht rückläufig, aber mit 77 % (4. Quartal 2019) immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Auf der anderen Seite wird nicht zuletzt durch die starke Zuwanderung der letzten Jahre bezahlbares Wohnen benötigt. Die soziale Wohnraumförderung des Bundes und die Einführung des Baukindergeldes sind hilfreiche Instrumente, lösen das Problem jedoch nicht. Um gegen knappe Kapazitäten vorzugehen und kostengünstiges Bauen zu ermöglichen, braucht die Branche neue Methoden, um die aufwendigen, stark handwerklichen Prozesse zu standardisieren und/oder effizienter zu gestalten.

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Fahrerlos durch den Steinbruch

Autonomes Fahren

Im Jahr 2014 stellte Tesla sein teilautonomes Fahrsystem vor und sorgte mit dieser Innovation für Aufsehen. Nicht zuletzt aufgrund einer Reihe von Unfällen bei angeschaltetem Autopilot wird das Thema automatisierter Pkw seitdem stark diskutiert. Dabei schreitet die Entwicklung solcher Systeme im Lkw-Bereich ebenso rasant voran und macht darüber hinaus auch wirtschaftlich Sinn. Denn: die Speditionsbranche hat mit geringen Margen zu kämpfen und hofft mit der Digitalisierung und Automatisierung der Transporte auf Kostenersparnisse im zweistelligen Prozentbereich. 

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Lehmbau: Zurück in die Zukunft

Lehmbau: Zurück in die Zukunft

Er schien fast schon vergessen und nun stehen die Zeichen gut, dass dieser Baustoff das ökologische Bauen der Zukunft mitgestalten kann. Das traditionelle Baumaterial Lehm, das sich hierzulande zumeist in den Ausfachungen von Fachwerkhäusern findet, wurde dank seiner natürlichen Inhaltsstoffe aus einem über 100 Jahre langen Dornröschenschlaf geweckt.

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Neuer Straßenbelag baut NO2 ab

Clean Air Asphalt

Fahrverbote sind ein wirksames Mittel, die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Gleichzeitig gilt diese Maßnahme bei den Bürgern jedoch als unpopulär, was zu einem weiteren Anstieg der Politikverdrosssenheit führen kann. Das ist der Grund, wieso sich die grün-schwarze Landesregierung in Stuttgart dagegen sträubt, Fahrverbote für Diesel der Euronorm 5 zu verhängen. 

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Roboter ersetzt Bauarbeiter

Roboter ersetzt Bauarbeiter

Baujobs verlieren mehr und mehr an Popularität. Bei Wind, Nieselregen oder Sommerhitze tagein tagaus Schwerstarbeit zu verrichten – bei einer wohlgemerkt eher durchschnittlichen Bezahlung – ist nicht jedermanns Sache. Zudem ist die gesellschaftliche Anerkennung der Berufe im Baugewerbe im Vergleich noch immer viel zu gering. Das Ergebnis: Die Lehre am Bau wird nicht als erstrebenswert erachtet, der Branche fehlt es an Nachwuchs. In Zeiten der Hochkonjunktur am Bau fehlen die „Macher“ auf der Baustelle. 

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Upgrade für den Rohstoffkreislauf

Rohstoffkreislauf

Mit einem Anteil  von etwa 30 bis 40 % ist er für die Betonherstellung unersetzbar – der Sand ist nach Süßwasser der weltweit am meisten verbrauchte Rohstoff. Allein in Deutschland werden über 240 Mio. t Sand und Kies pro Jahr gewonnen, weltweit sollen es rund 15 Mrd. t sein. Grotesk – aber sogar einem Wüstenstaat wie Dubai gehen die Ressourcen aus, sodass das Emirat für seine Hochbauprojekte Bausand aus Australien importieren muss. Aufgrund der durch den Wind abgerundeten Kanten ist der Wüstensand für die Herstellung von Beton nämlich völlig ungeeignet.

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Luftfilter gegen Feinstaub

Filter gegen Feinstaub

Das Neckartor in Stuttgart gilt als einer der schmutzigsten Orte in Deutschland – zumindest was das Thema Feinstaub angeht. Regelmäßig werden hier die entsprechenden Grenzwerte überschritten. Bei der Stickoxidbelastung landete die Schwabenmetropole 2018 deutschlandweit sogar auf dem Spitzenplatz: 71 Mikrogramm wurden im Herzen Stuttgarts im Jahresmittel gemessen. Das sind 31 Mikrogramm zu viel für den geltenden  EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter. 

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Exoskelett: Superkräfte zum Anziehen

Exoskelett

Hollywood hat es schon früh vorgemacht: In zahlreichen Filmen verliehen sogenannte Exoskelette den Leinwandhelden übermenschliche Kräfte. Den nur 1,70 m großen Tom Cruise machte der Stützroboter im Film „Edge of Tomorrow“ zum mobilen Supersoldaten, während Matt Damon im „Elysium“ dank Roboteranzug vom harmlosen Produktionsarbeiter zum schlagkräftigen Einzelkämpfer mutierte. Doch auch wenn in der Traumfabrik maßlose Übertreibung zum Geschäftsmodell gehört – die Idee von Stützrobotern  hat es inzwischen tatsächlich in die reale Welt geschafft. Das Potenzial dieser Technologie wurde von der Wissenschaft erkannt, sodass weltweit an der praktischen Umsetzung dieser Idee gearbeitet wird. 

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Altreifen: Von der Straße in den Asphalt

Reifen für den Asphalt

Die Autobesitzer kennen das Problem: alle Jahre wieder müssen die alten, abgefahrenen Pneus durch neue ersetzt werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe einzuhalten. Das lässt einen riesigen Gummiberg anwachsen: Pro Jahr fallen allein in Deutschland etwa 570.000 t Altreifen an, europaweit sind es über 3,5 Mio. t. Weil die Altreifen nicht verrotten, sind sie eine Gefahr für die Umwelt und dürfen daher seit 2006 nicht mehr deponiert werden. Doch was tun mit dem schwarzen Rund?

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„Schlank“ gebaut mit Lean Construction

Lean Construction

Der japanische Autobauer hat es vorgemacht, westliche Wissenschaftler haben dieser Produktionsmethode den passenden einprägsamen Namen gegeben: es geht um Lean Management. Die Grundlage des in den 60er Jahren eingeführten Produktionssystems von Toyota ist die komplette Beseitigung der Verschwendung. Während für die meisten erfolgreich operierenden Autohersteller in den Nachkriegsjahren die Massenfertigung der einzig richtige Weg für Kostenoptimierung war, entwickelte Toyota ein gegensätzliches Konzept. 

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Tiny Houses – Wohnen im Kleinformat

Tiny Houses

Die Finanzkrise 2007/2008 hat in den USA nicht nur Billionenwerte vernichtet – sie hat auch bei Teilen der Bevölkerung zu einem Umdenkungsprozess geführt. Denn seit dem großen Knall werden die Wohnungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten immer kleiner. So verkleinerte sich die durchschnittliche Wohnfläche eines Einfamilienhauses bereits zwei Jahre nach dem absoluten Spitzenwert von 2007 um 5 % auf 226 m². Die Phase des Gesundschrumpfens wurde eingeläutet. 

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Flüsterasphalt – immer mit der Ruhe

Flüsterasphalt

Im dicht besiedelten und verkehrsreichen Deutschland können wir dem Straßenlärm kaum entfliehen. Einer Umfrage des Umweltbundesamtes nach fühlt sich mehr als die Hälfte der Bevölkerung von ihm belästigt. Doch der Verkehrslärm stört nicht nur – er macht auch krank. Ist man regelmäßig höheren Lärmpegeln ausgesetzt, dann steigt z. B. das Risiko für Depressionen und Herzschwäche. Nach der Luftverschmutzung stellt Lärm hinsichtlich der Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung die zweitgrößte Gefahr dar. Kein Wunder also, dass der Lärmschutz gerade bei Straßenbauprojekten eine immer größere Rolle spielt. 

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Elektro-Autobahn im Feldversuch

Elektro-Autobahn im Feldversuch

Seit über einem Jahr ist Auto-Diesel das neue Umweltmonster der Nation. Ob gerechtfertigt oder nicht – will man das Problem mit der Feinstaub-Belastung und dem Stickoxid-Ausstoß ernsthaft angehen, dann müssen auch die Lkw umweltfreundlicher werden. Alternativen gibt es bereits: zahlreiche Hersteller haben Lkw mit Erdgasantrieb (LNG) in die Konfiguration aufgenommen. Anders als beim Diesel fallen beim Flüssig-erdgas kein Schwefeldioxid und keine Rußpartikel an, auch der Kohlendioxidausstoß ist deutlich geringer. 

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Smart Daylight – es werde Licht

Smart Daylight

Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren den Beweis erbracht, dass die menschliche Gesundheit weit über das vorher bekannte und vermutete Maß hinaus vom Licht beeinflusst wird. Daher werden heute Mittel und Wege gesucht, das Tageslicht zielgerichtet an den Arbeitsplätzen nutzbar zu machen. Das fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit der in Innenräumen Arbeitenden – durch die Einsparung von Energiekosten sind auch wirtschaftliche Vorteile relevant. Derzeit arbeiten die Ingenieure bei BASF an einer Beleuchtungslösung für Innenräume, die so weit wie möglich natürliches Licht nutzt. Dabei transportiert ein innovatives Lenkungssystem das Tageslicht von der Fassade weit in das Gebäudeinnere.

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Vorbeugen statt heilen

Präventives Bauen

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. So wurde bei Brücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu bebaut oder grundlegend saniert wurden, mit einer 100 Jahre langen Lebensdauer gerechnet. In der Praxis sind viele dieser Bauwerke nach der Hälfte der geplanten Nutzung als marode zu bezeichnen: Der zunehmende Güterverkehr auf den Bundesstraßen und Autobahnen und die Witterungseinflüsse lassen die Brücken vorzeitig altern. 

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Betonformen ohne Schalung

Betonformen ohne Schalung

Seine Vorläufer waren schon bei den Babyloniern und Römern in Gebrauch und auch heute noch ist Beton einer der beliebtesten Baustoffe der Welt. Wie kein Anderer bietet er durch seine Formbarkeit und Beständigkeit viele technische und gestalterische Möglichkeiten. Einmal getrocknet, lässt er sich über viele Jahre von Wind, Wetter, Hitze oder Kälte wenig anhaben.

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Pilzgeflecht als Dämmstoff

Pilz als Dämmstoff

Immer mehr Bauherren entscheiden sich bei ihren Bauvorhaben für die Wärmedämmung aus natürlichen Baustoffen wie z. B. Hanf, Holzfaser, Zellulose oder Jute. Mit rund 10 % ist der Anteil der Öko-Dämmung am Markt zwar noch relativ gering, doch insgesamt gewinnt grünes Bauen an Bedeutung. Dabei geht es vor allem darum, die Umwelt zu schonen und mit ihr in Harmonie zu leben. Während Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, inzwischen bekannt sind, wird beim Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT nun an selbst wachsenden Dämmstoffen gearbeitet. Die Biodesignerin Julia Krayer forscht seit einiger Zeit an pilzbasierten Materialien zur Entwicklung von Verfahren, mit denen sich diese zu Werkstoffen weiterverarbeiten lassen.

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Mit Mikrowellen Granit brechen

Mikrowellen

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg hat der US-amerikanische Ingenieur Percy Spencer ein Gerät erfunden, das heute in den meisten Küchen zu finden ist: Die Mikrowelle. Seit der ersten 1947 gebauten Version, die satte 340 kg wog und 1,80 m hoch war, entwickelte sich die Mikrowelle zum handlichen Küchenhelfer für alle Dauergestressten, die Wert auf eine schnelle Zubereitung der Gerichte legen. Heute sind die Mikrowellen nicht nur schneller als Elektroherd oder Backofen, sondern unter Umständen auch sparsamer im Stromverbrauch – gerade bei der Zubereitung von kleineren Portionen. 

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Algenfassaden – grüner geht‘s nicht

Algenfassaden

Algen an der Fassade? Für jeden Hauseigentümer ist das der Grund, den Hochdruckreiniger aus dem Keller zu holen. Bei einem Wohnquartier in Hamburg sind die grün schimmernden Wände jedoch pure Absicht. Der Clou: Die sogenannte Algenbioreaktorfassade produziert Energie für das Gebäude.

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Energieautarkie – selbst ist das Haus

Energieautarkie

Ein Haus, das seine Energie selbst erzeugt und den Bewohner von Öl, Gas oder Netzstrom unabhängig macht? Technisch ist das seit Jahrzehnten möglich – und seit einigen Jahren ist diese Unabhängigkeit von externen Energiequellen auch einigermaßen erschwinglich. Bereits 1992 ist das erste energieautarke Haus im Freiburger Gewerbegebiet Haid errichtet worden – als praxisnahes Labor des Fraunhofer-Instituts. Die Forscher wollten beweisen, dass auch in unseren Breitengraden allein die Kraft der Sonne ausreicht, um ein Haus mit Strom und Wärme versorgen zu können. Dafür wurden eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie Sonnenkollektoren fürs Warmwasser installiert. Auf einen Stromnetzanschluss wurde verzichtet.

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Platooning: Lkw in Reih und Glied

Platooning

Auf der 66. IAA Nutzfahrzeuge im Herbst 2016 gaben führende Nutzfahrzeughersteller einen Ausblick auf den Lkw von morgen. So auch der Zulieferer-Gigant Bosch, der mit seiner Konzeptstudie VisionX zeigte, welche Trends die Transportbranche beschäftigen und was Nutzfahrzeuge schon in wenigen Jahren zu leisten imstande sind: Sie sind vernetzt, fahren teilweise autonom und je nach Anforderung elektrisch oder mit effizientem Diesel. Die technische Vision schließt neben vielen anderen Technologien auch Platooning ein, das automatisierte Fahren im Konvoi. So wird der Lastzug zu einem Zugverbund aus Lastzügen – nur eben auf der Straße und nicht auf den Gleisen.

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Natürlich warm - mit Öko-Dämmung

Öko-Dämmung

Seitdem das Sparen zur reinen Geldvernichtung zu werden droht und die Bauzinsen auf einem historischen Tief verharren, ist die Investition in eine Immobilie ein vernünftiger Weg. Ob Sanierung oder Neubau – die Frage nach dem passenden Dämmsystem für das Haus steht schnell im Raum. Greift man als Bauherr zu altbewährten, konventionellen Dämmstoffen wie Polystyrol bzw. Mineralwolle oder ist man offen für Alternativen jenseits des Mainstreams? Denn es gibt eine ganze Reihe von Herstellern, die Dämm-Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen anbieten.

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Durchbruch der vierten Realität

Virtual Reality

In der Welt der Videospiele sorgt diese Technologie seit einigen Jahren für Goldgräberstimmung, und auch in vielen anderen Branchen ist dieses noch relativ junge Wissenschaftsgebiet ein großer Hoffnungsträger. Die Rede ist von Virtual Reality (VR) – einer computerunterstützten, interaktiven Umgebung, in der man sich bewegen, die man erfahren und erfühlen kann. Neben dem besonderen Kick, den Gamer sich mit dieser Technologie versprechen, bietet VR Mehrwert für die Nutzer und wird daher im großen Stil eingesetzt. 

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Elektrifizierung der Baumaschinen

Elektrifizierung von Baumaschinen

Im Jahr 2017 ist der Trend zur Elektromobilität ungebrochen. Gerade in der Automobilindustrie gehört es zum guten Ton, auf wichtigen Messen auch Entwicklungen bei Elektrofahrzeugen präsentieren zu können. Der Bestand der E-Autos in Deutschland ist jedoch trotz des Preissturzes bei der Akkutechnologie verhalten. Die Elektromobilität ist erschwinglich geworden, doch die hierzulande immer noch schlechte Ladeinfrasturktur in Verbindung mit bescheidenen Reichweiten der Fahrzeuge bringen die Absatzzahlen ins Stocken.

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Echtzeit-Monitoring der Infrastruktur

Echtzeit-Monitoring der Infrastruktur

Seit Jahren werden in Deutschland notwendige Ausbauten und Instandhaltungen im Bereich der Infrastruktur vernachlässigt. Nun wird reagiert: in den kommenden Jahren soll in die Sanierung und den Ausbau der Straßen, Schienen und Wasserwege soviel investiert werden wie noch nie: Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 260 Mrd. Euro in solche Projekte fließen. Damit die Maßnahmen auch dauerhaft für Entspannung der Verkehrssituation führen, müssen Brücken und Bahngleise, Tunnel und Trassen  regelmäßig gewartet werden. 

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Neuer Lösungsansatz für effektives Baustoffrecycling

Neuer Lösungsansatz für effektives Baustoffrecycling

Rund 5 Mio. t feinkörniger Bauschutt fallen jährlich in Deutschland an. Doch nur für 5 % des Materials findet ein hochwertiges Recycling auf Produktniveau statt. Der größte Teil landet durch Downcycling im Unterbau von Straßen, in Deponiebefestigungen oder direkt auf der Deponie. Um die im Beton verwendeten, wertvollen Rohstoffe wie Sand oder Kies wiederzugewinnen und sie in den Produktionskreislauf zurückführen zu können, haben sich vier Fraunhofer-Institute zum Ziel gesetzt, eine innovative Verwertung für feinkörnigen Bauabbruch zu realisieren. Dazu wurde das Projekt „BauCycle“ ins Leben gerufen.

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E-Mobilität – die Stadt atmet auf

E-Mobilität

Die Urbanisierung schreitet voran – bessere berufliche Aussichten und eine ideale Infrastruktur sorgen dafür, dass es immer mehr Menschen in die Metropolen zieht. Berechnungen zufolge werden in 35 Jahren  70 % der geschätzten 9 Mrd. Bewohner der Erde Städter sein. Für die Verantwortlichen gilt es daher, Vorkehrungen zu treffen, um die Luftqualität und  die Geräuschemissionen in der Stadt zumindest auf einem erträglichen Niveau zu halten. Daher werden entsprechende Auflagen immer weiter verschärft. Einzelne Großstädte wie London oder Paris erwägen sogar, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus den Stadtzentren komplett zu verbannen.

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Invasion der Superspäher

 Invasion der Superspäher

Ferngesteuerte Drohnen werden längst nicht mehr nur vom Militär eingesetzt. Ihr bisheriges Killer-Image weicht zunehmend dem Mehrwert, den die Miniflieger inzwischen bei ihrer zivilen Nutzung unter Beweis stellen können. Quadro- und Multicopter finden in Filmproduktionen, bei Werbeagenturen oder Berichterstattern vielseitig Verwendung. Kleine Drohnen mit mehreren Propellern tragen Kameras durch die Luft und ermöglichen Bilder aus völlig neuen Perspektiven. Zudem ersetzen sie komplizierte Kranaufbauten, gefährliche Kamerafahrten oder teuren Einsatz von  Hubschraubern.

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Das Haus aus dem Drucker

Das Haus aus dem Drucker

Der Maschinenbau bildet das Rückgrat des deutschen Exports. Seit einigen Jahren  sorgt eine neue Fertigungstechnik dafür, dass der technologische Vorsprung Deutschlands in dieser Branche fortbesteht. Additive Fertigung – oder einfach formuliert – 3D-Druck heißt das Verfahren, welches die industrielle Wertschöpfungskette wie kein anderes in den kommenden Jahren verändern wird. Bereits heute wird 3D-Druck bei vielen Technologieriesen wie etwa Airbus im Prototypenbau eingesetzt. Wird ein neues Bauteil ausprobiert, müssen dafür keine Lieferanten mehr gesucht werden – das Einzelstück wird mit Metall- oder Kunststoffpulver in Mikromillimeter dünnen Schichten aufgebaut. Auch wenn das Verfahren perspektivisch keine Alternative zur Massenfertigung bietet, sind Kleinserien von wenigen Hundert oder Tausend Stück in der Zukunft durchaus realistisch.

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Modulbau – ein Zukunftskonzept?

Modulbau

Vorfertigung im Bau ist nicht neu. Besonders nach dem zweiten Weltkrieg  hat die Notwendigkeit nach preiswertem Wohnraum Denkanstöße für die industrielle Massenfertigung ausgelöst. Die so entstandenen Baracken der Nachkriegszeit erfüllten zwar ihren Zweck, hatten jedoch herzlich wenig mit gediegenem Wohnambiente zu tun. In den Ländern jenseits des Eisernen Vorhangs – wie z. B. in Russland – prägten die Plattenbauten aus vorgefertigten Betongroßtafeln Jahrzehnte lang die Architektur der modernen Städte. Ganze Quartiere wurden auf diese Weise preiswert errichtet, sodass die Wohnungsgrundrisse in Leningrad genauso aussahen wie die im 9.000 km entfernten Chabarowsk.

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Gehört Stahl zum alten Eisen?

Carbon

Die Entwicklung neuer Werkstoffe ist der Schlüssel für Produkt- und Verfahrensinnovationen und damit auch für technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt. Besonders auf einem neuartigen Material ruhen die Hoffnungen vieler Branchen. Die Rede ist von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff, verkürzt auch Carbon genannt.

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LPG als Antriebsalternative

LPG als Antriebsalternative

Trotz der Vorstöße einiger Hersteller, alternative Antriebskonzepte auf den Markt zu bringen, sind Dieselmotoren die derzeit dominierende Antriebsquelle für mobile Arbeitsmaschinen. Diese Aggregate ermöglichen eine hohe Maschinenleistung und erreichen insbesondere bei aktuellen Baugeräten eine hohe Energieeffizienz. Doch obwohl der Kraftstoffverbrauch bei mobilen Maschinen etwa 10 % des im Straßenverkehr anfallenden Verbrauchs ausmacht, verursachen sie etwa 25 % der Stickoxid-Emissionen des Straßenverkehrs. Das hat eine im Jahr 2015 durchgeführte Untersuchung des IFEU-Instututs ergeben. 

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Mobile Allzweckwaffe

Mobile Allzweckwaffe

Gutes Wohnen ist wichtiger als Freizeit, Autos und Urlaub, hat eine Studie von TNS Emnid bereits vor drei Jahren ergeben. Noch immer gilt: Auch wenn das Alter und individuelle Lebensphasen Einfluss auf das Wohnverhalten nehmen – ein gemütliches Zuhause ist für die meisten erwachsenen Deutschen ein erstrebenswertes Gut. Und dieses will gehegt und gepflegt, bemalt und verschönert, neu tapeziert und energetisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Doch immer seltener holt der Hausherr dafür die Leiter und die Werkzeugkiste selbst aus der Garage, sondern er wählt den bequemeren Weg und lässt machen. 

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Intelligente Hybridbauweise

Intelligente Hybridbauweise

Der Begriff „Hybrid“ steht spätestens seit der Einführung des Toyota Prius im Jahr 1997 im öffentlichen Fokus. Heute sind Hybridbauweisen auch für das Bauhauptgewerbe nichts gänzlich Neues mehr. So wird etwa im Ingenieurbau bereits seit Jahren mit Stahlbetonverbundtechnologien gearbeitet – unter anderem bei Brückenbauwerken. Auch im Hochbau ist die Hybridbauweise immer häufiger der Schlüssel zur Lösung vielfältiger Bauaufgaben. 

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Barrierefreies Wohnen

Barrierefreies Wohnen

Werden Architekten oder Bauunternehmer nach den Entwicklungen der Baubranche gefragt, die die kommenden Jahre am stärksten prägen werden, dann ist das Thema Barrierefreiheit stets prominent platziert. Dieser Begriff steht für die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für mobil eingeschränkte Menschen. Öffentliche Bauten, Verkehrswege aber auch die Gestaltung der Wohnbereiche sollen auf diese Weise möglichst ohne Hürden und Schwellen zugänglich sein. 

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Sound Masking – Lärm mit Lärm bekämpfen

Sound Masking

Bei der Planung von Großraum- und Gruppenbüros denkt der Arbeitgeber an alles: Hell und freundlich soll die Arbeitsumgebung sein, modern ausgestattet, mit möglichst viel Glas für einen uneingeschränkten Blick in den Raum. Und ergonomisch optimiert möbliert. Ist der Chef kein soziales Wrack, dann wird er auch an eine ausreichende Klimatisierung der Räume denken. Mit viel Glück ist er vielleicht sogar ein legerer Zeitgenosse und denkt auch an die XXL-Sitzsäcke und eine Tischtennisplatte im Pausenraum. Doch spätestens, wenn die neue Mitarbeiterin beim Telefonieren die  Alarmfrequenz ihrer hohen Piepsstimme vorführt, wissen die Kollegen im „Gehege“, dass die gewünschte Wohlfühlatmosphäre in weite Ferne gerückt ist.

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Recyclingbeton als Baustoff der nächsten Generation

Recyclingbeton als Baustoff

Deutschland gilt weltweit als Recycling-Weltmeister. Die von uns in den letzten 40 Jahren aufgebaute Kreislaufwirtschaft wird in vielen Ländern als vorbildhaft angesehen. Zu Recht, denn global gesehen werden die Abfälle aus den Haushalten in mehr als 90 % der Länder immer noch ohne Vorbehandlung deponiert. Währenddessen gehört für uns Recycling zum Alltag: 87 % des Glases, 72 % des Metalls und 67 % der Kunststoffe werden bei uns wiederverwendet. Angesichts dieser Zahlen ist es kein Wunder, dass auch Baustoffe zunehmend in den Fokus rücken, denn sie könnten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Schonung der natürlichen Ressourcen leisten.

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BIM – Der Weg aus dem Planungschaos

BIM

Der stetig wachsende Projekt- und Kostendruck macht es für Architekten und für Bauausführende erforderlich, sich kritisch mit den eigenen Planungsprozessen auseinanderzusetzen. Denn durch innovative Ansätze – ob methodischer oder technischer Art – lassen sich Abläufe optimieren und der Arbeitsaufwand dauerhaft reduzieren.

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Intelligentes Wohnen

Intelligentes Wohnen

Durch den Hang zur totalen Vernetzung  interagieren heutzutage nicht nur wir Menschen. Moderne Technik und allumfassende Informatisierung machen es möglich, dass auch Alltagsgegenstände miteinander kommunizieren können. Ein intelligentes Zuhause, in dem IT, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte und Haustechnik vernetzt sind, ist heute keine Science-Fiction mehr. Die sogenannte „Smart Home“-Technologie soll unsere Wohn- und Lebensqualität steigern, die Sicherheit zu Hause erhöhen, effiziente Energienutzung ermöglichen und die Abläufe automatisieren.

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Digitalisierung im Baugewerbe

Digitalisierung im Baugewerbe

Eine wachsende Zahl von Bauunternehmen, Architekten und Ingenieuren verwaltet die Arbeit auf ihren Baustellen nicht ausschließlich  mehr mit Verträgen, Plänen und Fotos auf Papier – sondern auch mit elektronischen Hilfsmitteln wie Smartphones, Tablets und digitalen Bauakten. Die neuen Werkzeuge sollen weite Teile der Schriftgutverwaltung am Bau automatisieren – und so Zeit und Geld sparen.

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Autonomes Fahren

Highway Pilot

Ein perlweißer VW-Käfer, der fahrerlos selbst fährt oder ein schwarzer, hochtechnisierter Sportwagen, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist und gegen Unrecht und Verbrechen kämpft – das mutete in Filmreihen wie „Herbie“ aus den 1960er Jahren oder „Knight Rider“ aus den 80ern noch sehr futuristisch an.

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