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Startups zeigen Lösungen für die Baubranche

Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION
Der noch immer bestehende hohe Bedarf an Fachkräften am Bau ist zum größten Teil auf die geringe Produktivität in der Bauwirtschaft zurückzuführen. Seit Jahrzehnten wird unverändert gebaut, das macht sich nun in der Hochkonjunktur negativ bemerkbar. Immer mehr Startups helfen daher, die Effizienz am Bau zu steigern, um mit bestehenden Fachkräften schneller und besser bauen zu können. Auf der Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION zeigen rund 100 Startups aus ganz Europa ihre speziellen Lösungen für die Bauwirtschaft.

Die Bauwirtschaft steckt aktuell tief in der Krise. Allerdings liegt es nicht an der Auftragslage. Im Gegenteil: die Auftragsreichweite beträgt in einigen Gewerken sogar bis zu fünf Monate. Die Situation ist aktuell derart positiv, dass Aufträge teils sogar abgelehnt werden müssen. Es sind vielmehr die personellen Ressourcen, die akut fehlen. Folglich können die Aufträge schlichtweg kaum abgearbeitet werden. Der Bauarbeitsmarkt ist insgesamt derart leer gefegt, dass man fast schon von Vollbeschäftigung in der Bauwirtschaft sprechen kann. Der Fachkräftebedarf kann folglich nur aus dem Ausland gedeckt werden. Doch auch die Fachkräfte aus Osteuropa sind aufgrund der europaweiten Hochkonjunktur stark gefragt und stehen nur begrenzt zur Verfügung. Der Aufbau neuer Fachkräfte ist ebenfalls keine Option, da Schulungen viel Zeit und Geld kosten. Doch wie kann die Situation entspannt werden?

Zusätzlich haben aktuelle Untersuchungen ergeben, dass sich die Produktivität in der Bauwirtschaft in den letzten Jahren kaum gesteigert hat. Während andere Industriezweige innovativ auf Automatisierung, Prozessoptimierung und neue Geschäftsmodelle setzen, baut die Bauwirtschaft noch immer unverändert wie vor fünfzig Jahren. Hier besteht also ein großer Hebel, um mit bestehenden Ressourcen schneller und besser zu bauen.

Neue Messe zeigt Ideen für mehr Produktivität 

Findige Startups haben längst erkannt, dass darin das große Potential liegt und tüfteln bereits an innovativen Geschäftsideen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, mit technischen Innovationen die Produktivität in der Bauwirtschaft zu erhöhen. Immer mehr Gründer – teils sogar mit baugewerblichem Hintergrund – versuchen, die Herausforderungen der Bauwirtschaft zu lösen. Doch gleichzeitig haben die wenigsten Startups tatsächlich Kontakt zu Architekturbüros, Handwerksbetrieben oder Bauunternehmen.

Aus diesem Grund bringt die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION Planer und Ausführende mit den Startups aus dem Bereich ConstructionTech zusammen. Die Anwender können sich am 15. und 16. November in Berlin ausführlich über Innovationen speziell und ausschließlich für die Bauwirtschaft informieren. Rund 100 Startups aus ganz Europa präsentieren auf 2.500 m² Ausstellungsfläche ihre Lösungen aus den Bereichen Prozess, Support, Smart und Energie. Themen sind zum Beispiel Building Information Modeling (BIM), Baustellendokumentation, Leadgenerierung, E-Commerce, VR/AR, Smart Home, Smart Building und besonders energieeffiziente Baustoffinnovationen. Die Startup-Messe steht unter der Schirmherrschaft vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und zahlreicher weiterer Bauverbände. Unterstützt wird die TECH IN CONSTRUCTION unter anderem von GIRA, Schüco, EnergiesprongDE / dena, BE5, Würth, Z-Lab, Drees & Sommer und zahlreichen weiteren Sponsoren. Tickets kosten für Planer und Ausführende 19 Euro, für Berater und Verbände 79 Euro und für Hersteller und Händler 399 Euro.

Weitere Details zur Messe finden Sie hier.

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Baustelle des Monats: BLINK YOUR EYES

Was fürs Auge, nichts fürs Ohr

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Beim modernen Frankfurter Wohnprojekt BLINK YOUR EYЕS waren Lösungen für einen hohen Wärme- und Trittschallschutz gefordert.

Das Wohnen in der City ist teuer geworden. So sind Innenstadtwohnungen in Frankfurt für den Normalverbraucher kaum mehr bezahlbar und gehen daher größtenteils an finanzstarke Kapitalanleger. In Riedberg entsteht aus diesem Grund im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme ein ganz neuer Stadtteil mit hoher Dichte. Bis 2020 werden ca. 15.000 Menschen rund 6.000 Wohneinheiten bezogen haben. Einen Teil davon bildet das Wohnprojekt BLINK YOUR EYES des Frankfurter Bauträgers Bien-Ries AG. Auf insgesamt fünf Gebäude verteilen sich 9.590 m² Wohnfläche mit 131 Wohnungen unterschiedlichster Größe. Auch wenn das Bauprojekt eine sozial breite Käuferschicht ansprechen sollte – an einer hochwertigen Ausstattung sollte nicht gespart werden.  Einen hohen Beitrag zur Bauqualität und zur Erreichung der anspruchsvollen Energieziele leisteten die Produkte der Schöck Bauteile GmbH.

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Iveco: Neue Generation des Transporters Daily

Mehr Konnektivität für höhere Wirtschaftlichkeit

Iveco greift mit dem neuen Daily Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Servitization zum Nutzen seiner Kunden auf. (Bild: Iveco)

Die Nutzfahrzeugbranche erlebt aufgrund von Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Servitization Veränderungen in einem höchst rasanten Tempo. Iveco greift mit seiner neuen Generation des Transporters Daily diese Trends auf. So eröffnet die neue Generation des Iveco Daily neue Wege im Bereich der Konnektivität: Begonnen hat alles 2016 mit der Daily Business UP-App, die erstmalig eine intelligente Konnektivitäts-Option bei Transportern und leichten LKW eingeführt hat. Weiterentwickelt wurde auf der Basis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Iveco. Die Partnerschaft mit Microsoft zielt darauf ab, die Welt der Industriefahrzeuge über eine auf Microsoft Azure Cloud basierende Plattform neu zu definieren.

Nun stellt der Neue Daily die Konnektivität auf eine gänzlich neue Stufe als Wegbereiter für ein umfassendes Sortiment an neuen Serviceleistungen. Es handelt sich dabei um ein ein komplettes Paket, das den individuellen Betriebs- und Geschäftsanforderungen der Kunden gerecht werden soll. Die Konnektivität des neuen Daily bringt das Fahrzeug in direkten Kontakt mit Ivecos Control Room durch Lieferung von Echtzeitdaten. So können die Iveco-Spezialisten die Betriebszeit des Fahrzeugs mittels Durchführung proaktiver Diagnosen, des Ergreifens von vorbeugenden Maßnahmen und der effizienten Planung von Wartungs- und Serviceeingriffen maximieren. Die Optimierung der Anzahl der Werkstattbesuche bringt gleichzeitig einen geringeren Arbeitsausfall auf Seiten des Kunden mit sich.

Außerdem macht es der innovative Remote Assistance Service möglich, Datensatzänderungen, Diagnosesitzungen und sogar "Over The Air"-Software-Uploads aus der Ferne durchzuführen, um Stopps in der Werkstatt zu vermeiden. Dadurch ergeben sich erhebliche Vorteile für die Betriebszeit des Fahrzeugs und das Geschäft des Kunden.

Die vom Daily bereitgestellten Echtzeitdaten geben Iveco außerdem die Möglichkeit, neue maßgeschneiderte Finanzierungsangebote zu entwickeln. Diese Pläne berücksichtigen die Schwankungen in der Geschäftstätigkeit des Kunden, die bedeuten können, dass das Fahrzeug weniger verwendet wird, als ursprünglich angenommen, und passen die Zahlungen entsprechend an. Mit den Daten kann Iveco zudem genaue Vorhersagen der Fahrzeugverwendung erstellen und Wartungsverträge ausarbeiten, die der Geschäftstätigkeit des Kunden gut entsprechen.

Die Konnektivität des Neuen Daily bietet auch Telematiklösungen, um die Eigentümer/Fahrer und Flottenmanager dabei zu unterstützen, ihre Effizienz zu optimieren. Über das MyDaily Portal, das auch über die MyDaily App zugänglich ist, können Fahrzeugeigentümer ihren Daily von ihrem PC aus bzw. unterwegs von ihrem Mobilgerät aus überwachen. Sie können Leistung und Kraftstoffverbrauch sowie den Fahrstil des Fahrers analysieren. Überdies sendet der Daily regelmäßige Smart Reports zu den Schlüsselparametern für das Fahrzeug mit Empfehlungen, wie man den Fahrstil verbessern kann, um Kraftstoff zu sparen. Die Kunden können auch die Serviceeingriffe des Daily planen, um seine Effizienz auf ein Maximum zu steigern.

Für Flottenmanager bietet der neue Daily eine Komplettlösung von Verizon Connect, mit der die Flottenausgaben mit besserer Navigation, Flottensichtbarkeit, moderner Motordiagnose und Echtzeit-Kilometerstandberichten reduziert werden können. Die umfangreichen Funktionalitäten können ihnen dabei helfen, mit Verzögerungen umzugehen, sich an geänderte Liefertermine anzupassen und ihren Kunden schneller zu antworten, die Wartungsplanung und die Flottensicherheit zu verbessern, die Nutzung zu überwachen und vieles mehr. Kunden, die bereits ihr eigenes Flottenmanagementsystem haben, können die Daten des neuen Daily über seine Web API-Schnittstelle empfangen und in ihr System integrieren.

Der neue Daily führt auch eine ganze Reihe von Fahrerassistenzsystemen ein, die es dem Fahrer ermöglichen, sich auf seinen Job zu konzentrieren und seine Sicherheit erhöhen. Bei der Entwicklung dieser Features hat sich Iveco auf Funktionen konzentriert, die speziell darauf abzielen, den Fahrern bei städtischen Einsätzen zu helfen.

Das Notbremssystem AEBS mit City Brake PRO verhindert Kollisionen bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h und mildert den Aufprall bei höheren Geschwindigkeiten ab. Es erfasst eigenständig die Wahrscheinlichkeit für eine bevorstehende Kollision und bremst entsprechend, falls der Fahrer nicht eingreift, um einen Unfall zu verhindern. Der neue Daily geht mit der City Brake PRO noch einen Schritt weiter. Damit werden Unfälle auch bei sehr langsamem Tempo (5 km/h) verhindert.

Außerdem greift der Transporter auf Technologien zurück, die den Stresslevel der Fahrer senken. Bei städtischen Einsätzen, bei denen die Kunden oft im dichten Verkehr unterwegs sind, sorgt die Funktion Queue Assist durch Überwachung des vorausfahrenden Fahrzeugs in zähfließenden bis stehenden Verkehr für eine große Erleichterung. So ist der Start-Stop-Verkehr nicht mehr so nervenaufreibend. Der Neue Daily ist das erste 7,2 t-Fahrzeug mit Queue Assist und City Brake PRO.

Außerdem behält die Adaptive Cruise Control in Kombination mit Queue Assist die Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gemäß Einstellung bei, während der ProActive Lane Keeping Assist mit einer aktiven Lenkunterstützung dafür sorgt, dass das Auto nicht unfreiwillig die Spur verlässt. Bei seitlichen Windböen hilft Crosswind Assist dem Fahrer, das Fahrzeug stabil in der Spur zu halten.

Der neue Daily reduziert die Ermüdung und verbessert die Produktivität mit der elektrischen Feststellbremse, die automatisch eingreift, wenn das Fahrzeug geparkt wird, und sich löst, wenn der Fahrer wieder anfährt. Bei städtischen Einsätzen mit vielen Stopps (wie z.B. Paketlieferung) reduziert diese Funktion Armbeschwerden durch wiederholte Bewegungen. Sie spart geschätzt fünf Stunden pro Monat und verbessert die Produktivität. Dieses Feature hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Fahrer mehr Bewegungsfreiheit in der Kabine hat, da der Handbremshebel entfällt.

Die neuen LED-Leuchten haben einen viel schärferen, weiter reichenden Leuchtkegel, der die Sicht und die Hinderniswahrnehmung um 15 % verbessert, sodass die Sicherheit bei schlechten Sichtbedingungen steigt. Der City Mode verstärkt die Lenkunterstützung, sodass sich der Kraftaufwand für die Lenkradbetätigung um bis zu 70 % reduziert, um das Fahrzeug mühelos durch die Straßen der Stadt zu manövrieren oder einzuparken.

Der neue Daily hilft dem Fahrer auch bei herausfordernden Fahrbedingungen mit Features wie Hill Descent Control, das ihn dabei unterstützt, auf langen, stark abschüssigen Strecken langsam und sicher zu fahren, und Traction Plus, das einen festen Halt auf rutschigem Untergrund wie Sand, Schlamm oder Schnee garantiert. Der neue Daily ist das erste Fahrzeug in seiner Klasse, das diese beiden Features bei Modellen mit Hinterradantrieb bietet.

Der neue Daily ist das einzige Fahrzeug in seinem Segment, das zwei spezielle Nutzfahrzeugmotoren für die beste Leistung bei jedem Einsatz bietet. Der 2,3-Liter-F1A-Motor ist nun in der LDV und HDV Homologation mit einer Nennleistung zwischen 116 und 156 PS verfügbar. Der 3,0-Liter-F1C-Motor im schweren Transportersegment bietet drei Leistungsstufen mit verbesserter Leistung zwischen 160 und 210 PS, sowie einer Natural Power-Version (CNG-Antrieb).

Als erstes Fahrzeug in seinem Segment erfüllt der neue die Emissionsstandards Euro 6D/Temp (WLTP & RDE) und Euro VI D. Der neue Daily zeichnet sich auch durch seine Kraftstoffeinsparung aus, die er durch eine Reihe von Features wie Start- &- Stop-System, nunmehr standardmäßig bei allen Modellen mit dem 2,3-Liter-F1A-Motor, inklusive Daily Hi-Matic, erzielt. Der neue elektronisch gesteuerte VTG-Lader ist nicht nur reaktionsschneller unter schnell wechselnden Betriebszuständen, sondern auch effizienter. Außerdem tragen die exklusiven Super Eco-Reifen der Klasse A mit niedrigem Rollwiderstand, die speziell für den Daily entwickelt wurden, und die neue intelligente Lichtmaschine mit 220 A (12 V) weiter zur Kraftstoffeffizienz des Daily bei.

Zusammen mit den eingeführten technischen Verbesserungen sorgen diese Features für eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 10 %. Außerdem bietet der neue Daily ein Reifendrucküberwachungssystem, das den Reifendruck in Echtzeit überwacht und anzeigt. Er ist das einzige Fahrzeug seiner Klasse, das dieses Feature bei den Modellen mit Einzel- und mit Doppelbereifung bietet. Er erzielt auch erhebliche Einsparungen bei den Wartungskosten. Sie sind bis zu 10 % geringer bei städtischen Einsätzen als Ergebnis von Produktverbesserungen und längeren Ölwechselintervallen. Darüber hinaus verlängert eine neue größere Ölwanne, die für Langstreckeneinsätze entwickelt wurde, die Serviceintervalle auf 60.000 km.

Das Lenksystem wurde umgestaltet, der Fahrer kann das Lenkrad nun in der Höhe und in der Neigung verstellen. Das kleinere multifunktionale Lederlenkrad bietet eine umfassende Reihe an Bedienelementen in unmittelbarer Reichweite und bietet mehr Platz für die Beine, sodass sich der Gesamtkomfort erhöht. Der Daily weist auch eine neue elektrische Servolenkung auf, die sehr präzise auf die Fahrereingaben reagiert, Vibrationen dämpft, sowie Drift und Radunwuchten ausgleicht.

Der neue Instrumenten-Cluster verfügt über ein hochauflösendes TFT-Farbdisplay, das eine höchst benutzerfreundliche, intuitive Schnittstelle mit allen wichtigen Einstellungen und Funktionalitäten des Fahrzeugs bietet.

Der neue Daily bietet den Bordkomfort und das Fahrerlebnis eines PKW. Das neue Hi-Connect Infotainment-System mit Sprachsteuerung ermöglicht es dem Fahrer, sein Mobilgerät mit Apple Car Play und Android Auto™ zu spiegeln und seine Apps während der Fahrt in absoluter Sicherheit zu verwenden. Es bietet einen 7"-Bildschirm, DAB-Radio, ein Rückfahrkamera-Display und ein TOM TOM Auto- und LKW-Navigationssystem, sowie das Driving Style Evaluation-System von Iveco für Echtzeit-Unterstützung.

Der Daily ist sofort an seinem Design erkennbar. Jedes Designelement verfolgt einen klaren Zweck: von den neuen Leichtmetallfelgen, die zur Optimierung der Nutzlast beitragen, bis zu den „For Life“-LED-Leuchten, die die Sicherheit erhöhen und die Kosten reduzieren, da sie während der gesamten Lebensdauer des Fahrzeugs nicht ausgewechselt werden müssen. Der neue Kühlergrill wurde vergrößert, um die Durchströmung zu erhöhen und gleichzeitig Motor und Kühler zu schützen. Dank des Prozesses, mit dem er gefertigt wird, ist er außerdem höchst robust und dauerhaft.

Weitere Designelemente tragen auch zu den niedrigen Gesamtbetriebskosten des Transporters bei: Die neue Stoßstange ist in drei Abschnitte unterteilt. So muss bei kleineren Unfällen, die bei städtischen Einsätzen häufiger auftreten, nur der beschädigte Teil anstelle der gesamten Stoßstange ausgetauscht werden. Dadurch ergeben sich erheblich niedrigere Reparaturkosten – besonders da dies laut den Statistiken von Iveco in 90 % der Fälle auftritt.

Der Daily hat sich mit Innovation, Leistung und hoher Kundenzufriedenheit in seinen 40 erfolgreichen Jahren einen Namen gemacht. Mit dem jüngsten Neuzugang legt er die Messlatte wieder ein Stück höher und weist den Weg in die neue Welt der Serviceleistungen, um eine umfassende, maßgeschneiderte Lösung zu bieten, die der Nutzung des Fahrzeugs durch die Kunden und ihrem Geschäft bestens entspricht – und die Art und Weise verändert, wie sie an den Kauf herangehen: nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein komplettes Paket.

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Trend

Neuer Straßenbelag baut NO2 ab

Clean Air Asphalt

Fahrverbote sind ein wirksames Mittel, die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Gleichzeitig gilt diese Maßnahme bei den Bürgern jedoch als unpopulär, was zu einem weiteren Anstieg der Politikverdrosssenheit führen kann. Doch es gibt auch Alternativen, die zu einer Absenkung der NO2-Belastung beitragen können. Eine dieser Maßnahmen ist ein neuer High-Tech-Straßenbelag, der Mitte April am Stuttgarter Neckartor, im Streckenabschnitt zwischen Willy-Brandt-Straße und Cannstatter Straße, von der Strabag AG eingebaut wurde. Der Clean Air (ClAir) Asphalt ist mit einer besonderen Deckschicht versehen und soll dazu beitragen, die Luftbelastung durch Stickoxide zu verringern.

Fahrverbote sind ein wirksames Mittel, die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Gleichzeitig gilt diese Maßnahme bei den Bürgern jedoch als unpopulär, was zu einem weiteren Anstieg der Politikverdrosssenheit führen kann. Das ist der Grund, wieso sich die grün-schwarze Landesregierung in Stuttgart dagegen sträubt, Fahrverbote für Diesel der Euronorm 5 zu verhängen. Bislang werden nur Dieselfahrzeuge mit den Abgasnormen Euro 1 bis 4 aus dem Stuttgarter Stadtgebiet ausgesperrt. Die Regierung betont, es gebe Alternativen dazu und verweist auf die zahlreichen Maßnahmen, die seit Jahresbeginn zu einer deutlichen Absenkung der NO2-Belastung geführt haben sollen. Eine dieser Maßnahmen ist ein neuer High-Tech-Straßenbelag, der Mitte April am Stuttgarter Neckartor, im Streckenabschnitt zwischen Willy-Brandt-Straße und Cannstatter Straße, von der Strabag AG eingebaut wurde. Der Clean Air (ClAir) Asphalt ist mit einer besonderen Deckschicht versehen und soll dazu beitragen, die Luftbelastung durch Stickoxide zu verringern.Gleichzeitig erfolgt auch die Lärmreduzierung der Abrollgeräusche der Fahrzeuge.

Bei dieser Deckschicht wird das photokatalytische Abstreumaterial aus ultrahochfestem Beton (Rollsplit) mit Titandioxid versetzt, das auch als Zusatzstoff z. B. bei Wandfarben, Zahncreme oder Sonnenmilch verwendet wird. Dieses Material wird direkt in die Asphaltoberfläche eingebunden. Dadurch werden unter Sonneneinstrahlung Stickoxide abgebaut und in unschädliche Stoffe umgewandelt. Die Konzentration von NO2 in der Luft soll durch den neuen Belag um bis zu 26 %  gesenkt werden – dieses Abbaupotenzial wurde im Vorfeld bei Simulationen ermittelt. Um genaue Zahlen der Schadstoffminderung aus der Praxis liefern zu können, soll das Projekt wissenschaftlich begleitet werden. 

Insgesamt wurden auf der ca. 300 m langen Strecke am Neckartor 8.200 kg des Clean Air Granulats eingewalzt. Die Mehrkosten des Verfahrens liegen im Vergleich zur konventionellen Einbaumethode bei etwa 3 %, was in Stuttgart in absoluten Zahlen 40.000 Euro mehr ausmacht. Eine sinnvolle Investition angesichts der erwarteten positiven Effekte. 

Nach der Pilotstrecke in Stuttgart soll der neue Belag bei der Fahrbahnerneuerung auf der B 1 in Geltow erprobt werden. Der schadstoffmindernde Asphalt wurde auf einem rund 1 km langen Teilstück der Ortsdurchfahrt eingebaut und soll nun seine Wirksamkeit unter Beweis stellen. 

Der neuartige Asphalt ist eine Entwicklung  von der Strabag und ihren Verbundpartnern in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Nachhaltiger HighTech-Asphalt“ (NaHiTAs).

Autor: Paul Deder

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SSAB: Hardox-Rundstahl

Jetzt im Einsatz für Sieblöffel zur besseren Vorsortierung

e Rundstahl-Sieblöffel von HS Schoch verfügen durch das Rundprofil über eine hohe Verschleißfestigkeit sowie gute Sieb- und Sortiereigenschaften des Materials. (Bild: SSAB Swedish Steel)

Ob Vorsortierung im Abbruch, beim Recycling oder im GaLaBau, die Firma HS Schoch stattet ihre Sieblöffel seit einiger Zeit überwiegend mit Hardox-Rundstahl aus. SSAB, ein Pionier bei der Herstellung von vergüteten Stählen für hochfeste und verschleißbeständige Applikationen hat, nachdem alle Untersuchungen und Erprobungen abgeschlossen sind, seit kurzem Rundstahl in Hardox-Qualität in vielen gängigen Dimensionen ins Lieferprogramm aufgenommen. 

Bei Sieblöffeln ergeben sich starke Vorteile gegenüber der Ausführung mit einem Blech dessen Gitterfläche brenngeschlitzt. Denn der Hardox-Rundstahl ist und bleibt auch nach dem Verarbeitungsprozess komplett durchgehärtet. Seine gewalzte Oberfläche ist mit einem Aufdruck des Herstellers versehen. Ist der Durchmesser des Rundstahls festgelegt, so wird dieser für die Herstellung des Sieblöffels lediglich auf die nötige Länge, verbunden mit geringster Wärmeeinbringung und Einfluss auf das Gefüge, abgesägt und im Löffel in Querrichtung verbaut. Je nach Kundenwunsch und Anwendungsfall wird der Rundstahl an den Stabenden mit der übrigen Löffelkonstruktion verschweißt oder ist auch drehbar eingebaut. Es sichert die höchste Verschleißfestigkeit der gesamten Löffelkonstruktion auch im härtesten Einsatz. 

Das vom Löffel aufgenommene und behandelte Siebgut kommt auf den Rundstäben ins Rollen und bewegt sich so drehend über die einzelnen Rundstäbe, was weniger Verschleißbelastung für den Löffel bedeutet. Bei mit Rundstahl ausgestatteten Sieblöffeln gibt es zudem deutlich weniger Materialverklemmungen im Löffel.

Einsatzfelder für mit Rundstahl ausgestattete Löffel sind die Abbruch- und die Recyclingbranche, aber auch der GaLaBau oder die Landwirtschaft nutzen Sieblöffel, d.h. überall wo Material vorsortiert werden soll. So liefert HS Schoch Löffel für Bagger in der Gewichtsklasse ab 1,5 bis 75 t.

Alle Parameter eines Sieblöffels, wie der Durchmesser des Rundstahls und der Abstand der Stäbe zueinander, sind abhängig vom Einsatzfeld sowie von der Gewichtsklasse des verwendeten Baggers selber. Der Anwender ist hier gefordert. HS Schoch unterstützt dabei den Kunden mit seiner Erfahrung aus einer Vielzahl Konstruktionslösungen, die im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeliefert wurden. Das Unternehmen entwickelt, produziert und regeneriert Anbaugeräte wie Löffel, Schaufeln und Greifer. Das Programm umfasst Minilöffel, Tief-, Schwenktief- und Sieblöffel sowie Schnellwechseleinrichtungen einschließlich Verschleißschutzauskleidung und Sonderkonstruktionen.

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Sika: Abdichtungsbahn Ergobit Pro

Sichere Abdichtung von Betonbrücken und Parkbauten

Ihre guten Verlegeeigenschaften und eine zeitsparende Ausführung machen die Neuentwicklung Sika Ergobit Pro zu einer wirtschaftlich interessanten Abdichtungslösung.(Bild: Sika Deutschland GmbH)

Die neue Abdichtungsbahn Sika Ergobit Pro steht der Baubranche ab sofort für die professionelle und dauerhafte Abdichtung befahrener Flächen von Ingenieurbauwerken unter Gussasphalt zur Verfügung. Das Neuprodukt zeichnet sich durch eine exzellente Haftung aus und wurde für Betonbrücken und Parkbauten und damit für zwei Anwendungsfelder gleichzeitig entwickelt. Sika Ergobit Pro ist vollumfänglich nach ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1, und nach DIN EN 14695 geprüft und zugelassen, eine BASt-Listung ist erfolgt. Diese Doppelprüfung ermöglicht es, die Abdichtungsbahn sowohl für Betonbrücken als auch für Parkbauten nach DIN 18532, Teil 2, jeweils in Verbindung mit Gussasphalt einzusetzen. Als Standardgrundierung dient das seit Jahren bewährte Epoxidharz Sika Ergodur-500 Pro.

 

Ergänzend zur ZTV-ING-Prüfung wurde Sika Ergobit Pro mit dem schnellen PMMA-Harz Sika Ergodur Pronto nach dem Regelwerk H PMMA geprüft. Diese Kombination ermöglicht Abdichtungsarbeiten ab einer Untergrundtemperatur von 0° C. Auch bei dieser Temperatur kann die Abdichtungsbahn bereits nach nur zwei Stunden auf das PMMA-Harz aufgeschweißt werden. Dadurch sind Abdichtungsarbeiten fast das gesamte Jahr über realisierbar.

Die neue Abdichtungslösung Sika Ergobit Pro ist eine Entwicklung des Sika-Technologie-Centers. Die Bahnen werden dort in Rollenlängen von 60, 30 und 7,5 m produziert.

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Vergessene Maschinen

Mit dem Dreirad am Lkw hängen

Mit dem Dreirad am Lkw hängen

Der Gerlinger-Lader war mit seinen Merkmalen wie einfacher Transport, dem Arbeiten auf engstem Raum und einem Einzelhubarm für gute Fahrersicht vielen aktuellen Entwicklungen um Jahrzehnte voraus.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.