Messe-Dossier

bauma 2019

bauma 2019 (angezeigt bis Montag, 20. Mai 2019 12:00:00)

Vom 8. bis zum 14. April 2019 öffnet die bauma in München zum 32. Mal ihre Tore. Eine Veranstaltung der Superlative, denn die zu erwartende Besucherzahl könnte locker eine Großstadt füllen – rund 600.000 Gäste aus über 200 Ländern werden in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Auf einem riesigen 605.000 m² großen Areal werden 3.400 Aussteller Neues und Bewährtes aus der Welt der Baumaschinen, Baugeräte, Baustelleneinrichtung und Nutzfahrzeuge präsentieren. In unserer Special informieren wir schon jetzt über Messeneuheiten und bewährte Produkte der Aussteller, die in München dem Fachpublikum gezeigt werden.

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MaGaZiN

Mehrheit der Bauherren setzt auf Mauerwerk

Pestel-Institut: Mehrheit der Bauherren setzt auf Mauerwerk
Die große Mehrheit der deutschen Bauunternehmen setzt beim Neubau von Wohnungen auf Mauerwerk. Nach statistischen Erhebungen des Pestel-Instituts für das Jahr 2017 überwiegen Gebäude aus Ziegel- und Kalksandsteinmauerwerk sowie Konstruktionen aus Porenbeton- oder Leichtbetonsteinen beim Bau von Mehrfamilienhäusern in allen Bundesländern, im Saarland sogar zu über 90 %.

Traditionell ist der Mauerwerksanteil bei Neubauten in den nördlichen Bundesländern am höchsten, so auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern: Private Bauherren entscheiden sich im Norden Deutschlands zu mehr als 80 % für Mauerwerkskonstruktionen. Aber auch im Süden setzt eine deutliche Mehrheit von ca. 70 % auf die massive Bauweise.

Insgesamt leisten Mauerwerksbauten mit etwa 73 % Anteil einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums im privaten und gewerblichen Bereich: Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Marktanteil bei 75 %, bei Mehrfamilienhäusern sind es durchschnittlich 70 %. Hier liegen auch die größten Zuwachsraten: In den vergangenen Jahren konnte der Mauerwerksbau im gewerblichen Mehrfamilienhausbau mit 4,7 Prozentpunkten stark zulegen.

Diese positive Entwicklung ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich der Mauerwerksbau im Vergleich zu anderen Bauweisen für alle Wohngebäude als mit Abstand kostengünstigste Konstruktionsart erweist, wie die schleswig-holsteinische Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) ermittelt hat. Auch die hier übliche Vergabe an Einzelgewerke wirke sich kostendämpfend aus, so Dietmar Walberg, Geschäftsführer der ARGE.

Gute Voraussetzungen, um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen mit kostengünstigen Mauerwerksbauten zu begegnen. Für eine wirkliche Wohnungsbauoffensive braucht es allerdings mehr Unterstützung aus der Politik, so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e. V. (DGfM): „Was wir brauchen, sind vom Bund entschlackte Baugesetze ohne kostentreibende Wirkung und endlich eine sachgerechte lineare Abschreibung von 3 % für moderne Mietwohnungsbauten. Die Länder sollten nicht nur die Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung einkassieren, sondern damit und aus eigenen Etatmitteln gemäß ihrer Verantwortung endlich eine wirksame Förderung für den sozialen Wohnungsbau und ein einheitliches Baurecht mit bundesweit gültigen Typengenehmigungen umsetzen. Von den Kommunen brauchen wir die ausreichende Bereitstellung und Vorratshaltung von kostengünstigem Bauland für bezahlbare Wohnungen – möglichst schnell über leistungsfähige Planungsbehörden. Was wir nicht brauchen, sind von der Politik gewollte Festlegungen auf bestimmte Bauweisen und damit einen rechtlich fragwürdigen Eingriff in den freien Wettbewerb.“

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Baustelle des Monats: Bürokomplex MY.O

Unangepasster Riegel

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Eigenständige Architektur eines neuen Münchner Bürokomplexes erforderte Sonderkonstruktionen und ein spezielles Schalkonzept

Entlang der Münchner Bahnachse schließen sich langsam die Baulücken. So wurde vor kurzem für den Bürokomplex MY.O im Bereich der Laimer Unterführung Richtfest gefeiert. Das Gesamtensemble besteht aus einem markanten Kopfbau, an den sich drei weitere Gebäudeteile anschließen sowie ein etwas zurückgesetztes Solitärgebäude. Um dem mächtigen Komplex das sperrige Aussehen zu nehmen, haben die Gebäudeplaner mit unterschiedlichen Geschosshöhen und Grundrissen gearbeitet. Raffinierte Sonderschallösungen von Hünnebeck machten es möglich, den Rohbau des Bauwerks mit der außergewöhnlichen Fassade zeit- und kostensparend abzuschließen.

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Zandt cargo: Anhänger-Tieflader AT

Praxisnahe Innovationen

Mit dem vierachsigen Anhänger-Tieflader-Plateau AT-P 400 mit Radmulden können die immer mehr höhenkritischen Baumaschinen gesetzeskonform auf der Straße umgesetzt werden. (Bild: Zandt cargo)

Zandt cargo zeigt auf der bauma 2019 seine neuesten Entwicklungen bei den Anhängern für Baumaschinen-, Schwerlastlogistik und Massenumschlag. Mit dem vierachsigen Anhänger-Tieflader-Plateau AT-P 400 mit Radmulden beispielsweise führt das Unternehmen vor, wie die immer mehr höhenkritischen Baumaschinen - Radlader und Mobilbagger etwa - gesetzeskonform auf der Straße umgesetzt werden können. Zudem ermöglicht der AT-P 400 weitere flexible Einsatzformen durch die ebene Plattform für z.B. Schalung, Gerüste, Container und Teilladungen. Das ergonomische Handling der stabilen Abdeckungen für die mittigen langen Radmulden ist hier der Schlüssel für die variable Nutzung. Der Gewinn für den Betreiber ist eine wirtschaftliche Disposition des Fuhrparks mit den AT-P 400 Radmulden.

Eine weitere Innovation von Zandt cargo ist die Kombination von Anhänger-Tieflader-Plateau AT-P 300 mit einer pneumatisch absenkbaren Deichsel und einer pneumatischen Ladungssicherung am Fahrgestellrahmen für die Aufnahme von Abrollbehältern. Zugleich ist der AT-P 300 mit stehenden Rampen ausgerüstet und schafft zudem bei einer niedrigen Ladehöhe von ab 820 mm für die Baumaschinen- und Baugerätelogistik ein breites Einsatzspektrum. Ebenso werden mit der serienmäßigen Luftfederung und Achslastwaage die neuesten Vorgaben für §70 Sondergenehmigungen beachtet.

Bei den Anhänger-Tieflader AT 300 und AT 400 werden vielfältige Möglichkeiten zur Ladungssicherungssicherung mit heraus- und umklappbaren Zurrösen und formschlüssigen Baggerkettensicherungen gezeigt. Mit verschieden hydraulischen Rampenvarianten, ausziehbaren Verbreiterungen und Verstaumöglichkeiten bieten beiden Modelle weitere Vorteile für die Fahrer.

Der Tandem-Anhänger-Tieflader-Kipper TAT-K 180 von Zandt cargo ist eine konsequente Weiterentwicklung der Kipperbaureihe TAT-K 110 und TAT-K 140. Der Produktkern der TAT-K basiert auf einer konstruktiv optimierten Kippbrückenausführung, die sowohl gewichtsoptimiert ist als auch durch seine durchgängige Verschweißung der Längs- und Querträger Maßstäbe setzt. Für den Kunden sind die Vorteile: hohe Kipp- und Fahrstabilität, belastbare Kippbrücke und ein langfristiger konstruktiver Korrosionsschutz.

Durch eine innovative Kombination von Material und Form bei den Bordwänden aus Hardox wird beim dem TAT-K 180 eine Innenbreite ermöglicht, damit ISO Container auch mit gleichzeitig geschlossenen Bordwänden formschlüssig transportiert werden können. Ebenso ist der Kipperboden aus Hardox 450 HB ausgeführt. In der Folge präsentiert sich der TAT-K 180 optimal für harte Einsätze mit Schüttgut. Ein weiterer Produktvorteil liegt bei dem TAT-K 180 in den anlegbaren Alurampen für den Baumaschinentransport mit einem serienmäßig vorhandenen Rampenschacht. Die innovativen Assistenzsysteme im luftgefederten niedrigen Fahrwerk mit Breitbereifung ermöglichen den Fahrern einen flachen Auffahrwinkel.

Mit dem Tandem-Anhänger-Tieflader-Bordwand TAT-B 140 zeigt Zandt cargo ein Anhängerkonzept, das für Baumaschinen-, Container- und Schwerguttransporte ausgelegt ist. Dabei werden konkrete Kundenvorgaben, aktuelle Rechtsmeinung zur Ladungssicherung und hochwertiger Anhängerfahrzeugbau auf ein vorbildliches Niveau gebracht. Zur umfangreichen Ausstattung gehören zum Beispiel die gute Verstaumöglichkeit der seitlichen Bordwände an der Stirnwand, ausziehbare Verriegelungen für überbreite Container, vielfältige Zurrmöglichkeiten am Rahmen, Rungenraster für formschlüssige Ladungssicherung und Rampen für die Baumaschinenlogistik.

Ab diesem Jahr führt Zandt zudem die neue Generation der Erdbaukipper für den schweren Einsatz in Deponien, Steinbruch, Abbruch, Erd- und Tiefbau mit dem TandemDumper TD 240 auf dem Markt ein. In der ersten Phase wird mit dem neuen Modell ein Leistungsbereich von 19,5m³ Schüttvolumen mit innerbetrieblicher Nutzlast bis 32 t abgedeckt. Der TandemDumper TD 240 steht für mehr Leistung, höhere Produktivität, größere Kippsicherheit und erhöhten Fahrerkomfort mit niedrigsten Kosten pro Tonne im Massenumschlag mit Zugfahrzeug Traktor.

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Trend

Luftfilter gegen Feinstaub

Filter gegen Feinstaub

Das Neckartor in Stuttgart gilt als einer der schmutzigsten Orte in Deutschland – zumindest was das Thema Feinstaub angeht. Regelmäßig werden hier die entsprechenden Grenzwerte überschritten. Kein Wunder also, dass das Thema Luftreinhaltung in der Stadt intensiv diskutiert wird. Neben vergünstigten Bus- und Bahntickets, Tempo-40-Zonen und einer neuen Schnellbuslinie will das Verkehrsministerium Baden-Württembergs auch technische Lösungen ins Auge fassen. Eine davon ist das mit dem Unternehmen Mann + Hummel vereinbarte Pilotprojekt zur Reduzierung der Feinstaubkonzentration im Bereich des Stuttgarter Neckartors.

Das Neckartor in Stuttgart gilt als einer der schmutzigsten Orte in Deutschland – zumindest was das Thema Feinstaub angeht. Regelmäßig werden hier die entsprechenden Grenzwerte überschritten. Bei der Stickoxidbelastung landete die Schwabenmetropole 2018 deutschlandweit sogar auf dem Spitzenplatz: 71 Mikrogramm wurden im Herzen Stuttgarts im Jahresmittel gemessen. Das sind 31 Mikrogramm zu viel für den geltenden  EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter. 

Kein Wunder also, dass das Thema Luftreinhaltung in der Stadt intensiv diskutiert wird. Spätestens seitdem in ganz Stuttgart ein Dieselfahrverbot für Autos unterhalb von Euro 5 gilt, kochen die Emotionen hoch. Ideen müssen her, um die schlechten Werte der vergangenen Jahre senken zu können. Neben vergünstigten Bus- und Bahntickets, Tempo-40-Zonen und einer neuen Schnellbuslinie will das Verkehrsministerium Baden-Württembergs auch technische Lösungen ins Auge fassen. 

Eine davon ist das mit dem Unternehmen Mann + Hummel vereinbarte Pilotprojekt zur Reduzierung der Feinstaubkonzentration im Bereich des Stuttgarter Neckartors. Dazu hat der Ludwigsburger Filterhersteller bereits Ende des letzten Jahres 17 sogenannte Filter Cubes entlang der viel befahrenen Straße installiert. Die je 3,60 m hohen Säulen sind mit Feinstaubpartikelfiltern und Ventilatoren ausgerüstet. Die ersten Auswertungen des Projekts zeigen eine erfreuliche Entwicklung:  Die Filter Cubes senken die Partikelkonzentration vor Ort um 10 bis 30 %. Laut Mann + Hummel entspricht das 40 % aller Feinstaubpartikel, die von vorbeifahrenden Fahrzeugen verursacht werden. Die Landesregierung zeigt sich zuversichtlich: „Die theoretischen Betrachtungen zeigen eine Reduzierung der Gesamtfeinstaubkonzentration und stellen die Einhaltung der zulässigen Tage mit mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel in Aussicht. Wir lassen nichts unversucht, wenn es darum geht, die Luft sauberer zu bekommen. Unser Ziel ist es, die Grenzwerte endlich einzuhalten“, sagte Prof. Dr. Uwe Lahl, Amtschef des Verkehrsministeriums. 

Diese Technologie haben die Filterspezialisten nun weiter optimiert und ein neu entwickeltes Kombifiltermedium integriert. Dieses verfügt neben einer Filterlage für Partikel über zusätzliche Aktivkohlelagen, die NO2 adsorbieren. Eine Filtersäule mit drei weiterentwickelten Filter Cubes reinigt so rund 14.500 m³ Luft in der Stunde. Bis Sommer 2019 sollen die in Stuttgart bereits installierten Anlagen auf die neue Technologie umgerüstet werden. 

Die  Stadt Stuttgart konnte die Feinstaub- und Stickoxidbelastungen in den letzten Jahren reduzieren. Am Neckartor treten die Überschreitungen der Grenzwerte dennoch stark auf. Mit dem punktuellen Einsatz der Filtersäulen haben die Stuttgarter nun gute Chancen, für saubere Luft und das Ende der Negativschlagzeilen zu sorgen.

Autor: Paul Deder

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Wacker Neuson Akku-Vibrationsplatte

Emissionsfreies Verdichten

Akkubetriebene Vibrationsplatte

Die zero emission-Reihe von Wacker Neuson mit dem grünen „e“ steht für null Emissionen, mehr Bedienkomfort und hohe Leistung. Jetzt wird die Serie um eine weitere Lösung ergänzt, die vorwärtslaufende akkubetriebene Vibrationsplatte AP1850e. Neben klassischen Verdichtungsarbeiten von granularen Böden oder Asphalt und dem Einrütteln von Pflastersteinen, erleichtert sie auch Arbeiten im Innenraum und weiteren emissionssensiblen Bereichen wie im Graben und Verbau. Auch für den Einsatz in Wasserschutzgebieten eignet sich die akkubetriebene Platte, da hier keine Verbrennungsmotoren verwendet werden dürfen.

Ein großer Vorteil der Akkuplatte ist ihr modulares Konzept. Bei dem verwendeten Akku und auch den Ladegeräten handelt es sich um die gleichen Module, wie sie auch in den Akkustampfern von Wacker Neuson eingesetzt werden. Das erhöht die Flexibilität und vor allem die Wirtschaftlichkeit. Denn Kunden können je nach Bedarf den Akku in eines der beiden Geräte einsetzen und zwischendurch einen weiteren Akku laden. Der Akku ist ohne Werkzeug abnehmbar, sodass der Bediener den entladenen Akku mit wenigen Handgriffen gegen einen geladenen austauschen kann. Das verwendete Akku-System ist eine Eigenentwicklung von Wacker Neuson und speziell für den Einsatz auf vibrierenden Maschinen und für raue Baustellenbedingungen konstruiert.

Ein weiterer Pluspunkt der akkubetriebene Platte sind ihre niedrigen Betriebskosten: Typische Wartungsarbeiten konventioneller Modelle, beispielsweise am Vergaser, fallen hier nicht an. Gespart wird auch bei den Energiekosten – und zwar bis zu 70 Prozent. Die Akkuplatte AP1850e ist die einzige vorwärtslaufende Vibrationsplatte am Markt ohne Keilriemen, da der Motor direkt auf der Grundplatte montiert ist. Auch dies spart Wartungsaufwand und Kosten. Die Akkuplatte AP1850e ist mit und ohne Wassertank erhältlich.

Elektroantriebe werden in der Bauwirtschaft immer wichtiger. Insbesondere für Vermietunternehmen stellen diese Lösungen eine interessante Ergänzung ihrer Flotte dar, denn viele Kunden benötigen eine Lösung für spezielle Projekte, beispielsweise in der Innenraumsanierung oder im Tunnelbau, und können diese dann einfach anmieten. Bauunternehmen sind an strenge Vorgaben der Berufsgenossenschaften zur Einhaltung der CO-Emissionsgrenzwerte im Graben gebunden und viele Galabauer sind akkubetriebenen Produkten gegenüber generell aufgeschlossen, da sie viel im innerstädtischen Bereich, Parkanlagen und Privatgärten arbeiten und sowohl Geräusch- als auch Abgasemissionen vermeiden wollen.

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H-BAU Technik: ISOPRO und ISOMAXX Balkonanschlüsse

Weiterentwicklung bietet noch mehr Wärmeschutz

ISOPRO- und ISOMAXX-Dämmelemente verbinden Außenbauteile thermisch getrennt von der Tragkonstruktion des Gebäudes. (Bild: H-BAU Technik)

Beim Bau von Balkonen müssen einwirkende Kräfte in ein statisches Gleichgewicht gebracht werden. Zudem werden hohe Anforderungen an wärmegedämmte und luftdichte Fassaden gestellt. Seit vielen Jahren bietet die H-BAU Technik GmbH für diese Herausforderungen entsprechende Lösungen. Mit ISOMAXX-Elementen, welche einen deutlich verbesserten Dämmwert vorweisen, bietet das Unternehmen eine Weiterentwicklung der ISOPRO-Elemente. Die Anschlüsse stellen zuverlässig eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Außen- und Innenbauteilen aus Beton her. Durch Sie werden Betonkonstruktionen statisch sicher mit der Tragkonstruktion verbunden und gleichzeitig Wärmebrücken vermieden. Die eingebauten Zug- und Querkraftstäbe sowie Drucklager tragen Momente und Querkräfte sicher ab. Eine Reduzierung des Wärmeverlusts bei gleichbleibender statischer Tragfähigkeit wird durch diese Eigenschaft erreicht.

 

H-Bau Technik konnte den Bewehrungsquerschnitt im Bereich der Zugbeanspruchung bei ISOMAXX wie auch bei ISOPRO in der Dämmfuge um rund 36 % reduzieren. Diese Reduzierung gelang durch den Einsatz von hochfestem Edelstahl.

Die Wärmedämmelemente von H-BAU Technik verringern Wärmebrücken und bieten dem Kunden somit zahlreiche Vorteile. Durch die Anwendung von ISOPRO und ISOMAXX werden Bauschäden vermieden, hierdurch wird der Energiebedarf deutlich reduziert und somit eine nachhaltige Lösung in der Baubranche geboten. Die hohe Wärmeleitfähigkeit von Beton und die große Oberfläche angeschlossener Außenbauteile, im Vergleich zum Anbindungsquerschnitt, sorgen bei nicht oder ungenügend gedämmten Verbindungen für einen erheblichen Wärmestrom. Die Folge davon ist die Bildung von Kondensat an kalten Innenoberflächen, was wiederrum Schimmelpilzbildung nach sich zieht. Der Einsatz der ISOPRO und ISOMAXX Elementen von H-BAU eliminiert diese Schwachstellen zuverlässig. Die Anforderungen an den Wärmeschutz EnEV und DIN 4108-2 Bbl. 2 werden deutlich übertroffen.

Durch die Erhöhung der Drucklagerkraft erreichen die ISOMAXX-Elemente mit Betondrucklagern signifikant höhere Tragstufen, diese reichen bis zu IM 100. Hieraus resultieren zahlreiche Vorteile. Bei einigen Elementen entfallen die Stahldrucklager und werden durch eine kompaktere Variante aus Spezialbeton ersetzt. Neben einer Gewichtsreduzierung bedeutet dies, dass die eben mit dem Dämmkörper abschließenden Lager erhebliche Einbauvorteile gegenüber der früheren Ausführung bieten. Außerdem wird der Wärmefluss im Stabwerk auf ein Minimum reduziert. Für die weiterentwickelten ISOMAXX-Anschlüsse wurden die bauaufsichtlichen Zulassungen Z-15.7-243 und Z-15.7-244 vom DIBt bereits ergänzt. Verfügbar sind die Elemente generell in den Höhen 160 mm bis 250 mm. Das Drucklager besteht aus Hochleistungsspezialbeton, der Dämmkörper aus Neopor-Polystyrol-Hartschaum.

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Vergessene Maschinen

Das Eckige ersetzt das Runde

Das Eckige ersetzt das Runde

Die eckige Walze kombiniert die Vorzüge der dynamischen Freifallverdichtung mit der bewährten Vibrationsverdichtung von Walzenzügen – und kommt dazu ohne eigenen Motor und aufwendige Technik aus.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.