Freitag, 5. Februar 2021

bbi meldet Rückgang des Branchenumsatzes

Nach 10 Jahren des kontinuierlichen Wachstums verlief das Jahr 2020 für die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten uneinheitlich. Auch wenn die Kunden aus Bau­haupt- und Baunebengewerbe nahezu ungehindert weiterarbeiten konnten, herrschte be­sonders bei der Nachfrage nach schweren Baumaschinen teils große Zurückhaltung. Die Nach­frage nach kompakten Maschinen, Mietmaschinen und Serviceleistungen war dagegen weiter intakt.

Abhängig von Produktportfolio und Kundenstruktur meldeten bei einer großen Umfrage des Fachverbandes bbi zu Beginn des Jahres 2021 folgerichtig jeweils 45 % der teilnehmenden Branchenunternehmen Umsatzrückgänge oder andererseits einen Zuwachs bei den Umsätzen. Im Durchschnitt wurde dann ein Umsatzrückgang von moderaten 0,5 % ermittelt. Insgesamt dürfte, nach ersten Schätzungen, der Branchenumsatz im Jahr 2020 auf ein Niveau von ca. 12 Mrd. Euro zurückgegangen sein.

In der Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten konnte 2020 – den Umfrageergebnissen zufolge – ein Plus von nominal 2 % erzielt worden sein. Eine parallel durchgeführte Umfrage unter den Vermietern von Hubarbeitsbühnen ergab dort einen Rückgang der Umsätze um 7,5 %. Für diese Maschinen fehlten im Vorjahr Aufträge aus der Messe- und Eventwirtschaft aber auch die Industrie zeigte sich zurückhaltend.

2021: Leichtes Umsatzplus möglich

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Vor diesem Hintergrund gehen die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten für 2021 immerhin wieder von einem leichten Anstieg des gesamten Branchenumsatzes um 0,5 % aus. Getragen werden könnte der Anstieg zu einem bedeutenden Teil von einem mög­lichen Zuwachs von 5 % in der Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten.

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