MaGaZiN

Neue Seminarreihe von Uretek

Das im Frühjahr 2016 erfolgreich gestartete neue Seminarkonzept von Uretek findet im Herbst 2018 seine Fortsetzung. Im Workshop „Risse in Gebäuden – Schadenanalyse und Sanierungsansätze“ sollen von den Teilnehmern selbst mitgebrachte Projekte im Mittelpunkt stehen. Anhand konkreter Bodengutachten können so gemeinsam Risse gelesen, die Ursachen analysiert und Ansätze zur Schadensbehebung erarbeitet werden.

Die Termine sind am

  • 06.11.2018 Classik-Hotel Magdeburg
  • 07.11.2018 Steigenberger Esplanade Jena
  • 13.11.2018 Mercure-Hotel Regensburg
  • 14.11.2018 Hotel Chester Heidelberg
  • 15.11.2018 Mercure-Hotel Offenburg
  • 28.11.2018 Kloster Bentlage Rheine
  • 29.11.2018 Heiner’s Hotel Gelsenkirchen

Die Veranstaltung ist als Fortbildung anerkannt und richtet sich an Bauexperten, die ihr Wissen im Bereich der Gründungssanierung vertiefen wollen sowie den Geotechnik-Nachwuchs. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind über die Homepage www.uretek.de möglich.

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Baustelle des Monats: Omniturm

Der Trick mit dem Knick

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Die markante Form des neuen Omniturm-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel macht Mischnutzung möglich

Architekten sind stets auf der Suche, gestalterisch Außergewöhnliches zu erschaffen. Mit diesem Entwurf des international renommierten Architekten Bjarke Ingels dürfte die Rechnung aufgehen: Das neue bereits im Bau befindende Hochhaus Omniturm im Herzen Frankfurts hat durchaus das Zeug dazu, zu einem Wahrzeichen der Stadt zu werden. Dabei ist sein „Hüftschwung“ etwa auf halber Gebäudehöhe nicht nur Effekthascherei. Durch den Knick in der Fassade entsteht Raum für Balkone, wodurch einer Mischnutzung des Hochhauses Tür und Tor geöffnet wird. Für die bauausführende Adolf Lupp GmbH & Co. KG und deren Schalungstechniker von Doka ist die spiralförmige Verschiebung der Ebenen eine ungewöhnliche Herausforderung.

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Wienäber Baumaschinen: Hyundai Mobilbagger HW 160 mit Anbausauglöffel TinBin TC2

Schonendes Freilegen und leistungsstarkes Absaugen

Schwere und langwierige Handschachtung gehören mit der Kombination Hyundai HW 160 und Saugbaggerlöffel der Vergangenheit an. Ein Haupteinsatzbereich ist der innerstädtische Tiefbau zum beschädigungsfreien Freisaugen von Versorgungsleitungen, zur Herstellung von Suchschlitzen oder Graben- und Kopflöchern. Die Entschlammung von Baugruben ist ebenso schnell und effizient möglich. (Bild: Wienäber Baumaschinen)

Der 17 t schwere Hyundai Mobilbagger HW 160 ist schnell, wendig und kraftvoll. Aufgrund hoher Leistungen und unterschiedlichster Abstützmöglichkeiten, wie Schild, 2 oder 4 Pratzenabstützung, hat er die besten Voraussetzungen für ein leistungsstarkes Trägergerät für unterschiedlichste Anbaugeräte. Für den GalaBau, Tiefbau und kommunalen Bau sind besonders die Kombination mit dem Bagger-Anbausauglöffel TinBin TC2 interessant. Wienäber Baumaschinen, exklusiver Hyundai-Vertragshändler im gesamten norddeutschen Raum, hat diese Kombination im Angebot.

Der Anbausauglöffel TinBin TC2 wurde entwickelt von dem Berliner An- und Aufbaugerätehersteller BSB GmbH & Co. KG. Der TinBin TC2 ist eine Weiterentwicklung und stellt somit die neuste Generation von Saugbaggerlöffel dar. Wesentliche Verbesserungen zum Vormodel ergeben sich aus der optimierten Saugleistung und aus dem neu festgelegtem Schwerpunkt zur Aufnahme an der Bagger- Schnellwechseleinrichtung. Dadurch lassen sich kleinere Rotatoren verbauen, welche ein verbessertes Handling durch die Gewichtseinsparung gewährleisten.

Idealer Einsatzbereich für die Kombination des Hyundai Mobilbaggers HW 160 und dem Saugbaggerlöffel ist im Landschafts- und Umweltbau. Die Kombination ist effizient beim beschädigungsfreien Freilegen von Baumwurzeln, Bodenaustausch im Wurzelbereich, Absaugen kontaminierter Böden oder von Ölteppichen auf Gewässern. Durch die ausgeklügelte Saugrohrtechnik arbeitet das Anbaugerät besonders bei der Materialentnahme schonend und beschädigungsfrei.

Ein weiterer Einsatzbereich ist der innerstädtische Tiefbau, wie beispielsweise zum beschädigungsfreien Freisaugen von Versorgungsleitungen, zur Herstellung von Suchschlitzen oder Graben- und Kopflöchern. Das Entschlammung von Baugruben ist ebenso zeitsparend möglich. Für den kommunalen Bau bietet der Mobilbagger mit einem Saugbaggeranbaugerät unterschiedlichste Lösungen - angefangen vom Reinigung der Abwasserschächte oder Straßengräben bis hin zum Austausch von Spielplatzsand. Schwere und langwierigen Handschachtung gehören der Vergangenheit an. Die Anbindung an Auslegerkinematik des HW160 sichert überlegenes Arbeiten.

Zur Lockerung des Materials dient das klappbare und drehbare Saugrohr mit verstärkter gezahnter Saugkrone. 3,50 m ist die maximale Saugtiefe und der Saugschlauchdurchmesser beträgt ganze 250 mm. Das umweltschonende Arbeiten ist auch wegen der geringen Lärmemission möglich.

Angetrieben wird der TC2 über die Hammerleitung. Wegen des Leistungsbedarfs von 120 l/min bei 280 bar kann der Saugstrom Erdstoffe bis zur Größe des Schlauchdurchmessers aufnehmen. Selbst Klinker und Granitpflastersteine saugt das Gerät auf. Bei einem Fassungsvolumen von 0,5 cbm wiegt der Saugbagger 2,5 t. Das im Gerät aufgenommene Gut wird über Bodenklappen entleert und erlaubt so seitliche Lagerung für den Wiedereinbau durch Verfüllen und Verdichten. Übriges Material wird über Container oder LKW abgefahren.

Nicht jeder Bagger ist für diesen leistungsstarken Saugbaggerlöffel geeignet. Der Mobilbagger HW 160 von Hyundai erfüllt alle Anforderungen, die zum reibungslosen Betrieb des Saugbaggers nötig sind. Durch optimale Gewichtsverteilung steht das Gerät absolut sicher. Über seinen leistungsstarken 134 kW Cumminsmotor QSB6.7 und über die elektronisch gesteuerten Pumpen liefert er zuverlässig und im Kraftstoffverbrauch effizient, die erforderliche hydraulische Leistung. Herzstück des Hydrauliksystems ist eine verstellbare Axialkolben-Verstellpumpe in Tandemausführung mit einer Liefermenge von 2 × 172 L/min.

Alle Mobilbagger aus der neuen HW-Serie von Hyundai sind als ergonomische und leistungsstarke Hydraulikbagger konzipiert. Der Stufe IV Motor sowie ein neues Design überzeugen ebenso wie umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen bei Kabine, Komponenten und Bedienung. Auch die Sicherheit hat bei Hyundai-Produkten höchste Priorität. Die Rückfahrkamera ist serienmäßig eingebaut. Optional liefert Hyundai das System AAVM (Advanced Around View Monitoring) für verbesserte Rundumsicht. Hierbei erscheint auf dem Display eine 360°-Rundumsicht, zusammengesetzt aus den Bildinformationen von vier am Bagger montierten Kameras. Mit dem ebenfalls erhältlichen Überwachungssystem IMOD (Intelligent Moving Objects Detection) werden Objekte erkannt, die sich rund um den Bagger bewegen auf dem Touchscreen visualisiert.

Das kapazitive Touchscreen Display wurde auf 8 Zoll vergrößert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, zahlreiche Parameter in übersichtlichen und intuitiv geführten Menüpunkten einzustellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen intuitiv mittels einblendbarer Schieberegler bequem einstellen. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine große farbige ECO-Anzeige. Ein farbiges Balkendiagramm im Drehzahlmesser signalisiert die Effizienz. Grüner Balken bedeutet effizientes Arbeiten, rot hoher Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. Drei Arbeitsmodi, ECO, Standard und Power, lassen sich per Knopfdruck anwählen.

Der Fahrer hat die Möglichkeit, auf 20 Speicherplätzen Öldruck und -menge für Anbaugeräte abzuspeichern und per Knopfdruck wieder abzurufen. Für besonders anspruchsvolle Anbaugeräte lässt sich die hydraulische Förderleistung durch das Zusammenschalten von zwei Pumpen steigern - auch diese Konfigurationsdaten werden zusammen mit Druck und Ölliefermenge im Hyundai-System hinterlegt. Dieses Feature ist sehr wichtig ist, wenn permanent zwischen Anbaugeräten gewechselt werden.

Auch Komfort und Sicherheit für den Fahrer sind bei dem neuen Mobilbaggers HW 160 gesichert. Die neue ROPS-/FOPS-Kabine wird auf besonders gut isolierenden Dämpfern montiert, welche die Schwingungen am Fahrerplatz deutlich reduzieren. Der Fahrersitz stellt sich automatisch auf das Fahrergewicht ein. Er bildet mit Bedienkonsolen und Joysticks eine Einheit.

Bei Wienäber Baumaschinen ist eine Anmietung der Kombination sowohl in der Vertriebszentrale in Wesenberg / Reinfeld, die direkte an der A1 zwischen Hamburg und Lübeck liegt, möglich, als auch in der großen Niederlassung Meinersen zwischen Hannover und Wolfsburg. Hoch im Norden steht die Kombination des TinBin TC2 Saugbaggers mit einem Hyundai Mobilbagger HW160 bei Hamburger Baumaschinen A. Necker GmbH in Brokenlande zur Miete bereit.

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Trend

Smart Daylight – es werde Licht

Smart Daylight

Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren den Beweis erbracht, dass die menschliche Gesundheit weit über das vorher bekannte und vermutete Maß hinaus vom Licht beeinflusst wird. Daher werden heute Mittel und Wege gesucht, das Tageslicht zielgerichtet an den Arbeitsplätzen nutzbar zu machen. Das fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit der in Innenräumen Arbeitenden – durch die Einsparung von Energiekosten sind auch wirtschaftliche Vorteile relevant. Derzeit arbeiten die Ingenieure bei BASF an einer Beleuchtungslösung für Innenräume, die so weit wie möglich natürliches Licht nutzt. Dabei transportiert ein innovatives Lenkungssystem das Tageslicht von der Fassade weit in das Gebäudeinnere.

Die Beziehung der Menschen zum Tageslicht ist kompliziert: Sie brauchen z. B. die Kraft der Sonne, um mit Hilfe der Haut Vitamin D bilden zu können. In der dunklen Winterzeit fühlen wir uns matt und sehnen uns nach den ersten warmen Sonnenstrahlen, um dem Trübsinn zu entrinnen. Im Sommer wendet sich das Blatt: Wir setzen uns Sonnenbrillen auf, spannen Schirme auf und kurbeln in Gebäuden Jalousien herunter, um dem grellen Licht zu entgehen.

Schon bei unseren Vorfahren war der Wunsch nach reichlich Licht groß. So bauten die Römer mit den sogenannten „fenestrae“ Öffnungen in ihre Häuser ein, um Tageslicht hinein zu lassen. Und im Mittelalter gönnten sich wohlhabende Bürger, Kirchen und Burgherren verglaste Fenster als Sonnenlichtspender. Ab den 70er Jahren ging die Entwicklung in die umgekehrte Richtung: Obwohl die Menschen schon damals den Großteil des Tages in Gebäuden mit künstlichem Licht verbrachten, spielte nicht etwa die sinnvolle Tageslichtnutzung, sondern eher die Beschattung von Fensterflächen bei Neubauprojekten eine entscheidende Rolle. Um die Konzentration der Arbeiter nicht zu stören, wurden zahlreiche Büro- und Gewerbebauten aus dieser Zeit fensterlos ausgeführt.

Heute weiß man mehr über den Einfluss von Tageslicht auf die Gesundheit des Menschen. Wird zu wenig davon getankt, dann führt das oft zu Müdigkeit und Konzentrationsmangel. Längst haben zahlreiche Studien den Beweis erbracht, dass die menschliche Gesundheit weit über das vorher bekannte und vermutete Maß hinaus vom Licht beeinflusst wird. Daher werden heute Mittel und Wege gesucht, das Tageslicht, welches meistens ausreichend zur Verfügung steht, zielgerichtet an den Arbeitsplätzen nutzbar zu machen. Das fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit der in Innenräumen Arbeitenden – durch die Einsparung von Energiekosten sind auch wirtschaftliche Vorteile relevant.

Derzeit arbeiten die Ingenieure bei BASF an einer Beleuchtungslösung für Innenräume, die so weit wie möglich natürliches Licht nutzt. Dabei transportiert ein innovatives Lenkungssystem das Tageslicht von der Fassade weit in das Gebäudeinnere. Das System besteht aus einer in die Isolierverglasung eingebrachten Folie, einem an den Innenseiten reflektierenden Lichtschacht und Beleuchtungskörpern, durch die das Licht in die jeweiligen Räume gelangt.

Eine zusätzliche Konstruktion an der Fassade ist nicht notwendig. Zudem soll das System flexibel einsetzbar sein – sowohl versteckt innerhalb einer abgehängten Decke als auch sichtbar. Dadurch lässt sich die Lösung nicht nur in Neubauprojekte, sondern auch im Zuge von Sanierungsmaßnahmen in Bestandsgebäude integrieren. Der erste Prototyp ist bereits in der Firmenzentrale einer österreichischen Planungs- und Entwicklungsfirma für Beleuchtungssysteme im Einsatz. Nachdem BASF das Konzept auf der Frankfurter Messe Light + Building vorgestellt hat, sollen 2019 die ersten kommerziellen Systeme installiert werden.

Autor: Paul Deder

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Reul: Steinsäge S26

Mit 26 cm Schnitttiefe durch Mauersteine und Wände

Mit 26 cm Schnitttiefe ermöglicht die Steinsäge S26 von Reul Sägearbeiten im Trockenschnitt an Wänden und Mauersteinen mit nur einem Gerät. (Bild: Reul)

Die Steinsäge Reul S26 hat eine Schnitttiefe von bis zu 26 cm. Damit sind Sägearbeiten im Trockenschnitt an Mauersteinen und an Wänden mit nur einem Gerät möglich. Alle massiven Baustoffe wie Ziegel, Poroton, Kalksandstein (KS), Leichtbeton, Bims, Blähton und Porenbeton können damit dauerhaft geschnitten werden. Die Reul S26 wiegt mit Sägeblatt und Aluminiumgehäuse ca. 24 kg, wobei das Gewicht beim Sägen von Mauersteinen nicht gehalten werden muss. Das Sägegerät wird mit einem 230-V-Elektromotor betrieben, der neben einem Sanftanlauf auch über eine wartungsfreie Bremse verfügt.

Das spezielle Diamantsägeblatt kommt so in ca. 4 Sekunden zum Stillstand. Möglich ist das durch einen qualitativ hochwertigen Elektromotor von der Firma Fein mit einem Spezialgetriebe „Made in Germany“. Seit Sommer 2004 fertigt die Firma Reul Sägetechnik GmbH die Steinsäge. Inzwischen wurden mehr als 1.000 Stück hergestellt. Für die Erfindung wurde ein europäisches Patent im Herbst 2006 erteilt.

Mauersteine sind in Kombination mit dem Sägetisch T50 zu bearbeiten. Der Sägevorgang funktioniert ähnlich wie bei einer Kappsäge. Der verzinkte Sägetisch T50 mit zwei Rädern wiegt ca. 30 kg. Somit kann der Standort der Sägeeinheit von einer Person innerhalb der Baustelle schnell verändert werden, um lange Wegezeiten beim Sägen von Mauersteinen zu vermeiden. Alle üblichen Steinformate, die von Hand zu vermauern sind, können gesägt werden, natürlich auch Plansteine und erforderliche Schrägschnitte. Für Schrägschnitte steht ein Winkelanschlag zur Verfügung, der auch als Endanschlag anwendbar ist. Mit dem Sägetisch T50 sind „Giebelschnitte“ an Mauersteinen bis 50 cm Wandstärke möglich. Dazu kann der Sägetisch in der Höhe ohne Werkzeug verstellt werden.

In der Praxis werden Mauersteine im Trockenschnitt auch ohne Absaugung gesägt, weil ein großer Teil des Staubes sich im integrierten Auffangbehälter des Sägetisches sammelt. Der Sägetisch T50 verfügt zusätzlich über einen eigenen Anschluss für einen Staubsauger. Die Absaugung erfolgt somit gleichzeitig an der Säge und am Sägetisch. Ein mitgeliefertes Schlauchstück mit Abzweig ermöglicht den Doppelanschluss an Säge und Sägetisch. Einfache Sägeschnitte wie z. B. das Kürzen von Mauersteinen können somit sehr staubarm ausgeführt werden. Falls z. B. Schrägschnitte annähernd staubfrei gesägt werden sollen, kann zusätzlich ein Plexiglas – Staubschutz an dem Sägetisch werkzeuglos angebracht werden.

Durch Aufstellen und leichtes Rütteln des Sägetisches nach Abschluss der Sägearbeiten fallen Staubrückstände heraus und können leicht entsorgt werden. Ein aufwändiges Reinigen des Sägetisches entfällt somit. Aus Gesprächen mit Kunden hat Reul die Erfahrung gewonnen, dass mit einem Sägeblatt bis zu zehn Einfamilienhäuser in Ziegelbauweise errichtet werden konnten.

Ebenfalls im Trockenschnitt und ohne Erschütterungen sind Tür- oder Fensterausschnitte bzw. ein Wanddurchbruch mit exakten Schnittkanten am Mauerwerk leicht herzustellen. Dazu wird die Wandschiene W60 mit Laufwagen an der Wand montiert. Die Befestigung erfolgt mit herkömmlichen Universal – Kunststoffdübeln. Die 2,25 m lange Wandschiene wiegt mit Laufwagen ca. 13 kg. Sie ist im Verhältnis 0,75 m zu 1,50 m teilbar und kann somit noch leichter transportiert werden. Ebenso ist natürlich eine Verlängerung möglich. Mit dem Einsatz von handelsüblichen Staubsaugern können Sägearbeiten in Räumen ohne große Staubentwicklung durchgeführt werden.

Die einfache Bedienung der elektrischen Steinsäge Reul S26 und das staubarme Sägeverfahren im Trockenschnitt sowie die zusätzliche Kombination Stein- und Wandsäge ist einzigartig. Es ist kein Drehstrom und kein Wasser notwendig, was oft weitere Probleme bereitet. Ausreichend ist ein 230-V-Anschluss. Mit der kompakten Steinsäge Reul S26 wird ein schneller Baufortschritt bei Renovierungen und Neubauten erreicht.

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Hermann Meudt Betonsteinwerk: Bordsteinsysteme

Einfache Lösungen für schmale Schrankeninseln

Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein-Programm von Meudt lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. (Bild: Hermann Meudt Betonsteinwerk)

Immer dann, wenn das Befahren von abgesperrten Bereichen – wie z.B. Zufahrten zu Parkplätzen oder Parkhäusern systematisch geregelt werden soll, kommen spezielle Vorrichtungen zum Einsatz. Sehr beliebt – weil einfach und platzsparend – sind z.B. Schrankensysteme, die erst nach einer Legitimation die Zufahrt freigeben. Da in der Regel Ein- und Ausfahrt unmittelbar nebeneinander liegen, befinden sich genau dazwischen oft Verkehrsinseln, die einer klaren Trennung der Fahrspuren dienen. Auf diesen Inseln finden auch die Vorrichtungen für die Zufahrtskontrollen Platz. Kommen bei der Anlage derartiger „Schrankeninseln“ genormte Bordsteine zum Einsatz, so ergibt sich eine Mindestbreite der Insel von einem Meter, denn nach deutscher Norm beginnen die an den Inselköpfen verwendeten Bordsteinradien erst bei 50 cm, was einen Halbkreis mit einem Durchmesser von 1 m ergeben würde. Für viele Anwendungsfälle sind jedoch schmalere Inseln gefordert. Die Folge: Verarbeiter müssen die Bordsteine häufig mit erheblichem Aufwand zurechtschneiden, um Inseln mit geringerer Breite zu realisieren. Dies kostet Zeit und bringt auch optisch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Zwei gute Lösungen, bei denen ohne jeglichen Schneideaufwand Schrankeninseln mit einer Breite von nur 80 cm realisierbar sind, bietet das Betonsteinwerk Hermann Meudt aus Wallmerod.

Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein Programm lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. Bei der Variante mit spitzem Kopf kommen auf jeder Seite zwei komplette Hochbord- Außenecken (HB 12/15 x 25) mit 90° zum Einsatz. Bevorzugt der Planer dagegen eine rundliche Kopfausbildung, so kann der Kopf alternativ auch aus je einem Hochbord-Außenradius (HB 12/15 x 25 R=0,50m) und jeweils zwei daran angelegten Hochbord- Eckteilen (HB 12/15 x 25) mit 90° gebildet werden. In gleicher Weise sind diese Lösungen auch mit Rundbordsteinen realisierbar. Sind noch schmalere Inseln gewünscht, so können bei der spitzen Variante auch jeweils die beiden vor Kopf befindlichen Hochbord- Außenecken etwas eingekürzt werden. Auf diese Weise sind auch Inseln in einer Breite von stufenlos 50 bis 80 cm machbar. Bei allen Varianten werden die restlichen Längsseiten der Inseln mit Hochbord- bzw. Rundbord-Normalsteinen HB/RB (12)/15 x 25 ausgeführt.

Die Systeme aus dem Hause Meudt bieten aber noch einen weiteren Vorteil: Neben einem Einbau in herkömmlicher Bauweise, lassen sich die Borde auch nachträglich auf vorhandene Flächen aufkleben. Hierfür werden alle Borde bereits im Betonwerk auf eine exakt gleiche Bedarfshöhe geschnitten. Nach Reinigung der Fahrbahn wird dann in einem Dünnbettklebeverfahren 2-K-Kunststoff auf der Asphalt- oder Betonfahrbahn aufgebracht und die Bordsteine mit der geschnittenen Seite verklebt.  Durch den werkseitigen Schneideprozess werden die sonst üblichen fertigungsbedingten Höhenschwankungen bei den Bordsteinen eliminiert und damit die Steine für die Verklebung sozusagen kalibriert. Maßtoleranzen sind damit nahezu ausgeschlossen.

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Vergessene Maschinen

Planschender Bagger auf tollen Rollen

Planschender Bagger auf tollen Rollen

Der Smalley-Amphibienbagger bot zwar eine optimale Anpassung an bestimmte Einsatzgegebenheiten, aber nicht gerade überragende Flexibilität, um auch für andere Zwecke genutzt werden zu können.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.