Donnerstag, 1. März 2018

Handwerkscamp zum Thema Digitalisierung

Die Auftragssituation am Bau könnte nicht besser sein. Trotzdem steht bei der Baubranche wie bei kaum einer anderen Branche die Zukunftsfähigkeit auf dem Spiel. Die Lösung ist die Digitalisierung. Doch die digitale Transformation setzt viele Betriebsinhaber unter Druck. Dabei kann es so einfach sein: Wer sich mit Gleichgesinnten austauscht, kann nicht nur mehr, sondern auch schneller lernen als andere. Denn das Teilen von persönlichen Erfahrungen bringt am Ende das gesamte Netzwerk weiter. Auf dem Handwerkscamp Mitte März bietet sich wieder einmal eine solche Gelegenheit, die sich keine Fachkraft am Bau entgehen lassen sollte.

Handwerk hat wieder goldenen Boden – gerade heute im Zeitalter der boomenden Baukonjunktur können sich die meisten Betriebe im Bauhandwerk kaum mehr vor Aufträgen retten. Die Steigerung der Produktivität ist daher der einzige Weg, die Auftragsflut zu bewältigen. Doch wie können Prozesse und Arbeitsschritte optimiert werden? Wie können neue Fachkräfte dazu gewonnen werden? Und wie können Kunden besser informiert werden? 

Digitalisierung für mehr Effizienz und Produktivität im Betrieb 

So wie einst die Industrialisierung ist heute die Digitalisierung die einzige Möglichkeit zur Effizienzsteigerung. Doch wie genau hilft die Digitalsierung dem Bauhandwerk und wird nicht doch am Ende zur Bedrohung? Genau aus diesem Grund haben sich viele Betriebsinhaber noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Auch sehen sie oftmals keine Notwendigkeit und schieben das Thema aus diesen Gründen auf die lange Bank. Keine Zeit, mangelndes Know-How, fehlendes Verständnis und die Angst zu scheitern sind dabei oft die größten Hindernisse. Doch ob diese Strategie nachhaltig ist, bleibt mehr als zweifelhaft. 

Persönliche Erfahrungen helfen bei der Transformation 

Für Digitalisierung und Transformation gibt es kein Allheilmittel. Prozesse, Technologien und Werte müssen individuell auf den einzelnen Betrieb abgestimmt und feinjustiert werden. Dies hat viel mit Tests und gesammelten Erfahrungen zu tun. Man kann sogar sagen, dass Digitalisierung am Bau im Kopf beginnt. Denn es ist die Einstellung, die der Chef und die Mitarbeiter vertreten, die erst eine Basis für die digitale Zukunft des Betriebs schaffen. 

Vielfältige Möglichkeiten der Digitalisierung 

Wer dies erkannt hat, stößt jedoch auch oft schnell an Grenzen. Denn die Möglichkeiten der Digitalisierung sind zu vielfältig, um alles in die Praxis umzusetzen und auszutesten. Einsatz von Tablets, Nutzung von BIM, Social Media zur Fachkräfterekrutierung – eigentlich müsste man alles austesten, um die Wirkung auf den eigenen Betrieb beurteilen zu können. Doch wer hat dazu genügend Zeit? Aus diesem Grund bieten sich Netzwerktreffen an, um mit Gleichgesinnten Wissen und Erfahrungen auszutauschen. Ein geeignetes Veranstaltungsformat ist dabei das sogenannte Barcamp. Im Gegensatz zu einer Konferenz werden die Teilnehmer nicht von oben herab mit Infos „berieselt“, sondern bringen ihre eigenen Themen mit und berichten aus der Praxis. Auf Augenhöhe begegnen sich die Handwerker, um ihr Wissen zu teilen und von anderen zu profitieren.

Das nächste Handwerkscamp (http://www.handwerkscamp.de) richtet sich wieder explizit an Fachleute aus dem Bauhandwerk und bietet eine Bühne zum Erfahrungsaustausch. Am 17. und 18. März treffen sich rund 60 bis 80 Handwerker, um über ihre persönlichen Erlebnisse im Umgang mit der Digitalisierung im Bauhandwerk zu sprechen. Eine Anmeldung ist für Bauausführende kostenlos. Organisiert wird das Handwerkscamp von der Redaktion meistertipp.de unter der Schirmherrschaft der SHK Innung in Berlin.

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50. VDBUM-Seminar als Branchentreff

50. VDBUM Großseminar
Unter dem Motto „50 Jahre – Fundament für die Zukunft“ treffen sich die führenden Köpfe der Branche vom 25. bis 28. Januar 2022 zum Wissensaustausch im Kongresszentrum Sauerland Stern Hotel in Willingen. Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. feiert sein 50-jähriges Bestehen mit 50 Partnern und 1.200 Fachbesuchern. Interessenten können sich über die VDBUM-Website anmelden – auch Tagesgäste sind herzlich willkommen.

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Die Preise steigen weiter

„Der Preisanstieg bei Baumaterialien setzt sich weiter fort. Insbesondere der Preis für Bauholz legte weiter zu, dieser ist im September 2021 binnen Monatsfrist um 8,4 % gestiegen. Er liegt damit mittlerweile um 137 % über dem Niveau des Vorjahres“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt heute veröffentlichen Erzeugerpreisindizes für gewerbliche Produkte in Deutschland.

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Einigung im Bauhauptgewerbe

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Die Tarifpartner im Bauhauptgewerbe mit seinen rund 890.000 Beschäftigten haben sich am heutigen frühen Freitagmorgen nach fünf Verhandlungs- und zwei Schlichtungsrunden geeinigt: Danach bekommen die Beschäftigten am Bau im Westen für die Monate Juli bis Oktober 2021 eine Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro, im Tarifgebiet-Ost sind dies 220 Euro. Zum 1. November 2021 werden die Einkommen im Westen um 2 %, im Osten um 3 % angehoben. Am 1. April 2022 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,2 % (Ost: 2,8 %) und am 1. April 2023 um weitere 2 % (Ost: 2,7 %).

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Maschinenbau erholt sich von der Krise

Von Januar bis August des laufenden Jahres liegt der Branchenumsatz von Baumaschinen aus deutscher Produktion preisbereinigt um 14 % über dem Vorjahreszeitraum. Setzt sich dieser Trend bis zum Jahresende fort, erreicht die Branche fast das Niveau von 2019. Die Branche hat sich vom Schock des Pandemiejahres erholt. Sorgen machen den Baumaschinenherstellern die Zulieferer, die bestimmte Bauteile wie Halbleiter nicht ausliefern können.

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Während der Sommermonate hat sich die Coronalage in Deutschland weitgehend entspannt. Doch mit dem Beginn der Herbstsaison fürchten viele Experten, dass die derzeit vorherrschende, aggressivere Delta-Variante schon in wenigen Wochen zwangsläufig zu einer erneuten Verschärfung der Coronaregeln führen wird. Zwar rechnen die wenigsten mit einem erneuten Lockdown wie im vorigen Herbst – doch womöglich stehen weitere Einschränkungen bevor, die viele Unternehmen hart treffen könnten. Die Baubranche nimmt dieses Szenario erstaunlich gelassen.

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Projektvolumen bei Neubauten steigt

Projektvolumen
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Kein Ende im Bau-Tarifkonflikt

Die Schlichtung für das Bauhauptgewerbe mit seinen 890.000 Beschäftigten wurde am späten Donnerstagabend in Berlin unterbrochen. Das teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die Gespräche sollen am kommenden Mittwoch voraussichtlich in Berlin fortgesetzt werden. Der IG BAU-Bundesvorsitzende, Robert Feiger, sprach von „den schwierigsten Verhandlungen im Baugewerbe seit Jahren“. Als Schlichter vermittelt der Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel, zwischen den Tarifparteien.

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JCB entwickelt H2-betriebene Baumaschinen

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JCB will bereits Ende 2022 die ersten mit Wasserstoff betriebenen Bagger, Baggerlader und Teleskoplader vorstellen, die die Kunden dann auch bestellen können. Das gab Frank Zander, Geschäftsführer JCB Deutschland, auf den „Waste & Recycling Days“ seines Unternehmens in Frechen bekannt. „Bis Mitte 2023 wollen wir dann die ersten Maschinen ausliefern“, sagte Zander im Gespräch mit der bpz. JCB sehe sich damit als Vorreiter in der Wasserstofftechnologie.

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Die Hilti Gruppe hat per Ende August 2021 den Umsatz um 13 % auf CHF 3872 Mio. gesteigert. Das Betriebsergebnis und der Reingewinn lagen mit CHF 613 Mio. (+38%) und CHF 466 Mio. (+48%) ebenfalls deutlich über dem Vorjahreszeitraum. "Im Zuge der weltweit positiven Baukonjunktur konnten wir unsere Erholung vom Einbruch im letzten Jahr fortsetzen. Damit erzielen wir auch gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 ein Wachstum von rund 5 % in Lokalwährungen", erklärt CEO Christoph Loos zum Zwischenergebnis.

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