Omniturm (Frankfurt)

Der Trick mit dem Knick

Die markante Form des neuen Omniturm-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel macht Mischnutzung möglich

Projekt:
Omniturm, Frankfurt am Main

Bauherr:
Tishman Speyer

Bauausführung:
Adolf Lupp GmbH & Co. KG

Architekt:
Bjarke Ingels (BIG)

Objektdaten:
190 m hoch, 45 Obergeschosse, 4 Untergeschosse

Betonverbrauch:
ca. 36.300 m² (ohne Fertigteile)

Stahlverbrauch:
ca. 7.650 t (ohne Fertigteile)

Schalung im Einsatz:
Schutzschild Xclimb 60 inkl. Hydraulik, 2 unabhängige Plattformen SCP inkl. Hydraulik, Wandschalung Top 50, Framax Xlife, Dokaflex Deckenschalung

Bauzeit:
2015 bis 2019

Architekten sind stets auf der Suche, gestalterisch Außergewöhnliches zu erschaffen. Mit diesem Entwurf des international renommierten Architekten Bjarke Ingels dürfte die Rechnung aufgehen: Das neue bereits im Bau befindende Hochhaus Omniturm im Herzen Frankfurts hat durchaus das Zeug dazu, zu einem Wahrzeichen der Stadt zu werden. Dabei ist sein „Hüftschwung“ etwa auf halber Gebäudehöhe nicht nur Effekthascherei. Durch den Knick in der Fassade entsteht Raum für Balkone, wodurch einer Mischnutzung des Hochhauses Tür und Tor geöffnet wird. Für die bauausführende Adolf Lupp GmbH & Co. KG und deren Schalungstechniker von Doka ist die spiralförmige Verschiebung der Ebenen eine ungewöhnliche Herausforderung.

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