Neuer Fiat Doblo Cargo

Nutzlast bis zu einer Tonne

Fiat Group Automobiles Germany AG

Anschrift:
Hanauer Landstraße 176
60314 Frankfurt am Main
Deutschland

Auf der IAA Nutzfahrzeuge präsentierte Fiat Professional die vierte Generation des kompakten Transporters Doblo Cargo, der seit Jahresanfang in vier Karosserievarianten: Kastenwagen, Kombi, Flachboden und  Pritschenwagen zu haben ist.

Zur Wahl stehen zwei Aufbauhöhen und zwei Radstände. Insgesamt können rund 200 unterschiedliche Chassisvarianten sowie mehr als 1.000 Standard- und Spezialversionen ab Werk konfiguriert werden. Je nach Modellvariante beträgt das Ladevolumen des Fahrzeugs bis zu 5 m³, die Zuladung bis zu 1.000 kg.

Die Basis bei den Turbodieseln bildet der 1.3 16V Multijet, der je nach Variante 55 kW (75 PS) oder 66 kW (90 PS) und in beiden Fällen ein max. Drehmoment von 200 Nm produziert. Der Motor 1.6 Multijet 16V wird in drei Leistungsstufen angeboten. Mit 66 kW (90 PS) und einem max. Drehmoment von 200 Nm ist er mit einem automatisierten Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Alternativ steht dieser Motor mit 74 kW (100 PS) oder 77 kW (105 PS) zur Wahl, beide stellen ein max. Drehmoment von 290 Nm zur Verfügung. Stärkster Motor ist der Zweiliter-Turbodiesel 2.0 16V Multijet 16V mit 99 kW (135 PS) und einem max. Drehmoment von 320 Nm. Auf Wunsch steht für die Turbodiesel-Motoren mit 1,3 und 1,6 l Hubraum die neue EcoJet Technologie zur Verfügung, mit der ein Durchschnittsverbrauch von 4,4 l/100 km erreicht werden kann.

Bei den Benzinern haben Kunden die Wahl zwischen dem Sauger 1.4 8V mit 70 kW (95 PS) und dem Turbotriebwerk 1.4 T-Jet, das 88 kW (120 PS) und ein maximales Drehmoment von 206 Nm produziert. Dieser Motor wird zusätzlich in einer Natural Power Variante angeboten, die wahlweise mit Benzin oder Erdgas (CNG) betrieben werden kann.

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Renault Trucks: Neuauflage des Master
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VW: Transporter 6.1
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Volkswagen Nutzfahrzeuge hat den neuen Transporter 6.1 auf den Markt gebracht. Es gibt das Auto in einer Vielfalt der Karosserievarianten: als Kastenwagen und Kombi sowie als Einzel- und Doppelkabine mit Pritsche. Damit will VW für jeden Einsatzzweck das richtige Fahrzeug bieten. Die realisierten technischen Maßnahmen beim 6.1 gehen weit über eine gewöhnliche Modellpflege hinaus. Stellvertretend zeigt das der Wechsel von einer hydraulischen auf eine elektromechanische Servolenkung – ein derart komplexer Systemtausch findet innerhalb einer Baureihe für gewöhnlich nur bei einem vollständigen Generationswechsel statt. Durch die elektromechanische Lenkung hält ein völlig neues Spektrum der Assistenzsysteme und damit ein deutliches Plus an Sicherheit und Komfort Einzug in die Baureihe.
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Selbst auf verschneiten Passstraßen sorgt die nochmals verbesserte Traktion der dritten Sprinter-Generation für guten Grip. (Bild: Daimler AG)
Dritte Generation mit noch besserer Traktion
Für sehr gute Handling-Eigenschaften und Traktion sowie die markentypische Sicherheit und Souveränität ist der Daimler Sprinter 4x4 bekannt. Er trotz widrigsten Fahrbedingungen trotzt und löst laut Daimler gleichzeitig alle Komfortversprechen seiner Pendants mit konventionellen Antrieben eint. Die jetzt eingeführte dritte Sprinter-Generation mit Allrad kann ebenso auf verschneiten Passstraßen wie auf provisorischen Baustraßen eingesetzt werden. Der Einstiegspreis für den Kastenwagen mit dem Radstand Standard beträgt 46.272 Euro (ohne Mehrwertsteuer), für ein Fahrgestell 43.652 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer).
Iveco: Lkw Stralis X-Way
Der Stralis X-Way Natural Power (Methan) mit 400 PS und elektrisch angetriebener Trommel verfügt über eine Batteriespeisung über Bremsenergie-Rekuperation und/oder Fahrzeugmotor. (Bild: Iveco)
Baufahrzeug für alle Anforderungen
Iveco hat auf der bauma 2019 seinen neuen Lkw Stralis X-Way vorgestellt. Während der „schwere Allrad“ früher Platzhirsch unter den Baufahrzeugen war, ist heute der vom Straßenfahrzeug abgeleitete Offroader das bestimmende Fahrzeug. Unter Logistik-Gesichtspunkten geplante Baustellen erfordern nur selten ein schweres und teures Sonderfahrzeug, vielmehr müssen die Lkw heute Materialien teilweise über weite Streckenanliefern bzw. Aushub auf entferne Deponien bringen. Geländegängigkeit ist lediglich für die berühmte „letzte Meile“ gefordert. Diese Logik hat die Konstruktionsvorgaben des neuen Stralis X-Way geschrieben.
MAN Truck & Bus: Transporterbaureihe TGE
Der TGE 6.180 ist der größte Kipper der TGE-Baureihe von MAN (Bild: MAN Truck & Bus)
Zwei neue Modelle für die Baubranche
MAN stellt auf der bauma 2019 zwei branchengerechte Ausführungen des TGE vor: als Dreiseitenkipper und als Begleitfahrzeug für Schwertransporte. Im Herbst 2018 lief die Produktion des größten Kippers in der TGE-Baureihe an. Den auf der Messe ausgestellten MAN TGE 6.180 zeichnen der stärkste Motor, das 6-Gang-Schaltgetriebe, eine Zwillingsbereifung an der blattgefederten Hinterachse, die Einfachkabine mit drei Sitzplätzen und ein Dreiseitenkipper von Meiller aus.
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Der TGE 6.180 spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben. (Bild: MAN)
5,5-Tonner mit einer halben Tonne mehr Nutzlast
Mit dem MAN TGE 6.100 und dem MAN TGE 6.180 baut MAN seine Transporter-Range in punkto Gewichtsklassen weiter aus. Als 5,5-Tonner (zulässiges Gesamtgewicht) bringen die Fahrzeuge ein Nutzlastplus von fast einer halben Tonne im Vergleich zum TGE 5-Tonner mit. Der neue 5,5-Tonner wird dabei in den gleichen Längen und Varianten verfügbar sein. Dies spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben, wie zum Beispiel Kastenwagen mit Werkstatteinbauten für Handwerker. Aber auch Aufbauten mit höherem Eigengewicht, Kipper-Pritschen für das Baugewerbe etwa, sind kein Problem.