Humbaur: Anhänger für die Baubranche

Breites Spektrum an Neuheiten

Humbaur hat auf der bauma 2019 ein breites Spektrum an Neu- und Weiterentwicklungen vorgestellt. Eine der Neuheiten ist der Satteltieflader HTS 40K. Zu seinen besonderen Merkmalen gehört die besonders niedrige Ladehöhe von 790 mm, der hohe Korrosionsschutz durch sein komplett feuerverzinktes Chassis und die Ausstattung mit zusätzlichen Zurrpunkten.

Der HTS 40K ist mit einem fünfachsigen luftgefederten Tiefladerfahrwerk mit elektronischer Fahrwerksregelung ECAS ausgestattet. Die fünf Achsen setzen sich zusammen aus zwei Nachlauflenkachsen und drei Liftachsen (zwei Kreise). Eine EBS-Bremsanlage in der Konfiguration 4S/3M sorgt für sichere Fahrt, Federspeicherfeststellbremsen wirken im Stand auf die Achsen 1, 2 und 3. Drei Fahrwerks-Niveaus sind ab Werk definiert: Zum Be- und Entladen wird der Tieflader auf Stützfüße abgesenkt, um optimale Stabilität zu erreichen. Neben dem Standard-Fahrniveau gibt es außerdem ein Gelände-Fahrniveau mit mehr Bodenfreiheit, um das Fahrwerk und wichtige Anhängerteile auf unebenem Untergrund zu schützen.

Der HTS 40K verfügt über eine massive Schweißkonstruktion aus hochfestem Feinkornstahl, durchgestreckte Querträger sorgen für höchste Stabilität. Die heckseitige Kröpfung sorgt zusammen mit den Kletterleisten für einen niedrigen Auffahrwinkel und damit für zusätzliche Sicherheit beim Be- und Entladen.

Baumaschinentransporter HBTZ Tridem

Ebenso neu ist der Baumaschinentransporter HBTZ Tridem für den Transport von Baumaschinen und Material im beengten Straßenverkehr. Der flexibel einsetzbare Baumaschinentransporter lässt sich dank seiner drei Achsen leichter rangieren als ein Drehschemelanhänger. Die Luftfederung sorgt für hohen Fahrkomfort und erleichtert die Bedienbarkeit des Fahrzeuges. Der Starrdeichselanhänger bietet eine enorm hohe Nutzlast und ist für stahl- und gummibereifte Baumaschinen geeignet. Der HBTZ Tridem ist kompatibel mit vielen Zugmaschinen. Die Wartungskosten sind generell geringer als z.B. bei einem Drehschemelanhänger.

Optional lässt sich der Anhänger mit einer Nachlauflenkachse ausstatten und ist dann speziell auf engen Wegen und Straßen sehr gut einsetzbar. Dank der geringen Gesamtlänge des Anhängers sind außerdem Sondergenehmigungen leichter zu erhalten.

Der Bauunternehmer kann durch den Einsatz HBTZ Tridem laut Humbaur lukrative Aufträge in Ballungsgebieten annehmen, braucht keine zusätzlichen Fremdfirmen für den Transport zu beauftragen, hat eine größere Auswahl an potenziellen Fahrern und schont die Umwelt durch Anheben der Liftachse bei Leertransporten, da dadurch der Reifenverschleiß wie auch der Spritverbrauch merklich sinken.

Der HBTZ Tridem ist in Versionen mit 24 t oder 30 t technischem Gesamtgewicht verfügbar. Die Innenlänge beträgt ca. 7,2 m. Die erste Achse ist als Liftachse ausgeführt, die zweite Achse starr, die dritte Achse starr oder optional als Nachlauflenkachse ausgeführt. Der Rahmen bietet eine massive Schweißkonstruktion mit Querträgern für höchste Stabilität. Die Ladehöhe fällt mit 800 mm/900 mm besonders niedrig aus. Die Auffahrrampen sind seitlich verschiebbar und sind mit einem Federhebewerk ausgestattet. Die Brücke verfügt über abklappbare und abnehmbare Aluminium-Bordwände, die Eckrungen sind steckbar.

Hochlader HBT 10

Der multifunktionelle Hochlader HBT 10 von Humbaur ist zur bauma grundlegend überarbeitet worden. Das gesamte Fahrzeug wurde gewichtsoptimiert, besonders das Fahrgestell im Gewicht reduziert. Dadurch ergibt sich eine deutlich höhere Nutzlast bei gleichbleibendem Gesamtgewicht. Die Ladehöhe des HBT 10 wurde um rund 60 mm abgesenkt, die Auffahrrampen gleichzeitig um 200 mm verlängert. Dadurch ergibt sich ein deutlich geringerer Auffahrwinkel, der das Be- und Entladen erleichtert.

Ein weiteres Kennzeichen des neuen HBT 10 ist sein Rahmenprofil: Dieses verfügt über eine sehr große Anzahl an Verzurrmöglichkeiten. Geometrisch ist das Profil so gestaltet, dass Spanngurte auch bei geschlossenen Bordwänden im Rahmenprofil eingehängt werden können.  Die Eckrungen an der Stirnseite des Anhängers wurden so optimiert, dass nun Paletten beim seitlichen Beladen vorne bis an die Stirnwand gerückt werden können.