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Sanierung des Schlosses Neuschwanstein

Neuer Glanz in alten Mauern

Altrad Plettac Assco GmbH

Anschrift:
Adam-Opel-Straße 7
58840 Plettenberg
Deutschland

Das Schloss Neuschwanstein im bayerischen Allgäu ist eines der bedeutendsten deutschen historischen Bauwerke. Um auch weiterhin zahlreiche Touristen mit seiner märchenhaften Architektur zu verzaubern, sind regelmäßige Sanierungsarbeiten notwendig. So wie das aktuell an den Prunkräumen, Kunstobjekten sowie den Fenstern und Außentüren des Thronsaals der Fall ist.

Zur Umsetzung der Arbeiten und unter Gewährleistung des uneingeschränkten Publikumsverkehrs beauftragte der Freistaat Bayern als Eigentümer des Schlosses die Fleck Gerüstbau GmbH & Co. KG mit den Gerüstbauarbeiten. Das löste der Gerüstbauprofi mit dem passenden Material von Altrad Plettac Assco und einem professionellen sowie erfahrenen Team aus den eigenen Reihen. Oberste Priorität: der Schutz der historischen Substanz.

In drei Wochen eingerüstet

Bereits im ersten Bauabschnitt wurde der Sängersaal von Fleck Gerüstbau eingerüstet und koordiniert. Auch für den zweiten Bauabschnitt des größten Saals Neuschwansteins, den Thronsaal, setzte man auf den Koblenzer Gerüstbaupartner mit Geschäftsführer Christian Fleck. Unter der Leitung von Bauingenieur Andreas Dölz hat Marcus Hardt, Gerüstbaumeister und Vorarbeiter bei Fleck Gerüstbau mit einem dreiköpfigen Team in nur drei Wochen die hohen Anforderungen an die Gerüstkonstruktion des 20 m langen, 12 m breiten und 14 m hohen Thronsaals sicher umgesetzt.

Bereits beim Sängersaal kamen 22 t Modulgerüst zum Einsatz, im Thronsaal bei einer max. Standhöhe von 13 m nun 15 t Modulgerüst plettac contur. Die freitragende Konstruktion mit serienmäßigen Keilverbindungen bietet eine hohe Solidität für die abschnittsweise stattfindenden Arbeiten an Wänden und Decke. Durch die Anpassbarkeit an jeden Grundriss und jede Bauwerksform durch variable Anschlussmöglichkeiten, eine Vielzahl von Feldlängen und im Höhenraster von 50 cm frei wählbaren Gerüsthöhen eignet sich das System optimal für die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Schloss. Denn auf diese Weise haben die Besucher während der parallel laufenden Arbeiten keinerlei Nachteile oder Einschränkungen beim Besuch des historischen Gebäudes zu erwarten und können sich nahezu frei bewegen. Das ermöglicht einen regulären Besucherbetrieb mit freiem Blick auf die Wandmalereien und den Kronleuchter.

Freitragende Konstruktion

Das Raumgerüst zur Bearbeitung der Decke, ausgelegt für 2.0 kN/m2 begrenzt auf 6.0 m2, wird unterhalb der Belagebene durch Fachwerkträger aus plettac contur Bauteilen abgefangen und in die seitliche Gerüstkonstruktion eingeleitet. Die so erstellten Fachwerkträger erweisen sich hier als sehr praktisch, da die einzelnen Bauteile aufgrund ihrer kompakteren Größe besser zu transportieren sind und die Abfangungen komplett ohne Schraubverbindung bzw. Kupplungen auskommen. Durch die reduzierte Anzahl der Vertikalstiele wird die Konstruktion auf Holzbalken aufgelagert, die statt punktuellen hohen Lasten eine Lastverteilung bewirken.
Ein telefonzellengroßer Personenaufzug sorgte für eine sichere und hohe Traglast zur Beförderung des Materials. Alle Bauteile, die hierfür zu groß waren, mussten über die unendlichen Treppenläufe händisch transportiert werden.

Störungsfreier Besucherbetrieb

Besondere Herausforderungen waren u. a. der Aufbau bei Nacht, um tagsüber den Besuchern des Schlosses einen sicheren und freien Zugang zu ermöglichen sowie die Reduzierung der Geräuschkulisse bei den noch bis April 2022 andauernden Restaurationsarbeiten während der öffentlichen Besuchszeiten. Um nichts dem Zufall zu überlassen und mögliche Geräusche durch die Arbeiten auf dem Gerüst auf ein Minimum zu reduzieren, war eine Schalldämmung zwingend erforderlich. Zuvor hat Fleck Gerüstbau verschiedene Optionen bei einem Probegerüstaufbau hinsichtlich ihrer Wirksamkeit getestet. Entschieden hat man sich für einen schwer entflammbaren Flachfilz zur Trittschalldämmung, der auf den SL-Auflagen des plettac contur Modulgerüstes verschraubt und verankert wurde.
Zusätzlich kaschieren Fotoplanen die Sanierungsarbeiten. Zur Befestigung der großformatigen Planen entwarf das Team von Fleck Gerüstbau eine an diese spezielle Aufgabe angepasste Aufhängung für das Modulgerüst. Und auch der Mosaikboden mit 1,5 Mio. ca. 1 cm2 großen Natursteinbruchstücken, der derzeit durch Fotoboden geschützt ist, bedarf einer speziellen Schutzschicht aus doppelter Seekiefer-Plattenabdeckung inkl. Dämmauflage mit 24 mm Dicke für optimalen Schutz.

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