Montag, 17. Dezember 2018

Stihl baut eigene Akku-Fertigung in Waiblingen auf

Die Stihl Unternehmensgruppe baut am deutschen Stammsitz eine eigene Akku-Fertigung auf. Damit untermauert das Unternehmen seinen Anspruch auf Spitzentechnologie – auch bei Akku-Produkten. In einer hochautomatisierten Hightech Fertigung in Waiblingen-Hegnach werden rückentragbare Akkus für Profianwendungen produziert. Das Unternehmen beweist damit wieder einmal seine Innovationsstärke im Bereich umweltfreundlicher Geräte für die Forst- und Landwirtschaft sowie für die Landschaftspflege und private Gartenbesitzer.

"Der Einstieg in die Fertigung von Akku-Packs ist die konsequente Weiterführung der Akku-Strategie von Stihl“, begründet Stihl Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora den Schritt. „Wir haben unser Angebot an Akku-Produkten in nur 10 Jahren von einer Heckenschere auf drei Produktlinien mit unterschiedlichsten Geräten ausgeweitet.“ Stihl war 2009 mit Akku-Produkten für profinahe Anwendungen gestartet. 2016 hat das Unternehmen am Stammsitz in Waiblingen mit dem Erweiterungsbau des Entwicklungszentrums ein Kompetenzzentrum für Akku- und Elektronikentwicklung eröffnet. Heute arbeiten dort über 300 Mitarbeiter. „Wir konnten in den letzten Monaten viele offene Stellen besetzen, die wir vor allem in den Bereichen Akku, Elektronik, vernetzte Produkte und IT ausgeschrieben haben. Das ist eine wichtige Grundlage für weiteres Wachstum in diesem Zukunftssegment“, betont Dr. Kandziora. Durch immer leistungsstärkere Akkus werden die Produkte nicht nur von Privatanwendern gerne genutzt. Besonders im kommunalen Bereich haben die leiseren und abgasfreien Produkte viele Vorteile.

Die Akku-Fertigung wurde mit eigenem Know-how in nur anderthalb Jahren aufgebaut. Im September lief die erste Versuchsserie im neuen Gebäude in Waiblingen-Hegnach an. Erste Akkus aus eigener Fertigung kommen im Herbst 2019 auf den Markt. Vor allem europäische Händler werden mit den Akkus versorgt.