Mittwoch, 12. Juni 2019

Kormann Rockster investiert in ein neues Firmenareal

Ein neuer Standort - stetige Expansionen und hohe Qualitätsansprüche sowie kurze Lieferfristen machten diesen Schritt für den Hersteller von mobilen Brech- und Siebanlagen, Kormann Rockster Recycler GmbH aus Ennsdorf, notwendig. Mit dem Neuerwerb einer Liegenschaft in Neumarkt im Mühlkreis (OÖ) auf einer Fläche von 10.000 m² soll weiteres Wachstumspotential ausgeschöpft werden. „Stillstand bedeutet Rückschritt“ – davon ist Wolfgang Kormann, Geschäftsführer der Firma überzeugt: „Eine stetige Weiterentwicklung ist nicht nur bei der Konstruktion unserer Anlagen essenziell, auch die Infrastruktur muss den gestiegenen Anforderungen angepasst werden.“

Seit der Gründung im Jahre 2004 am Standort Enns hat Rockster zwei patentierte Systeme für mobile Brechanlagen entwickelt und sein Vertriebsnetz weltweit ausgebaut. Die Errichtung eines neuen Firmenhauptsitzes mit Warenlager auf 7.000m² in Ennsdorf im Jahr 2008 und die Gründung der Tochterfirmen Rockster-North-America, Rockster China sowie Rockster Deutschland in den Jahren 2013 – 2016 waren weitere enorme Entwicklungsschritte, die die Firma seit ihrer Gründung durchlaufen hat. Die steigenden Verkaufszahlen, das erweiterte Produktportfolio und die Anforderungen nach verkürzten Lieferzeiten sind die Hauptargumente, die die Notwendigkeit einer Produktionserweiterung machten. Die neue Liegenschaft in Matzelsdorf in der Gemeinde Neumarkt in Oberösterreich wurde im Jänner dieses Jahres erworben, um die Produktionskapazität mittelfristig zu verdoppeln. Im Zuge der Sitzverlegung wurde der Firmenname von Kormann Rockster Recycler GmbH auf den Firmennamen „Rockster Austria International GmbH“ geändert, um die Internationalität des Unternehmens prägnanter hervorzuheben.

Rockster investiert nicht nur in ein neues Firmenareal, sondern stellt auch bis zu 20 neue Mitarbeiter ein. Wolfgang Kormann, welcher selbst Wahl-Mühlviertler ist, erwartet von der Standortverlegung nicht nur ein verbessertes Wachstumspotenzial, welches sich aufgrund des größeren Platzangebotes bietet, sondern auch Entwicklungspotenzial bezogen auf die Mitarbeiter: „Ein Hauptgrund für die Investition in dieser Gegend war für mich die Erfahrung mit Arbeitnehmern aus dem Mühlviertel, welche für mich neben einem gesunden Hausverstand auch Loyalität und Fleiß besitzen. Außerdem denke ich, dass es in Zukunft besser ist, Firmen zu dezentralisieren, da sich dank der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch die Lebensqualität der Mitarbeiter erhöht. Wir wollen einen modernen Produktionsstandort aufbauen, bei dem sich unsere Mitarbeiter langfristig gebunden und wohl fühlen.“

Die erste Anlage, die in Neumarkt vom Band laufen wird, ist der raupenmobile Prallbrecher R1000S. Aufgrund der vielen Features, die diese Maschine den Kunden bietet, wird sie sehr häufig angefragt, weshalb es Ende letzten Jahres häufig zu Lieferengpässen kam. „Es ist unsere technologisch fortschrittlichste Brechanlage und wir sind topmotiviert, einen unserer Bestseller als ersten „Neumarkter- Brecher“ im Herbst auszuliefern,“ so Kormann.

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