Freitag, 21. September 2018

Hilti wächst zweistellig

Die Hilti Gruppe erzielte in den ersten acht Monaten 2018 ein Umsatzwachstum von 14,7 %. Bereinigt um Akquisitionseffekte erreichte das Wachstum 12,7 %. Das Betriebsergebnis stieg im Vergleichszeitraum um 7,6 %. Erneut stark zulegen konnten die Regionen Nordamerika und Europa mit 12,2 bzw. 12,4 % in Lokalwährungen. In Lateinamerika (+7,4%) wurde der Aufwärtstrend durch die Währungsabwertungen infolge der politischen Spannung im mehreren Ländern gebremst. Auch in der Türkei und Russland nahmen die Unsicherheiten zu.

Der Gruppenumsatz lag per Ende August mit CHF 3.751 Mio. (+14,7%) deutlich über dem Vorjahreswert. 2 Prozentpunkte trug die per September 2017 akquirierte Oglaend System Gruppe bei. In Lokalwährungen bewegte sich die Zuwachsrate ebenfalls auf zweistelligem Niveau (+11,9%). «Wir wachsen nach wie vor zweistellig und schneller als der globale Baumarkt, obwohl die weltpolitische Lage unberechenbarer geworden ist. Basis dafür sind unsere konsequent hohen Investitionen in Vertriebsressourcen und Innovationen, die wir in den letzten Monaten vor allem im Bereich der digitalen Lösungen intensiviert haben», kommentiert CEO Christoph Loos das Zwischenergebnis.

Entsprechend sind sowohl die Ausgaben für Forschung & Entwicklung auf CHF 225 Mio. (+17,6%) als auch die Anzahl Mitarbeitender auf 28 566 Personen (+9,6%) angestiegen. Infolge der höheren Ausgaben und des stärkeren Euro bewegten sich die Umsatzrendite (ROS) mit 12,1 % (-0,8%) und die Kapitalrendite (ROCE) mit 22,2 % (-0.6%) leicht unter dem Vorjahresniveau. Weitere Steigerungen erwirtschaftete die Hilti Gruppe hingegen beim Betriebsergebnis mit CHF 456 Mio. (+7,6%) und beim Reingewinn mit CHF 329 Mio. (+4,5%).

Sofern sich die Unsicherheiten in der Weltpolitik und die Währungsvolatilitäten nicht zusätzlich verschärfen, erwartet die Hilti Gruppe auch für das Gesamtjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum, das aufgrund der Akquisitionseffekte aber leicht unter den Werten nach acht Monaten liegen wird. Trotz weiterer Investitionen wird auch beim Betriebsergebnis mit einer Steigerung auf aktuellem Niveau gerechnet.