Montag, 25. Januar 2021

Rototilt blickt optimistisch in die Zukunft

Mit der Einführung des vollhydraulischen Schnellwechslersystems QuickChange Generation II und als Mitinitiator des neuen Standards Open-S hat Rototilt auch im Corona-Jahr 2020 Meilensteine gesetzt. Das Unternehmen erwartet, dass der Markt für vollhydraulische Schnellwechsler weiter wächst und hat organisatorisch umstrukturiert, um seine Marktstellung weiter auszubauen.

Trotz schlimmster Befürchtungen zu Beginn des ersten Lockdowns im März fällt die Jahresbilanz bei Rototilt positiv aus. „Es wurden nicht die Zuwächse erzielt, die wir uns vorgenommen hatten, dass wir aber in etwa das Niveau des Vorjahres erreicht haben, ist aus unserer Sicht ein sehr gutes Ergebnis“, berichtet Wolfgang Vogl, Geschäftsführer der Rototilt GmbH mit Sitz in Regensburg. Im Zuge einer Neuorganisation wurden die Vertriebsgebiete neu ausgerichtet und der Bereich Service aufgewertet. „Dafür haben wir bereits einen zusätzlichen Techniker eingestellt und suchen noch einen weiteren. Sobald wir diese Verstärkung gefunden haben, wird unser Team mit elf Mitarbeitern noch stärker sein als vor Beginn der Pandemie“, erläutert Vogl.

Die Reaktionen auf das seit Mai 2020 in Deutschland erhältliche vollhydraulische Schnellwechslersystem QuickChange Generation II bezeichnet er als „sehr positiv - gerade auch in Verbindung mit dem neuen Open-S-Standard“. Am 1. Oktober 2020 hatten Rototilt und der Mitbewerber Steelwrist mit Open-S gemeinsam den neuen Standard für vollhydraulische Schnellwechser ins Leben gerufen und damit viel Aufmerksamkeit erregt. Diverse Firmen haben sich mittlerweile um eine Mitgliedschaft beworben. Open-S wird sich nach Vogls  Einschätzung sukzessive zu dem offenen Standard für Europa, insbesondere Zentraleuropa, entwickeln. Dies werde das Geschäft für vollhydraulische Schnellwechsler nochmals ankurbeln, da die Abhängigkeit an einen einzigen Hersteller aufgebrochen ist. „Letztlich bauen wir für den Kunden eine wichtige Hürde bei der Entscheidung für ein vollhydraulisches System“ ab, sagt der Rototilt-Geschäftsführer. Die Produktionsstätten am Rototilt-Hauptsitz im schwedischen Vindeln sind auf eine steigende Nachfrage vorbereitet. Das Werk ist gerade um rund 4.000 m² erweitert worden, die Fertigungskapazitäten wurden dabei verdoppelt.

Auch das mit dem German Innovation Award 2019 ausgezeichnete Schnellwechsler-Sicherheitssystem SecureLock wird 2021 aufgrund der bevorstehenden Novellierung der Euronorm für Schnellwechsler im Fokus stehen. Vogl ist überzeugt, dass das Produkt die Norm vollumfänglich erfüllen wird. Er weist darauf hin, dass SecureLock bei den neuen, mit QuickChange Generation II ausgestatteten Geräten bereits Standard ist und von der BG Bau als besonders sicherer Schnellwechsler gefördert wird.

Mitten in der Pandemie hat Rototilt Deutschland die Stimmung von Kunden und Interessenten mit einem Gewinnspiel aufgehellt. Da der erste Rototilt-Schwenkrotator vor 34 Jahren vorgestellt wurde, gab es nun 34 Preise zu gewinnen, darunter drei äußerst wertvolle. Den Gewinner des 1. Preises etwa erwartet in Kürze ein vollhydraulischer Rototilt-Schnellwechsler QuickChange QC70-55 im Wert von rund 13.000 Euro.

Rototilt wird – sofern es die Pandemie-Entwicklung zulässt – auch 2021 als Austeller an Messen und Veranstaltungen teilnehmen. Den Auftakt macht die Erdbau Live – Baggerfahrer helfen krebskranken Kindern vom 14. bis 16. Mai in Thüngersheim bei Würzburg. Es folgen die TiefbauLive vom 10. bis 12. Juni in Karlsruhe, die Demopark vom 20. bis 22. Juni in Eisenach und die Nordbau vom 08. bis 12. September.

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