Mittwoch, 24. Februar 2021

Die NordBau zeigt Zuversicht für 2021

Vom 8. bis 12. September 2021 findet die NordBau auf dem Messegelände der Holstenhallen Neumünster in Schleswig-Holstein statt und ist seit über sechs Jahrzehnten der Treffpunkt für die Bauwirtschaft und alle Bauverantwortlichen. Das Freigelände mit den Baumaschinen, Baugeräten, Nutzfahrzeugen und der Kommunaltechnik ist bereits nahezu ausgebucht. Und auch in den Hallen mit den Baustoffen, Bauelementen, Heizung, Klimatechnik, Fliesen und Werkzeug ist die Buchungslage erfreulich hoch.

Mit dem diesjährigen Sonderthema „Ein zweites Leben für Baustoffe – Recycling im Hoch- und Tiefbau" wird der Blickpunkt auf den verantwortungsvollen Umgang mit knapper werdenden Rohstoffen im Baugewerbe gelenkt. Hohe Transportkosten und wachsende Probleme mit anfallendem Sondermüll sind weitere Faktoren. Für den Hochbau mit den Bau­stoffen und Bauelementen wie auch für den Tiefbau mit den Maschinen und Geräten wird die Wiederverwertung zukünftig eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.

Sonderschau zum Thema Recycling

Auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, dem Ministerium für Energie­wende, Land­wirtschaft, Umwelt und Digitalisierung Schleswig-Holstein werden in Zusam­menarbeit mit der Techni­schen Hochschule Lübeck und zahlreichen Verbänden eine Sonderschau mit beispielhaften Produk­ten, Lösungen, Studien und Neuheiten sowie meh­rere Seminare dieses Thema beleuchten. Für die Sonderschau in Halle 8 stehen rund 400 m² sowie in direktem Umfeld weitere Flächen für interes­sierte Aussteller zur Verfügung, die die Nähe zu den Institutionen und zum Sonderthema nutzen wollen.

Die Thematik soll allen Baubeteiligten Möglichkeiten aufzeigen wie Rohstoffsicherung, Vermeidung von Sondermüll, Verwendung regionaler Baustoffe, verringerte Transportkosten und Chancen des Recyclings gelingen können. Dazu Professor Dr. Helmut Offermann von der Technischen Hochschule in Lübeck: „Von allen Wirtschaftszweigen fallen am Bau die meisten Abfälle an. Deshalb müssen wir die Chancen des Recyclings nutzen. Wenn wir ressourcenschonend bauen wollen, müssen wir uns auch über die Lebensdauer von Bau­stoffen Gedanken machen. Der Wunsch nach neuen Baustoffen ist dabei nur eine Seite der Medaille, deponieren eine andere! Regionale Baustoffe, die aufbereitet werden, könnten der Weg in die Zukunft sein. Dazu müssen Bauherren bewusst regionale Baustoffe wählen und Baustoffhersteller trennbare Stoffe anbieten.”

Besonders die traditionell große Ausstellung im Freigelände mit Baumaschinen und Bauge­räten bietet für die Fachbesucher auch den passenden Rahmen, um sich über die Maschi­nenlösungen und Weiterentwicklungen für die vielen Recycling- und Aufbereitungs-Aufgaben in der Baubranche zu informieren.

Zukunft Nutzfahrzeuge Bau

Im Freigelände Süd werden in diesem Jahr die Neuheiten sowie „Aus-einer-Hand-Lösungen“ zu Elekt­romobilität für Bau und Handwerk präsentiert. Elektro-Nutzfahrzeuge, Ladestationen, Bau und Service der Anlage am Betriebssitz sowie die Stromerzeugung auf dem Firmenge­bäude sind wesentliche Eck­punkte, welche die Bau- und Handwerksbetriebe interessieren.

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Anstieg von Baugenehmigungen im Januar

Im Januar 2021 ist in Deutschland der Bau von 27.654 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das saison- und kalenderbereinigt 5,1 % mehr als im Dezember 2020. In den Zahlen sind die Baugenehmigungen für neue Gebäude und für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

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Die Hersteller wichtiger Rohstoffe haben Lieferschwierigkeiten angekündigt. Das betrifft Rohstoffe für die Herstellung von Putzen und Mörtel, aber auch für den Bereich der Dämmstoffe. Nach einer Mitteilung des europäischen Verbandes CEPE hat die aktuelle Situation ihren Ursprung insbesondere aus der unerwartet schnellen V-förmigen Erholung in China, die die Nachfrage nach wichtigen Rohstoffen anheizt.

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Der Aufsichtsrat der Ed. Züblin AG hat Stephan von der Heyde (58) mit Wirkung zum 1.4.2021 als ordentliches Mitglied in den Vorstand berufen. Gemeinsam mit dem bestehenden Vorstandsmitglied Jens Borgschulte übernimmt von der Heyde die kaufmännische Verantwortung für das operative Züblin-Geschäft in Deutschland, Benelux und Skandinavien. Er folgt auf Ulrich Weinmann, der zukünftig für den Strabag-Konzern den australischen Markt bearbeiten wird.

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Hyundai gewinnt neuen Vertragshändler

Neuer Vertragshändler bei Hyundai
Seit Januar 2020 ist das 800 Mitarbeiter beschäftigende Handelsunternehmen Schünke Bauzentrum Baumaschinen GmbH mit Sitz in Wehr, 25 km östlich von Basel gelegen, Vertragshändler für Hyundai-Baumaschinen. Das 1973 gegründete Unternehmen wurde von Friedhelm Schünke gegründet und wird heute in zweiter Generation von Dirk Schünke geleitet. Schünke beschäftigt in der Gruppe (u.a. Blatter, Knorpp, Taxis, Hagmeyer) an über 30 Standorten ca. 800 Mitarbeiter, unterhält einen eigenen Mietpark mit derzeit rund 1.000 Baumaschinen bis zu 34 t Einsatzgewicht und setzt nun auf das komplette Programm von Hyundai.

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Kiesel baut neuen Standort

Kiesel Spatenstich
Am 18. März 2021 erfolgte der offizielle Spatenstich für den Neubau der Kiesel Mitte GmbH am Standort Homberg/Efze (Knüllwald). Die Kiesel Mitte ist eine von fünf deutschen Regionalgesellschaften innerhalb der Kiesel Gruppe. Als europaweit agierendes Handels- und Dienstleistungsunternehmen ist die Kiesel Gruppe nicht nur Systempartner für Kunden und Lieferanten, sondern auch verlässlicher Arbeitgeber von mehr als 1.000 Mitarbeitern, die an über 50 Standorten in Deutschland, Österreich, Polen, Skandinavien, der Schweiz und Tschechien in unterschiedlichen Bereichen arbeiten.

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Zeppelin Konzern wächst trotz Krise

Zeppelin Geschäftsführung
Der Zeppelin Konzern schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einer erneuten Umsatz- und Ertragssteigerung (EBITDA) ab und präsentiert zudem ein sehr solides Ergebnis vor Steuern. Mit einem Konzernumsatz von 3,3 Mrd. Euro (Vj. 3,1 Mrd. Euro) einem EBITDA von 394 Mio. Euro (Vj. 376 Mio. Euro) und einem Ergebnis vor Ertragssteuern von 125 Mio. Euro (Vj. 134 Mio. Euro) konnte der Konzern seinen Umsatz erneut steigern und trotz pandemiebedingter Belastungen und Integrationsaufwendungen für die Akquisitionen des Vorjahrs ein sehr ansprechendes Ergebnis ausweisen.

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Baubetriebe melden Umsatzeinbruch

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VHV-Bauschadenbericht veröffentlicht

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Ein Anstieg der Schadenfälle im Jahr 2019 nach einem Rückgang in den Jahren zuvor sowie eine kontinuierliche Steigerung der Schadenbeseitigungskosten seit 2016 – dies sind Ergebnisse aus dem erschienenen VHV-Bauschadenbericht Tiefbau und Infrastruktur 2020/21. Die Schadenauswertungen basieren auf einer umfassenden Analyse von Daten gemeldeter Versicherungsschäden über den Zeitraum von fünf Jahren zwischen 2015 und 2019. Sie zeigen die Entwicklung der Bauschadenzahlen und Regulierungskosten im Bereich Tiefbau und Infrastruktur. Die häufigste Schadenart sind Kabel- und Leitungsschäden; die meisten Schäden entstehen vor allem als Folge von fehlender oder fehlerhafter Leitungsauskunft sowie bei der Bedienung von Baugeräten.

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