Tsurumi: Kanalschachtpumpe KRSU 822

Leitungssanierung im laufenden Betrieb

Tsurumi (Europe) GmbH

Anschrift:
Heltorfer Straße 14
40472 Düsseldorf

Für die Sanierung von Kanälen und Rohrsystemen für Schmutz- und Abwasser gibt es von Tsurumi eine neue Pumpenlösung, die den Weiterbetrieb der Leitung während der Arbeiten sicherstellen soll. Die neu entwickelte KRSU 822 ist als leistungsstarke Kanalschachtpumpe für den professionellen Einsatz im 2018er Lieferprogramm der Düsseldorfer ausgewiesen. Tsurumi hat die KRSU in schlanker Bauform speziell zur Überbrückung von Leitungsabschnitten konzipiert. Mit ihrem maximalen Durchmesser von 546 mm passt sie in die meisten Zugangsschächte, die etwa im öffentlichen Bereich überwiegend ein lichtes Maß von 625 mm aufweisen. Bei dem „nur“ 1.486 mm (über alles) hohen Aggregat mit 417 kg Trockengewicht hat der Hersteller den Druckabgang zentriert platziert, was zusammen mit dem niedrigen Schwerpunkt einen aufrecht sicheren Stand gewährleistet. Unter Volllast mit 22 kW fördert die KRSU 5700 l/min. Ihre maximale Förderhöhe ist mit 26,5 m angegeben.

Aufgrund ihrer Bauart, dem widerstandsfähigem Gehäuse aus GG20-Grauguss und besonderer Komponenten wie dem zentrifugalen Ölverteiler (Eigenentwicklung Tsurumi) gilt die Pumpe als trockenlaufsicher. Somit lässt sie sich auch halbgetaucht oder im Schlürfbetrieb, wenn also kaum Wasser gefördert wird, noch sicher betreiben.

In Eisenhüttenstadt kam die schlanke Tauchpumpe bereits erfolgreich zum Einsatz. Dort betreibt der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband (TAZV) Oderaue im Industriegebiet am Oder-Spree-Kanal eine Industriekläranlage. Der größte Einleiter ist eine Papierfabrik. Dieser stellt ausschließlich braunes Papier aus Altpapier her. Zur Ableitung in den Grenzfluss Oder betreibt der TAZV Oderaue eine Abwasserleitung mit einer Länge von etwa 5.200 m. Durch die GFK-Rohre mit 800 mm Durchmesser pumpen die Betreiber eine Jahresabwassermenge von rund 3,3 Mio m3. Das Abwasser ist bei der Einleitung in die Oder noch etwa 30° warm. Über das Altpapier der Papierfabrik gelangt Kalk in den Prozesswasserkreislauf, der ein besonderes Problem darstellt: Die Ausfällungen von Calciumcarbonat belasten nicht nur die Anlagenteile der Industrieanlage, sondern finden sich in der Abwasserfracht wieder.

Nach sieben Jahren kam die unterirdisch verlegte Pipeline durch Inkrustationen an ihre hydraulische Grenze. Sie musste gereinigt werden. Die gängigen Verfahren wie Hochdruckspülung, Fräsmaschinen und Sanierungsroboter brachten nicht das gewünschte Resultat, so dass man sich fürs Aufsprengen entschied.

Um Betriebsausfälle zu vermeiden, erfolgten die Arbeiten sektionsweise. Pro Abschnitt von 200 m Länge wurden zwei Schächte für den Überpumpbetrieb genutzt. Im Kopfschacht platzierte man die KRSU: Über zwei DN100-Rohre überbrückte sie die zu reinigende Abwasserleitung, so dass dieser Bereich ohne Behinderung gereinigt werden konnte.

In Eisenhüttenstadt hat man der KRSU einen Frequenzumformer vorgeschaltet, um einen sanften Anlauf ohne Druckstöße zu erzielen. Nicht zuletzt aber auch, um sie einfach materialschonend langsamer laufen zu lassen. Ein spezielles Laufrad mit hohen Flügeln ermöglicht verstopfungsfreies Pumpen bei einem freien Durchgang von 56 mm. Das Projekt ist auf 18 Monate ausgelegt

Weitere Produkte des Herstellers Tsurumi (Europe) GmbH:

Tsurumi: Tauchpumpe 10043.7
Laufrad und Saugplatte der Tauchpumpe 10043.7 bilden mit einer Klinge aus Wolframkarbid einen Schneidmechanismus, der Feststoffe im Abwasser effektiv zerkleinert. (Bild: Tsurumi)
Beseitigt Verstopfungen durch Fasern
Ein aktuell häufiges Problem in vielen Pumpwerken sind feste Fasern, wie Haushaltstücher, im Siedlungswasser, die Pumpen verstopfen. Der Wartungsaufwand steigt dadurch nachhaltig. Mehrfache Reinigungen pro Woche sind keine Seltenheit und können den Pumpenbetrieb unwirtschaftlich machen. Die Tauchpumpe des Typs 100C43.7 von Tsurumi macht derartigen Verstopfungen ein Ende. Die stehend wie liegend aufstellbare Pumpe bietet eine Besonderheit: Laufrad und Saugplatte bilden mit einer Klinge aus Wolframkarbid einen Schneidmechanismus, der Feststoffe im Abwasser effektiv zerkleinert. Das Schneidwerk säbelt sich förmlich selbst durch dicke Faserzöpfe. Wolframkarbid, eine nichtoxidische Keramik, zählt zu den härtesten Materialien überhaupt.
Tsurumi: Flachsauger LSC1.4S
Der Flachsauger Tsurumi LSC im Messebetrieb: Leert geflutete Gebäude, Bassins und Behälter und sogar Pfützen und Putzwasserlachen (Bild: Tsurumi)
Kaum ein Millimeter Schmutzwasser bleibt übrig
Mit dem 2018er Modell seines Flachsaugers LSC, dem LSC1.4S, hat der japanische Hersteller Tsurumi einige Verbesserungen eingeführt. Vor allem ist das Modell in der Lage, verschmutztes Wasser von ebenem Untergrund praktisch vollständig aufzunehmen kann. Kaum ein Millimeter Pegelstand verbleibt. Viel mehr geht nicht. Industriesauger, die auch Flüssigkeiten aufnehmen können, sind keine Alternative: Sie sind nicht tauchbar, müssen geleert werden, bieten weniger Leistung und binden Arbeitskräfte. Eine weitere Optimierung hat der LSC-Flachsauger bei der Bodenplatte erfahren, die jetzt aus Edelstahl statt galvanisiertem Blech besteht. Sie ist mit Gummi verkleidet, damit empfindliche Arbeitsbereiche nicht beschädigt werden.
Tsurumi Pumpentechnik
Tsurumi 1.jpg
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Der Einsatz von Restbetonrecyclinganlagen von Bibko Umwelt- und Reinigungstechnik im Transportbeton bzw. Fertigteilwerk kann der Ressourcenknappheit entgegenwirken. (Bild: Bibko Umwelt- und Reinigungstechnik GmbH)
Der Verknappung von Sand entgegenwirken
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Ammann bietet mit der Baureihe CBT 105 bis CBT 150 TB Elba lineare, transportoptimierte Betonmischanlagen mit einer erzielbaren Stundenleistung bis zu 128 m³ an. (Bild: Ammann Group)
Niedrige Transportkosten bei hoher Stundenleistung
Ammann bietet mit der Baureihe CBT 105 bis CBT 150 TB Elba lineare, transportoptimierte Betonmischanlagen mit einer erzielbaren Stundenleistung bis zu 128 m³ an. Schnelle Montagezeiten, unproblematische Ortswechsel sowie die strikte Einhaltung günstiger Transportabmessungen zur Realisierung niedriger Transportkosten waren das Ziel der Ammann Entwicklungs-Ingenieure. Das Ergebnis: eine mit durchdachten Faltmechanismen und passenden Komponenten ausgestattete Betonmischanlage.