Rückbau der „Deutschen Welle“ (Köln)

Zurück in die Zukunft

Der Rückbau des Gebäudekomplexes der „Deutschen Welle“ in Köln macht Platz für ein neues Wohnareal

Projekt:
Rückbau „Deutsche Welle“, Köln

Objektdetails:
Stahlskelett-Bauweise, bis 138 m hoch

Grundstücksgröße:
56.000 m²

Ermittelte Abbruchmassen:
18.000 t Stahl, 140.000 t Beton

Abrissunternehmen:
BST Becker GmbH, Oberhausen

Klettertechnik:
Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH, Maisach

Schalungssysteme:
Schutzschild Xclimb 60, Selbstkletterschalung Xclimb 60, Trägerschalung Top 50

Schalungseinsatz:
April 2019 bis August 2020

Dauer Rückbau:
Juli 2015 bis März 2021

Seit den frühen 1980er Jahren war das Hochhausdoppel am Raderberggürtel Sitz der „Deutschen Welle“ in Köln. Mit bis zu 138 m Höhe wurde das Gebäudeensemble zu einem Wahrzeichen der Stadt, das den rund 1.400 Mitarbeitern des Senders einen einzigartigen Blick über Köln ermöglichte. Doch schon 2003 war Schluss mit der Schwärmerei am Arbeitsplatz: aufgrund der hohen Asbestbelastung des Gebäudes erfolgte der Umzug der „Deutschen Welle“ nach Bonn. Seitdem standen die bunten Türme leer und warteten auf den Abriss. Aufgrund der Unmengen an verbauten Schadstoffen und Einsprüchen der Anlieger wird nun das alte Sendezentrum nicht wie zuerst geplant mit Gewalt gesprengt, sondern etagenweise demontiert. Um den Rückbau geordnet und vor allem sicher durchzuführen, war die Expertise von Doka gefragt.

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