GMS: Diamantfräswalzen

Besonders hohe Oberflächenqualität

GMS Günter Meyer - Gesellschaft für Fahrbahnsanierungen mbH

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52399 Merzenich-Girbelsrath
Deutschland

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Beim Stichwort "Diamant" denken nur die wenigsten Menschen an die Fahrbahnsanierung. Aber tatsächlich ist der superharte Werkstoff mittlerweile in einigen wenigen, speziell ausgerüsteten Kaltfräsen zu finden. Die Rede ist von Maschinen mit PKD-Feinfräswalzen. Sie erzeugen Flächen mit äußerst homogener Textur. Der Fräsdienstleister GMS Fahrbahnsanierungen verfügt als einziger Anbieter in Deutschland über derartige Spezialfräswalzen. Gebündelt mit viel entsprechendem Know-how erzeugt GMS damit Fräsflächen höchster Qualität.

Die Spezialmeißel besitzen eine Spitze aus PKD (Polykristalliner Diamant). Dabei handelt es sich um ein synthetisch erzeugtes Material, das härter ist als natürlicher Diamant. Anders als die sonst üblichen Fräsmeißel mit Hartmetallspitzen haben PKD-Meißel nur einen sehr geringen Längenverschleiß. Darum erzeugen diese Fräswalzen ein äußerst homogenes Fräsbild. Und darin steckt einer der wesentlichen Pluspunkte dieser Walzen. Aufgrund von Form und Größe der diamantbesetzten Meißel eignen sie sich besonders für das Mikrofeinfräsen, d. h. für Frästiefen von maximal 20 mm.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet für die PKD-Mikrofeinfräswalzen von GMS ist die Verbesserung der Griffigkeit. Dies belegen mehrere Projekte im Auftrag von Straßen.NRW, bei denen nach dem Fräsen die Griffigkeit mit dem SRT-Pendel ermittelt wurde. Die Ergebnisse lagen immer zwischen 75 und 90 SRT-Einheiten, obwohl sehr unterschiedliche Asphalte gefräst wurden.

Ein weiteres Einsatzfeld ist die Beseitigung von Unebenheiten in Deckschichten. Die Textur und Rautiefe der von den PKD-Mikrofeinfräswalzen erzeugten Oberflächen erlaubt die Verkehrsfreigabe unmittelbar nach dem Fräsen, denn sie erzeugen Rautiefen von 0,5 – 1 mm. Außer dem Reinigen ist keine weitere Nachbehandlung nötig.

Wichtig für ein gutes Fräsergebnis ist bei der Beseitigung von Unebenheiten neben der Wahl einer geeigneten Fräswalze auch das passende Nivelliersystem. Beim Mikrofeinfräsen ist das Multiplex-Verfahren in den meisten Fällen optimal. Dabei tasten Sensoren die Höhenlage vor, neben und hinter der Maschine ab. Eine Nivellierautomatik mittelt die Messergebnisse und steuert die Frästiefe entsprechend.

Ein typisches Beispiel für die Beseitigung von Unebenheiten war ein Einsatz in der Nähe von Bad Kreuznach im Frühjahr 2019. Dort wurde ein "Waschbrett" beseitigt, das beim Einbau einer neuen Fahrbahndecke auf einigen, bis zu 400 m langen Teilabschnitten entstanden war. GMS setzte dazu eine Großfräse vom Typ W210Fi (Fräsbreite 2 m) ein, ausgerüstet mit einer PKD-Mikrofeinfräswalze vom Typ LA 6 x 2 mit 672 Meißeln.

Durch die Verwendung des Multiplex-Verfahrens zur Nivellierung konnte die Unebenheit von vorher 10 bis 14 mm reduziert werden auf 1,5 mm nach dem Fräsen. Dank der PKD-Mikrofeinfräswalze entsprach die resultierende Textur genau den Wünschen der Auftraggeber hinsichtlich der Griffigkeit. Deshalb wurde die Fräsfläche unmittelbar nach dem Fräsen wieder dem Verkehr übergeben. Maßgeblich für das resultierende Fräsbild war neben der Ausstattung mit PKD-Meißeln zum einen die angemessene Vortriebsgeschwindigkeit der Kaltfräse und zum anderen die Rotationsgeschwindigkeit der Fräswalze.

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