Montag, 27. Juni 2016

recycling aktiv und TiefbauLive an neuem Standort

Nach dem Umzug der Doppelmesse recycling aktiv und TiefbauLive vom Baden-Airpark zur Messe Karlsruhe ist das Interesse der Aussteller an den veränderten Rahmenbedingungen groß. Deshalb lud die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) Aussteller und unterstützende Verbände am 22. und 23. Juni 2016 zum „Opening Day“ auf das Messegelände ein. Hier konnten sie sich persönlich an Ort und Stelle mit den Gegebenheiten vertraut machen.

Angemeldet hatten sich rund 40 Firmen, darunter Hammel, Kiesel, Lehnhoff, Scania, Schlüter, Wacker Neuson, Wirtgen und auch der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM). Beate Frères, Bereichsleiterin der KMK, präsentierte zusammen mit der Projektleiterin Claudia Nötzelmann und der Prokuristin der Geoplan Andrea Friedrich das neue Messekonzept mit der Aufplanung der Flächen. Von besonderer Bedeutung sind für diese Demo-Messe die Präsentationsmöglichkeiten auf dem Freigelände.

Die Doppelmesse wird sich im Osten des Messegeländes auf über 60.000 m2 im Freigelände erstrecken und durch die direkt angrenzende Halle 2 ergänzt werden. Die Besucherführung erfolgt vom Parkplatz aus zum Eingang der Halle 2. Dort sind statische Ausstellungsflächen vorgesehen, die bisher auf dem Baden-Airpark in Messepavillons untergebracht waren. Von Halle 2 aus haben die Besucher Zutritt zum Freigelände. Hier präsentieren Aussteller größere Maschinen und Anlagen auf ihren Ständen statisch und in Aktion. Außerdem sind hier die umfangreichen Demoflächen angeordnet wie die Messe-Highlights „Musterbaustelle Staßen- und Kanalbau“, „Der mobile Schrott- und Metallplatz“ sowie Sonderschauen zu Themen wie „Papier, Pappe, Kartonagen“ oder „Holz & Biomasse“.

Die Besucher zeigten sich von den Vorzügen des Geländes und der gelungenen Aufplanung beeindruckt, die optimale logistische Voraussetzungen für den Messeablauf schaffen. Sogar ein Flächenwachstum hat die Messeleitung bereits eingeplant. Die Präsentation überzeugte die Anwesenden im Hinblick auf die Durchführung der Doppelmesse vom 27. bis 29. April 2017 am neuen Standort. Matthias Wenzel, Marketingverantwortlicher beim Baumaschinenhändler Eberle-Hald in Metzingen: „Ich bin mit der Frage hergekommen: Wo könnte unser Stand strategisch platziert sein? Passt das Messegelände zu unseren Planungen? Gegenüber Baden-Baden sehe ich hier klare Strukturen, nicht so lange Laufwege, und auch das Angebot von Standflächen in der Halle ist sehr gut. Insgesamt ist es ein verkehrstechnisch gut angebundenes, schönes Gelände.“ Auch Dieter Müller, Vertriebsmitarbeiter der Firma Laudon in Weilerswist, wollte sich vom neuen Gelände überzeugen: „Zunächst hat mich das Personal positiv überrascht mit einer überzeugenden Präsentation. Überrascht hat mich auch die Optik des Standorts: sauber und sehr attraktiv. Letztes Jahr hatten wir an unserem Stand sehr viele Fachbesucher und konnten gute Gespräche führen. Ich wünsche mir, dass es 2017 so weiter geht und noch besser wird.“

Annika Ruske, Marketingmanagerin bei Schlüter Baumaschinen in Erwitte, hat einen ähnlichen Eindruck bekommen: „Das Gelände ist sehr sortiert, weitläufig und sauber. Die Hallen sind sehr passend und die sanitären Anlagen willkommen. Da kann man was draus machen. Mit der Kooperation zwischen Geoplan und der KMK sind die Weichen gut gestellt.“ Und Anwendungsberater und Produktmanager Horst Möhrle von der MTS Maschinentechnik Schrode AG in Hayingen, sagt: „Der Umzug von einem bekannten Platz auf einen neuen Platz hat mich neugierig gemacht. Man will ja wissen, was nächstes Jahr zu beachten ist und ob der Umzug vielleicht auch neue Chancen bringt. Das Gelände möchte ich so beschreiben: riesig, schön, aufgeräumt, neu. Und das Konzept für die kommende Messe ist gut. Uns überzeugt die Doppelmesse, weil sehr viele Tiefbauer auch Recycling betreiben und Bodenaufbereitungs- oder Brecheranlagen benötigen. Wir nutzen die Chance, diese hier zu treffen.“

Vom Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik VDBUM, der als Partner der KMK die „Musterbaustelle“ auf der TiefbauLive organisiert und durchführt, ist Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dieter Schnittjer gekommen: „Ich finde, das Gelände bietet ideale Voraussetzungen. Eine Riesenverbesserung für die Aussteller sind die Hallen, hier können sie sich ideal präsentieren und werden gut wahrgenommen, da der Zugang zum Freigelände durch die Halle erfolgt und alle Besucher hier durch kommen. Der Messestandort Karlsruhe liegt zentraler als der bisherige und die Stadt bietet eine bessere Infrastruktur, so dass ich insgesamt optimistisch bin hinsichtlich der Zukunft dieser speziellen Doppelmesse mit ihren charakteristischen Live-Vorführungen.“