Dienstag, 28. April 2015

Beutlhauser übernimmt Gebr. Frank GmbH

Die Beutlhauser-Gruppe aus dem bayerischen Passau, unter anderem Vertragshändler für Liebherr, Linde Material Handling, Mercedes-Benz Unimog und Case IH & Steyr, übernimmt ab sofort den Baumaschinenhändler Gebr. Frank GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Meckenheim bei Bonn. Das 1855 gegründete Traditionsunternehmen Frank wird unter dem neuen Namen Beutlhauser-Frank GmbH fortgeführt. Der Firmensitz bleibt Meckenheim. Die Geschäftsführung übernehmen Dr. Thomas Burgstaller, Matthias Burgstaller, Oliver Sowa sowie der frühere Frank-Geschäftsführer Carl Pohlmann.

Die Beutlhauser-Frank GmbH mit Niederlassungen in Meckenheim, Aachen, Daun und Weißenthurm wird Teil der Beutlhauser-Gruppe, die dann 21 Standorte und 850 Mitarbeiter zählt. Mit einem Gesamtumsatz von rund 280 Millionen Euro ist Beutlhauser unter den Top 10 der größten Handels-, Vermiet- und Serviceunternehmen für Baumaschinen und Baugeräte in Deutschland und zählt hier mit zu den größten deutschen Liebherr-Vertragshändlern. Dr. Thomas Burgstaller, Gesellschafter und Geschäftsführer der Beutlhauser-Gruppe, äußerte sich zur Übernahme: „Das ist eine Akquisition, die unter dem Eindruck einer Partnerschaft steht. Wir heißen die Frank-Mitarbeiter ganz herzlich willkommen in der Beutlhauser-Gruppe. Zwei Unternehmen, jedes mit einer weit über 100-jährigen Geschichte, kommen hier zusammen. Die Erfahrung aus dieser Tradition gilt es jetzt für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft zu nutzen.“ 

Chance auf gemeinsames Wachstum

Beutlhauser und Frank sind in Deutschland seit Jahrzehnten erfolgreiche Vertragshändler des größten europäischen Baumaschinenherstellers Liebherr. Während Beutlhauser Vertriebsgebiete in Ost-, Mittel- und Nordbayern sowie Ostsachsen und Brandenburg betreut, ist Frank für das Erdbewegungsprogramm im Vertriebsgebiet im Rheinland zwischen Aachen und Mainz zuständig. „Die Zusammenarbeit mit Liebherr ist für uns die Grundlage aller Aktivitäten im Bau­maschinengeschäft. In den letzten 25 Jahren gab es bereits mehrmals die Gelegenheit, unsere Aktivitäten mit Liebherr zu erweitern. Die Möglichkeit zur Übernahme der Gebr. Frank GmbH ist ein weiterer Meilenstein, die Beutlhauser-Gruppe noch breiter aufzustellen,“ ergänzte Dr. Thomas Burgstaller.

„Für Frank ist das ein Glücksfall,“ begrüßt auch der ehemalige und künftige Geschäftsführer Carl Pohlmann die Übernahme. „Wir sind gut aufgestellt, aber mit der finanziellen und organisatorischen Stärke der Beutlhauser-Gruppe im Hintergrund können wir noch erfolgreicher am Markt agieren. Davon werden unsere Kunden profitieren.“ 

Rückendeckung durch Liebherr

Liebherr befürwortet ausdrücklich die Übernahme durch Beutlhauser und sieht ebenfalls große Chancen beim Ausbau der Marktposition im Rheinland. Joachim Strobel, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-EMtec GmbH in Kirchdorf an der Iller, äußerte sich dazu: „Wir freuen uns, dass mit der Firmengruppe Beutlhauser ein leistungsstarker Partner aus den eigenen Reihen gefunden wurde, der im Vertriebsgebiet Rheinland für Kontinuität sorgt. Beutlhauser ist seit über 50 Jahren Liebherr-Händler und verfügt über einen exzellenten Ruf. Die Gruppe gilt als finanzstarker, leistungsfähiger und sehr kundenorientierter Partner mit professioneller Vertriebs- und Serviceorganisation.“ 

Unveränderte Fortführung

Das neue Unternehmen Beutlhauser-Frank wird das bisherige Geschäft nahtlos fortführen. „Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, das bestehende Leistungsspektrum ebenfalls. Für die Kunden ändert sich abgesehen vom Namen nichts. Frank ist ein in der Branche bekanntes und alteingesessenes Unternehmen. Wir werden diese Tradition fortsetzen und alles tun, damit die Umstellung für Kunden und Mitarbeiter keine Schwierigkeiten bereitet“ betont Beutlhauser-Geschäftsführer Matthias Burgstaller.  

Ausbau des Angebots geplant / klare Wachstumsperspektive

Das Produkt- und Dienstleistungsangebot der Beutlhauser-Gruppe ist deutlich umfangreicher als das der ehemaligen Gebr. Frank GmbH. Davon werden in Zukunft auch die Frank-Kunden profitieren. Matthias Burgstaller erklärt weiter: „Wir werden sorgfältig analysieren, welche Produkte und Dienstleistungen in das bestehende Portfolio aufgenommen werden. Im ersten Schritt wird auf jeden Fall das Angebot beim An- und Verkauf von Gebraucht-Maschinen ausgeweitet. Auch im aktiven Mietgeschäft werden wir relativ schnell Akzente setzen können. Ansonsten wird sich nach und nach ergeben, an welchen Stellen wir unser Potenzial einbringen, um nachhaltig den Kunden noch mehr anbieten zu können.“