Bahntunnel (Rastatt)

Bahn frei für schnellen Vortrieb

Einsatz von Glasfaserbewehrung beim Tunnel Rastatt ermöglicht der Tunnelbohrtechnik freie Fahrt

Projekt:
Tunnel Rastatt

Bauherr:
DB Netz, Karlsruhe

Rohbau:
ARGE Tunnel Rastatt (Ed. Züblin AG, Hochtief AG)

Tragwerksplanung:
Züblin Spezialtiefbau GmbH, Stuttgart

Stahlbau:
Brühler Stahlhandel GmbH, Dormagen

Spezialprodukt im Eisatz:
Schöck Combar Glasfaserbewehrung

Projektkosten:
643 Mio. Euro (inkl. 12 km weiterer Streckenabschnitte)

Projektdetails:
Eisenbahntunnel: 270 m lang, 2 Röhren, 4,80 m Innenradius

Bauzeit:
2013 bis 2022

Die 182 km lange Eisenbahnlinie zwischen Karlsruhe und Basel wurde vor 150 Jahren gebaut. Eine zukunftssichere Anpassung der Strecke war deshalb unumgänglich. Das erste Teilstück von Karlsruhe bis Rastatt-Süd befindet sich aktuell im Bau. Als zentrales Bauwerk gilt hier der rund 4,3 km lange Bahntunnel Rastatt. Eine Besonderheit auf der Baustelle ist die Glasfaserbewehrung für die Schachtwände der Tunnelröhren. Dank dieser Technologie können Tunnelvortriebsmaschinen bewehrte Betonschächte mit reduziertem Verschleiß durchfahren.