Liebherr: Drehbohrgeräte LB 28-320 und LB 36-410

Schnelle Zyklen bei Gründungsarbeiten

Liebherr-Werk Nenzing GmbH

Anschrift:
Dr. Hans-Liebherr-Straße 1
6710 Nenzing/Vorarlberg
Österreich

Für herausfordernde Gründungsarbeiten hat Liebherr die Drehbohrgeräte LB 28-320 und LB 36-410 im Angebot. Das LB 28-320 wird dabei vornehmlich zur Gründung von Bohrpfählen eingesetzt. Bohren mit Kelly-Ausrüstung, Doppelbohrkopf oder Endlosschnecke zählen laut Hersteller zu den gängigen Verfahren. Das LB 28-320 besitzt einen robusten Mäkler, der sowohl das Drehmoment des Bohrantriebs von 320 kNm als auch die 40-t-Druck- und Zugkraft des Seilvorschubsystems problemlos aufnimmt. Das sorge für besonders schnelle Arbeitszyklen, wie es heißt. Die Parallelkinematik des Mäklersystems realisiere einen großen Arbeitsbereich und sorge für präzises und stabiles Arbeiten. Beim Kelly-Bohren erreicht das LB 28-320 einen Bohrdurchmesser von 2.300 mm. Das nächstgrößere Modell der LB-Serie, das LB 36-410, verfügt über ein Drehmoment von 410 kNm. Dieses Drehbohrgerät hat Liebherr für die Herstellung von Gründungspfählen oder Trägerbohrungen ausgelegt. Zu den unterschiedlichen Pfahlbauverfahren gehören Kelly-Bohren, Endlosschneckenbohren, Voll- und Teilverdrängerbohren oder Doppelkopfbohren.

Als Herzstück der Drehbohrgeräte bezeichnet Liebherr die eigenentwickelte und -gefertigte Steuerung „Litronic“. Sie umfasst alle Steuer- und Kontrollfunktionen und wurde speziell für extreme Umweltbedingungen konzipiert. Alle für den laufenden Betrieb der Maschine notwendigen Informationen werden auf einem großflächigen Touch-Screen angezeigt. Dies erlaube eine optimale Diagnose sowie das frühzeitige Erkennen und Vermeiden größerer Schäden, wie Liebherr betont. Alle Funktionen des Mäklers lassen sich wahlweise über die elektrohydraulische Proportionalsteuerung bedienen, wodurch in allen Einsatzbereichen eine ausgezeichnete Positionierbarkeit gewährleistet sein soll.