Hydrema MX City-Bagger mit Stufe IV

Stufe IV Final ohne Rußpartikelfilter

Hydrema Baumaschinen GmbH

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Hydrema hat auf der Bauma erstmals den neuen MX City-Bagger mit Stufe IV vorgestellt. Bei der Maschine gab es Veränderungen am Motor, um den neuen Grenzwerten der Abgasstufe Tier IV Final gerecht zu werden. Dabei benötigt die MX-Baureihe nach wie vor keinen Rußpartikelfilter, um die aktuellste Abashürde zu nehmen. Hier sieht der Hersteller einen enormen Kosten- und Betriebsvorteil für den Kunden, denn ein zusätzlicher Rußpartikelfilter, der irgendwann einmal auch ausgetauscht werden muss, kostet Geld - sowohl bei der Anschaffung, als auch bei der Ersatzinvestition.

Hydrema hat auf der Bauma erstmals den neuen MX City-Bagger mit Stufe IV vorgestellt. Bei der Maschine gab es Veränderungen am Motor, um den neuen Grenzwerten der Abgasstufe Tier IV Final gerecht zu werden. Dabei benötigt die MX-Baureihe nach wie vor keinen Rußpartikelfilter, um die aktuellste Abashürde zu nehmen. Hier sieht der Hersteller einen enormen Kosten- und Betriebsvorteil für den Kunden, denn ein zusätzlicher Rußpartikelfilter, der irgendwann einmal auch ausgetauscht werden muss, kostet Geld - sowohl bei der Anschaffung, als auch bei der Ersatzinvestition.

Der für Deutschland zuständige Vertriebsleiter, Martin Werthenbach, erläutert weiter die Vorteile der filterlosen Technik: "Ein Rußpartikelfilter beeinflusst zudem den Betrieb der Maschine, denn bis zum endgültigen Austausch muss der Filter immer wieder „freigebrannt“ werden. In dieser Freibrennphase muss der Motor eine vorgegebene Temperatur erzeugen, sodass die Maschine für die Dauer der Brennphase nicht, oder nur eingeschränkt  genutzt werden kann. Außerdem wissen wir auch, dass diese Brennphase, je nach Umgebung, nicht ganz unproblematisch ist. Im Markt wird sogar von Bränden an Maschinen berichtet, die mit Rußpartikelfilter ausgestattet gewesen sind. Heißes Hydraulik-Öl, Abgase, die sich im Motorraum entzünden - da kommen schließlich so einige Faktoren zusammen.“ Auch aus diesem Grund hat sich Hydrema für Motoren von Cummins entschieden, da sie die Stufe III/B mit einem DOC-Kat erfüllt haben und die aktuelle Abgasstufe Stufe Tier IV Final ebenfalls nur mit Hilfe von AdBlue und ohne Rußpartikelfilter meistern.

Martin Werthenbach informiert über weitere Veränderungen an den Maschinen: „Da neben dem Einfüllstutzen für den Dieseltank auch der AdBlue Tank von oben befüllt wird, haben wir die letzte Trittstufe für die serienmäßige Leiter nun etwas breiter gestaltet, sodass ein sicherer Halt gewährleistet ist. Optional wird der Diesel ja auch über eine elektrische Betankungspumpe nachgefüllt. Auffallend dürften ebenfalls die veränderten und soliden Werkzeugkisten im Unterwagen sein, die ebenfalls auf beiden Seiten weiterhin bei uns zum Serienumfang gehören. Hier haben wir den Wünschen aus dem Markt entsprochen und durch das Öffnen nach unten hin sichergestellt, dass die Kisten, die schwimmend aufgehängt sind, in keinem Fall mit dem Oberwagen Kontakt haben. Außerdem können Teile, die aus der Kiste entnommen werden, nicht mehr herausfallen. Ein weiteres optisches aber auch funktionelles Schmankerl ist der zusätzliche Wischerarm im unteren Teil der Frontscheibe.“

Hydrema meldet, dass es nur wenige Veränderungen am Motor selbst gab. Eine davon ist ein neuer elektronisch verstellbarer Turbolader. Die Maximalleistung ist zwar gleich geblieben, aber durch die Leistungserhöhung von 10% bei 1.500 U/Min kann der Motor effektiver bei niedrigerer Umdrehung arbeiten. Mit erreichten 146 PS bei 1.500 U/Min. haben die Bagger die gleiche oder sogar höhere Leistung bei niedriger Umdrehung, als vergleichbare Maschinen am Markt, berichtet der Hydrema-Vertriebsleiter. Die Möglichkeit bei 1.500 U/Min zu arbeiten, bedeutet auch 6% weniger Kraftstoffverbrauch als bei maximaler Drehzahl von 2.200 U/Min. Auch die Geräuschentwicklung reduziert sich entsprechend. Tatsächlich aber braucht der MX die Maximalleistung nur in extremen Situationen, denn die Pumpenleistung mit 407 l pro Minute in Kombination mit der Motorleistung ist so kräftig, da reichen in den meisten Einsätzen deutlich geringere Drehzahleinstellungen.

Gestartet wird die Maschine immer im sogenannten Silent-Mode bei 1.500 U/Min. Der Fahrer kann dann noch auf City-Mode mit 1.700 U/Min, Standard-Mode mit 2.000 U/Min oder Power-Mode mit maximalen 2.200 U/Min wählen. Außerdem stehen die Funktionen über den manuellen und den vollautomatischen Speed-Up zur Verfügung, wobei die Maschine entweder über manuelle Zuschaltung, oder auch vollautomatisch die Drehzahl je nach Bedarf anhebt. Ebenfalls lassen sich die hydraulischen Leistungen um 33 %, bzw. 66 % reduzieren, sodass die Maschine bei Bedarf feinfühlig zu Werke geht.

„Außerdem haben wir auf den Wunsch vieler Kunden reagiert und den zusätzlichen größeren Monitor für die Kameras jetzt als Standard gesetzt. Die Menüführung im Hauptmonitor konnte weiter verbessert werden, die speicherbaren Anbaugeräte können jetzt alle mit individuellen Namen abgespeichert werden, und zahlreiche Maschineneinstellungen verfügen nun über eine Memory-Funktion. Die Roto-Tilt-Funktionen können nun individuell durch den Service auf Kundenwünsche eingestellt werden. Zudem verfügt die Maschine über eine automatische Motor-Stopp-Funktion bei Leerlaufbetrieb, die zwischen 1 und 60 Minuten frei wählbar ist. Weitere Optionen, wie z. B. der Umkehrlüfter, die Auslegerfederung, oder komplett angeschlossene OilQuick Schnellwechsler können nun ab Werk geliefert werden.", so Martin Werthenbach.

Auf der Nordbau 2016 zeigt Hydrema den neuen MX City-Bagger auf dem Stand der Firma Wienäber GmbH & Co Baumaschinen KG. Der Händler Hamburger Baumaschinen zeigt den Hydrema-Dumper 912 in Aktion.