Keestrack Aufbereitungstechnik

Mobile Brech- und Siebanlagen

Eine hohe Mobilität vor Ort und zwischen den Einsätzen, große Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit sowie Wirtschaftlichkeit sind die Leitprinzipien in der technologieübergreifenden Entwicklung mobiler Aufbereitungstechnik bei Keestrack. Lange und robuste Kettenfahrwerke sowie statisch optimierte Rahmen und Aufbauten ermöglichen das einfache und schnelle Positionieren bzw. Umsetzen der grundsätzlich stützenfrei arbeitenden Brech- und Siebanlagen. Gerade im mittleren Leistungsbereich zwischen 250 bis 300 t/h mit häufig wechselnden Baustellen-Einsätzen liegen die Anlagen innerhalb genehmigungsfreier Transportgewichte und -abmessungen und gewährleisten so den Betreibern eine gute Maschinenauslastung dank hoher Flexibilität und geringer Transportkosten.

Alle Anlagen werden durch ein hochwertiges Finish (z. B. Pulverlackierung) und eine aufwändige Verarbeitung neuralgischer Komponenten wie etwa die weitgehende Stahlverrohrung aller Hydraulik-Kreisläufe gekennzeichnet. Die tägliche Wartung, Maschinenanpassung oder Störungsbeseitigung werden durch gut erreichbare Servicepunkte oder spezifische Schwenk-/Hubvorrichtungen an Bändern oder Übergaben erleichtert. Moderne speziell angepasste Relytec-SPS-Systeme steuern und überwachen alle Betriebsfunktionen. Als Option bietet das Unternehmen jetzt für alle Anlagen eine GSM/UMTS-gestützte Fernüberwachung mit GPS-Satellitenortung, die einen Echtzeit-Zugriff auf die Maschinendaten und -funktionen erlaubt. Ein eigenes Web-Portal ermöglicht die bequeme Verwaltung von Maschinen- und Standortdaten bis hin zur operationellen Festlegung von Einsatzorten (Geo-Fencing).

Alternative Antriebe

Im Segment der raupenmobilen Aufbereitungstechnik bis 60 t bietet Keestrack wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternativantriebe an: Alle Baureihen an Brechern, Sieben und raupenmobilen Haldenbändern besitzen moderne ECO FS-Dieselantriebe mit effizienten Load-Sensing-Hydraulikmodulen für Fahrantriebe und Brecherfunktionen. Laut Keestrack bieten diese Antriebe Einsparungspotenziale beim Kraftstoff von rund 30 % gegenüber konventionellen Antrieben. Aktuell 5 Siebanlagen, 2 Haldenbänder und 2 Brechanlagen sind zudem in dieselhybrider ECO-EP-Version mit Dieselgenerator und elektrischen Arbeitsantrieben, bzw. als ECO-EP+-Version mit zusätzlichem Netzanschluss (Plug-in) erhältlich. Liegen bereits die Kraftstoffeinsparungen des ECO-EP-Pakets gegenüber herkömmlichen Anlagen bei ca. 53 % (intern vs. ECO-FS: ca. 33 %), sparen die ECO-EP+- Anlagen im vollelektrischen Betrieb bis zu 79 % gegenüber herkömmlichen dieselgestützen Maschinen (vs. ECO-FS: 70 %). Rechnet man die deutlich geringeren Wartungskosten gegenüber Dieselantrieben hinzu, amortisieren sich die moderaten Mehrkosten der ECO-EP-Antriebspakete recht schnell, zumal sich die Flexibilität aller Anlagen durch den nach wie vor möglichen Onboard-Dieselantrieb nicht verschlechtert.

Neue Nomenklatur

Der ständigen Erweiterung seines Modellangebots in der mobilen Aufbereitungstechnik trägt das Unternehmen auch mit einer neuen Modell-Nomenklatur Rechnung. Anstelle der traditionellen Modellnamen tritt jetzt eine transparente Systematik mit Kennbuchstaben und Ziffern, die einzelne Produktfamilien ausweist und passende Maschinenkombinationen innerhalb des Angebots leistungsgerecht kennzeichnet. So lautet die Kennung für raupenmobile Haldenbänder jetzt „S“, die Brecherfamilien sind nach Backenbrecher „B“, Kegelbrecher „H“ sowie Prallbrecher „R“ systematisiert. Die Bezeichnungen der mobilen Siebanlagen wechseln auf „K“ für die Schwerlast-Siebe, „C“ für die Produktionssiebanlagen und „D“ für die neu ins Programm aufgenommenen mobilen Trommel-Siebe.

Zu dem umfassenden Keestrack-Programm raupenmobiler Schwerlast-Siebanlagen gehört auch die K4 (Novum). Mit ihrem 4200x1500-mm Doppel-Siebkasten bietet die kompakte Anlage eine der größten Siebflächen in der 30-Tonnen-Klasse und verarbeitet bis zu 200 t/h. Wie alle Modelle lässt sich auch die K4 sehr individuell auf Kundenanwendungen anpassen und wird so zur wirtschaftlichen Lösung in der Sortierung/Klassierung von Recyclingmassen oder der Produktion von definierten Körnungen auf Baustellen oder in Gewinnungsbetrieben.