Anbau-Planiervorrichtung SUG 40 T

Grader-Überfahrten reduzieren

Stehr Baumaschinen GmbH

Anschrift:
Am Johannesgarten 5
36318 Schwalmtal-Storndorf
Deutschland

Grader gehören zu den ältesten Erdbaumaschinen – die erste Maschine dieser Art wurde bereits im Jahre 1876 in den USA gebaut. Doch die Anforderungen an Grader – wie auch an Baumaschinen insgesamt – haben sich seitdem verändert. Bauunternehmer wollen heute technisch flexibler ausgestattet sein – für eine Vielzahl von Bauvorhaben. Die Nachfrage nach nützlichen Anbaugeräten, die aus einem Bagger, Radlader oder Schlepper eine Universalmaschine machen, steigt überdurchschnittlich an. Eine weitere interessante Entwicklung heißt Universal Grader SUG 40 T und kommt aus dem Hause Stehr.

Es handelt sich um eine Planiervorrichtung, die an Grader oder an Schlepper mit einer Rückfahreinrichtung angebaut wird. In der Transportstellung lässt sich die komplette Ausrüstung mit Frontangebautem Plattenverdichter mit 60 km/h zum Einsatzort transportieren. Sämtliche Funktionen werden proportional, elektronisch über einen Joystick gesteuert. Somit lässt sich auch eine Lasersteuerung schnell adaptieren. Über die schlepperseitige Load-Sensing-Funktion erfolgt die Bereitstellung der hydraulischen Energie. Wird mit einem Grader planiert, dann kann beobachtet werden, dass die für einen gleichmäßigen Materialauftrag erforderliche Materialfüllung vor der Schar nicht immer sichergestellt ist. Überschüssiges Material läuft seitlich an der Schar ab und bleibt als Grat liegen oder es fehlt an anderer Stelle. Deshalb sind für eine ordentliche Feinplanierung immer mehrere Grader-Überfahrten nötig – und diese kosten Zeit.

Durch das viele hin- und herbewegen des Materials erfolgt außerdem eine Entmischung und eine Austrocknung desselben – dadurch ist eine nachfolgende optimale Verdichtung nicht möglich. Dieser Effekt tritt ganz besonders bei Wald- und Feldwegen mit einer wassergebundenen Decke auf, deren Dachprofil häufig mit einem Anhängegrader am Schlepper angelegt wird. Stehr hat seiner Planiervorrichtung eine neue Kinematik verpasst, wodurch das Schild in sämtliche Richtungen (gerade, in beide Richtungen schräg, V-förmig nach vorne offen oder geschlossen) verstellt werden kann. Als vorteilhaft hat sich zudem auch die direkt am Schild angebrachte, hydraulisch absenkbare Aufreißvorrichtung erwiesen. Da diese am Schild angebracht ist, kann man vorher die Oberfläche bis zu 10 cm tief aufreißen und gleichzeitig mischen. Durch das in Fahrtrichtung offene 4 m breite V-Schild, das auf 2,55 m zur Transportstellung zusammengefahren werden kann, bleibt immer genügend Material vor der Schar. Ein besonderer Effekt stellt sich ein, wenn in V-Stellung der Anlenkpunkt des Zugbalkens angehoben oder abgesenkt wird. Es  lässt sich  bereits mit einem Übergang ein sauberes Rinnen- oder Dachprofil, was im land- und forstwirtschaftlichen Wegebau oftmals gefordert ist, erstellen. Durch das schnellere Profilieren kann zeitnaher verdichtet werden. Ein großer Vorteil, denn so weist das Material noch eine gewisse Feuchte auf. Aber auch das übliche Feinplanieren geht mit dem Stehr-Planierschild leichter und schneller – laut Hersteller erreichen Kunden bei manchen Einsätzen das gewünschte Ergebnis bis zu fünfmal schneller als mit dem herkömmlichen Equipment.