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Studie: Wachstum im Hochbau flacht ab

Der Wachstumstrend im deutschen Hochbau hält bereits seit vier Jahren in Folge an, wird aber ab dem Jahr 2018 an Dynamik einbüßen. Im Jahr 2017 konnte der Hochbau noch ein Wachstum um real 2,6 % verzeichnen. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war nach wie vor der Wohnungsbau (+3,2 %), der im vergangenen Jahr durch ein leichtes Wachstum im Nichtwohnungsbau mit +1,3 % ergänzt wurde.

Der Wachstumstrend im deutschen Hochbau hält bereits seit vier Jahren in Folge an, wird aber ab dem Jahr 2018 an Dynamik einbüßen. Im Jahr 2017 konnte der Hochbau noch ein Wachstum um real 2,6 % verzeichnen. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war nach wie vor der Wohnungsbau (+3,2 %), der im vergangenen Jahr durch ein leichtes Wachstum im Nichtwohnungsbau mit +1,3 % ergänzt wurde. Auch das Volumen neuerBaugenehmigungen ist mit Ausnahme von Ein- und Zweifamilienhäusern (-0,7 %) höher als im Vorjahr, allerdings nur knapp. Aufgrund des hohen Auftragsbestands, der immer noch vorteilhaften Finanzierungsbedingungen und eines anhaltenden Wohnungsdefizits vor allem in Großstädten, wird auch weiterhin mit Wachstum im deutschen Hochbau gerechnet.

Für 2018 prognostiziert die aktuelle Studie der internationalen Strategieberatung EY-Parthenon ein Abflachen der Wachstumsdynamik von 2,6 % in 2017 auf 2,0 %. Dieser Trend soll sich auch in den Folgejahren weiter fortsetzen: 2019 wird mit einem Wachstum von 1,3 % gerechnet, 2020 sinkt das Wachstum dann auf nur noch 0,7%. „Das Volumen neuer Wohnungsbaukredite ist leicht rückläufig und auch das Wachstum der Baugenehmigungen lässt nach. Daher müssen wir mit einem geringeren Wachstum insbesondere im privaten Wohnungsbau rechnen,“ erläutert Björn Reineke, einer der für den Bausektor verantwortlichen EY-Parthenon-Partner, die Ergebnisse der Studie. Die erwartete Steigerung der Investitionsbereitschaft im Nichtwohnungsbau, insbesondere im Wirtschaftsbau, könne diese Entwicklung nicht ausgleichen.

Baupreise steigen stärker als Inflation und Mietpreise, Renditen sinken

Zwischen 2011 und 2016 stiegen die Baupreise stärker als die Verbraucherpreise; getrieben durch die geringe Inflationsrate einerseits und den zunehmenden Auftragsstau in der Baubranche andererseits. Dieser Trend setzte sich auch 2017, trotz leicht gestiegener Inflation von +1,6 %, fort. Die Preise für Neubauten stiegen 2017 um 3,0 % bis 3,3 % während die Preise für Renovierungen um 3,3 % stiegen. Auch für die kommenden Jahre erwartet EY-Parthenon weitere Preissteigerungen oberhalb der Inflationsrate, da der Auftragsstau nur langsam abgebaut werden kann. Durch die dauerhaft hohe Nachfrage werden sich die Preissteigerungen auch in den kommenden Jahren durchsetzen lassen. „In den letzten Jahren sind die Kaufpreise für Immobilien deutlich stärker gestiegen als die
Mietpreise, vor allem in Ballungsräumen. Das vermindert die Mietrenditen, wobei die niedrigen Zinsen derzeit immer noch gute Renditen ermöglichen. Dies wird sich bei steigenden Zinsen jedoch ändern,“ sagte Volkmar Schott, einer der für den Bausektor verantwortlichen EYParthenon-Partner. „In großen Ballungsräumen ist dieser Effekt deutlich stärker als in Mittelzentren, die dadurch für Investoren zunehmend interessant werden“.

Sparmotiv Wohneigentum gewinnt an Bedeutung

Die Sparquote blieb 2017 im Vergleich zu 2016 konstant bei 9,7 %, während das verfügbare Einkommen um 3,9 % stieg. Somit setzte sich die seit 2013 andauernde Entwicklung steigender Ersparnisse fort, wobei Wohneigentum nach wie vor eines der wichtigsten Sparmotive der Deutschen ist. Während Konsum als Kernsparmotiv seinen Spitzenplatz von 2016 im vergangenen Jahr an die Altersvorsorge verlor, gewann Wohneigentum wieder an Bedeutung. 2017 nannten 40,7 % der Befragten Wohneigentum als eines der wichtigsten Sparmotive. Dies entspricht einer Steigerung von 2,0 Prozentpunkten gegenüber 2016.

Indikatoren für mögliche Blase im Wohnimmobilienmarkt uneinheitlich

Inwieweit sich in Deutschland gerade eine Immobilienblase entwickelt, ist laut der Studie von EY Parthenon nicht eindeutig zu erkennen. Zwar sind erste Anzeichen für eine Immobilienblase sichtbar: Die Kaufpreise steigen insbesondere in Ballungszentren schneller als die Mietpreise, und niedrige Zinsen wie auch die anhaltend hohe Nachfrage treiben die Bautätigkeit an. Andererseits sind einige Kriterien, die bei anderen Nationen vor dem Platzen der dortigen Immobilienblase zutrafen, in Deutschland derzeit nicht erfüllt. So ist durch den vorhandenen Nachfrageüberhang die Gefahr von Überkapazitäten in naher Zukunft gering. Hinzu kommt, dass deutsche Hausbauer ein vergleichsweise risikoaverses Finanzierungsverhalten zeigen. Sie belasten ihre Haushalte nicht um ein Vielfaches ihres Haushaltseinkommens.

Marktverändernde Trends

In diesem insgesamt positiven Umfeld stellt eine Reihe von Marktentwicklungen die Unternehmen der Baubranche vor inhaltliche Herausforderungen. Trends wie beispielsweise die Industrialisierung/Modularisierung der Gebäudeerrichtung oder die Digitalisierung in fast allen Bereichen des Bauprozesses beeinflussen die Branche und verändern die Nachfrage. Daraus entstehen sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die betroffenen Unternehmen. „Strategisch gut aufgestellte Bauunternehmen sind jetzt dabei, neue digitale Kompetenzen aktiv in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren und für die Verbesserung Ihre Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. Dies stellt in Zeiten von hoher Auslastung zwar eine besondere Herausforderung dar, schafft aber für die künftige Entwicklung mit nachlassendem Wachstum Wettbewerbsvorteile – in Deutschland, aber auch international,“ sagt Axel Schäfer, Partner für den Bausektor bei EY-Parthenon in Deutschland.

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Baustelle des Monats: Jüdisches Museum MiQua

Archäologisch Wertvolles gesichert

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Betonbohrpfähle verleihen dem neuen Jüdischen Museum in Köln die nötige Stabilität ohne die Bodendenkmäler zu beschädigen

Über der Archäologischen Zone in Köln entsteht das Jüdische Museum MiQua. Bereits in der Nachkriegszeit haben unter dem Historischen Rathaus der Stadt Grabungen stattgefunden. Seither gilt der Rathausplatz als einer der bedeutendsten archäologischen Fundstätten Deutschlands. Da sich die steinerne

Vergangenheit nur ansatzweise in Vitrinen ausstellen lässt, möchte man in Köln die wertvollen Fundstücke direkt an ihrem ursprünglichen Standort in einer begehbaren Zone präsentieren. Eine weitgespannte Konstruktion wird die freigelegten Bodendenkmäler schützen. Um die wertvollen Exponate nicht zu beschädigen, die unter dem Neubau liegen und später zugänglich gemacht werden, wurden hunderte von Betonbohrpfählen gesetzt.

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Terex: CTT 472-20 Flat-Top-Turmdrehkran

80-m-Ausleger und 20 t maximale Tragfähigkeit

Der Terex CTT 472-20 Flat-Top-Turmdrehkran bietet  hervorragende Tragfähigkeiten im kompletten Arbeitsbereich von bis zu 80 m Reichweite. (Bild: Terex Cranes)

Terex Cranes stellt das neueste Mitglied seiner stetig wachsenden Turmdrehkran-Familie vor: den Terex CTT 472-20 Flat-Top-Turmdrehkran. Dieser neue Terex Kran der 20-t-Klasse erweitert die maximal erreichbare Auslegerlänge auf 80 m und bietet über den gesamten Ausleger noch einmal verbesserte Traglasttabellen gegenüber den Vorgängermodellen derselben Tragfähigkeit. Bei voller Länge beträgt sie noch bis zu 4 t an der Auslegerspitze. Terex bietet seinen Kunden damit einen extrem vielseitigen und robusten Flat-Top-Turmdrehkran mit besonderen Ausstattungsmerkmalen basierend auf den Kundenwünschen.

Mit dem CTT 472-20 erhält der Markt eine flexible Lösung für die Herausforderungen komplexer Kraneinsätze. Terex sieht im Turmdrehkrangeschäft einen seiner Schwerpunkte; daher betreiben das Unternehmen eine beschleunigte Produktentwicklung in diesem Segment, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Hierzu zählt beispielsweise eine neue Krankabine, die unserem neuen CTT 472-20 noch mehr Bedieneffizienz und Komfort verleiht.

Mit einem Lastmoment von 470 mt liefert der neue Kran hervorragende Tragfähigkeiten im kompletten Arbeitsbereich. Insgesamt elf mögliche Auslegerkonfigurationen von 30 bis 80 m erlauben zudem die Anpassung des Krans an die unterschiedlichsten Situationen vor Ort. Dank der hohen Hub-, Schwenk- und Katzfahrgeschwindigkeiten können Bediener schwere Lasten schnell und präzise positionieren. Alle Auslegersegmente sind mit einem Sicherungsseil ausgestattet, das rasche und sichere Montage in der Höhe ermöglicht; verzinkte Laufstege bieten darüber hinaus langlebige Qualität.

Durch Verwendung der Terex Adaptermasten lässt sich der Turm des CTT 472-20 wahlweise mit Terex-Segmenten des Typs H20 und H23 und dank der Transfermasten mit TS212-Segmenten des Hammerkopf-Modells konfigurieren. Hier bietet Terex seinen Kunden einen besonderen Mehrwert, da Unternehmen im Besitz mehrerer Terex-Turmdrehkranmodelle auf diese Weise ihren Komponentenbestand effizient nutzen und ihre benötigten Turmvarianten auf wirtschaftliche Weise konfigurieren können.

Um die Aufbauzeiten und -kosten des Krans zu reduzieren, verfügt der CTT 472-20 Flat-Top-Turmdrehkran darüber hinaus über eine auch im Wettbewerbsvergleich beeindruckende freistehende Höhe. Die auf Transporteffizienz optimierten Turmsegmente sind für die schnelle Kranmontage mit vormontierten, langlebigen Aluminiumleitern ausgestattet. Der neue CTT 472-20 ist das erste Turmdrehkranmodell mit der neuen Terex-Kabine, die zukünftig an allen Flat-Top, Hammerkopf- und Wippausleger-Modellen zu finden sein wird. Sie bietet dem Bediener einen geradezu luxuriösen Arbeitsplatz mit einem komplett verstellbaren Komfortsitz sowie kurzhubigen Joystick-Bedienelementen für ein angenehmes und komfortables Arbeiten. Das große, blendfreie 7-Zoll-Farbdisplay (18 cm) zeigt alle wichtigen Betriebsdaten und die zur Fehlerbehebung erforderlichen Informationen. Die eingebaute Heizungs- und Klimaanlage sorgt für eine gleichbleibend angenehme Kabinentemperatur, sei es bei winterlicher Kälte oder in sommerlicher Hitze.

Ein neues Steuerungssystem, das im CTT 472-20 zum Einsatz kommt, bietet erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten, um unterschiedlichen Szenarien vor Ort gerecht zu werden. Die neuen, in kürzester Zeit konfigurierten Steuerungselemente enthalten das exklusive Terex Power Plus. Diese Funktion kann das maximale Lastmoment unter kontrollierten Bedingungen (z.B. bei sanften Hubbewegungen) kurzzeitig erhöhen, sodass dem Bediener gegebenenfalls zusätzliche 10 %Tragfähigkeit zur Verfügung steht. Mit der Leistungsanpassung „Power Match“ hat der Bediener darüber hinaus je nach Hubanforderung die Wahl zwischen maximaler Kranleistung und geringem Kraftstoffverbrauch. Auch die optional erhältliche Funkfernsteuerung erhöht noch einmal die Einsatzeffizienz des Krans, indem sie die Bedienmöglichkeiten erweitert.

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Trend

Vorbeugen statt heilen

Präventives Bauen

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen.

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. So wurde bei Brücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu bebaut oder grundlegend saniert wurden, mit einer 100 Jahre langen Lebensdauer gerechnet. In der Praxis sind viele dieser Bauwerke nach der Hälfte der geplanten Nutzung als marode zu bezeichnen: Der zunehmende Güterverkehr auf den Bundesstraßen und Autobahnen und die Witterungseinflüsse lassen die Brücken vorzeitig altern Und das kostet: Auf rund 270 Mrd. Euro beziffert die Bundesregierung den Investitionsbedarf an Straßen, Brücken,

Schienen- und Wasserwegen zum Jahr 2030. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen. „Im KIT Innovation Hub ‚Prävention im Bauwesen‘ bringen wir die Wissenschaft auf die Baustelle. Alle Akteure – Bauherren, Rohstoffhersteller, Planer und Bauunternehmer – arbeiten im Projekt zusammen an einem strukturierten Innovationsprozess“, erklärt Gerdes. So sollen Technologien und Dienstleistungen entwickelt werden, mit deren Hilfe die Bauwerke vor Schadensprozessen geschützt werden können.In Frage sollten aber auch die Vergabeprozesse bei öffentlichen Aufträgen gestellt werden. Die Regelwerke dafür unterscheiden Materialien nicht nach deren Leistungsfähigkeit, sondern stellen lediglich Mindestanforderungen. „Dabei sollte doch eigentlich klar sein, dass ich in einem öffentlichen Schwimmbad nicht den gleichen Fliesenkleber verbauen kann wie zu Hause in der Dusche“, so der Materialforscher. Derzeit werde aber stets das kostengünstigste Material eingesetzt – mit fatalen Folgen für die Langlebigkeit von öffentlichen Gebäuden und Infrasktrukturobjekten. 

Der gesamte Lebenszyklus der Bauwerke sollte daher berücksichtigt werden, wenn Investitionen in die öffentliche Infrastruktur anstehen. Spart man zu Beginn bei der Qualität der Materialien, dann können später unkalkulierbare Instandsetzungskosten auf den Bauherren zukommen. In diesem Zusammenhang ist es ebenso wichtig, projektbezogen die Beanspruchung der Materialien genau zu analysieren, um die geplante Nutzungsdauer auch tatsächlich erreichen zu können. Präventives Bauen ist zu Beginn sicher teuerer, langfristig rechnet sich jedoch der anfängliche Aufwand. Der Bauchemiker Gerdes nennt ein Beispiel: Bei Autobahnbrücken umhülle eine Schicht aus Beton die in den Pfeiler eingelegten Bewehrungsstäbe aus Stahl. Gerät Streusalz auf den Beton, saugt er sich voll wie ein Schwamm. Die Folge: Korrosion. Dies könne leicht verhindert werden, indem man die Betonoberfläche imprägniere.

Autor: Paul Deder

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Flex: Akku-Bohrschrauber DD 2G 18.0-EC und PD 2G 18.0-EC

Besonders leistungsstark und handlich

Neu im Handel: Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber „Brushless“. (Bild: Flex)

Profis benötigen zum Bohren und Schrauben leistungsstarke Akku-Werkzeuge für ein breites Einsatzspektrum. Diesen Anspruch erfüllen zwei neue 18 V Akku-Bohrschrauber der Flex-Elektrowerkzeuge GmbH, die gerade in den Fachhandel gekommen sind. Der Flex Akku-Bohrschrauber DD 2G 18.0-EC und der Flex Akku-Schlagbohrschrauber PD 2G 18.0-EC sind mit bürstenlosen Motoren ausgestattet und verbinden hohe Leistung mit handlicher Baugröße. Mit dem neuen langlebigen Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber stärkt Flex sein Akkusortiment und macht einen weiteren Schritt in Richtung „Brushless“. Mit 90 Nm zählen der DD und PD 2G 18.0-EC zu den stärksten Akkuschraubern ihrer Klasse, die nahezu alle Bohr- und Schraubanwendungen bewältigen: ob in der Werkstatt, auf der Baustelle oder im mobilen Einsatz.

Sowohl der neue DD 2G 18.0-EC als auch der PD 2G 18.0-EC sind standardmäßig mit einem abnehmbaren 13 mm Schnellspann-Bohrfutter ausgestattet. Für ein erweitertes Anwendungsspektrum und hohe Flexibilität sorgen ein Bithalter und ein Winkelvorsatz, die werkzeuglos montiert werden können. Für eine optimale Anpassung an jeden Werkstoff verfügt der Flex Akku-Bohrschrauber DD 2G über 23 Drehmomenteinstellungen plus Bohr/Schraubstufe. Der Flex Akku-Schlagbohrschrauber PD 2G bietet eine Auswahl von 23 Drehmomenteinstellungen plus Bohr-/Schraub- und Schlagbohrstufe.

Sicherheit und Komfort

Passend zur Leistung hat Flex die Ausstattung der neuen bürstenlosen Akku-Bohrer vollständig auf eine sichere Handhabung ausgelegt. Der besonders ergonomische Handgriff mit Softgripoberfläche liegt rutschfest in der Hand, während der Gasgebeschalter mit Verriegelungsfunktion für ein Plus an Sicherheit sorgt. Weitere Sicherheitsfunktionen bieten das intelligente Electronic Management System, ein integrierter Entladungsschutz und eine gut lesbare Ladezustandsanzeige. Für besonders sauberes Arbeiten auch bei schlechten Sichtverhältnissen verfügen die Akku-Bohrer über eine integrierte LED-Leuchte mit Nachleuchtfunktion. Passende Akkupacks sind wahlweise für 2,5 Ah und 5,0 Ah verfügbar.

Die neuen bürstenlosen FLEX Akku-Bohrschrauber DD 2G 18.0-EC und FLEX Akku-Schlagbohrschrauber PD 2G 18.0-EC sind zum empfohlenen Verkaufspreis von jeweils ab 225,00 € (DD 2G 18.0-EC und PD 2G 18.0-EC) plus MwSt. im Handel.

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Knauf Insulation: Trittschalldämmplatten TPT 01 und TPT 03

Hochbelastbare Trittschalldämmung aus Glaswolle

Knauf Insulation Akustik-Dämmplatte (Bild: Knauf Insulation)

Knauf Insulation bietet zwei innovative Trittschall-Dämmplatten aus Glaswolle zur Lösung anspruchsvoller, schalltechnischer Anforderungen im Hochbau an. Beide Produkte sorgen mit einem verbesserten Schallschutz und einer gleichzeitig verringerten Dämmstoffdicke für eine optimale Dämmung und weisen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Der Dämmstoffspezialist liefert somit Trittschalldämm-Produkte aus Glaswolle, Steinwolle sowie Holzwolle aus einer Hand mit entsprechend kompetenter Beratung und Betreuung.

Erstmals ist mit der TPT 03 nun eine Trittschall-Dämmung aus Glaswolle mit Nutzlasten bis zu 5 kPa (kN/m²) von Knauf Insulation erhältlich. Die hochverdichtete Dämmplatte ist für eine hohe Belastbarkeit ausgelegt und zeichnet sich durch eine Trittschall-Minderung bis 37 dB nach DIN 4109-34 aus. Ergänzend hierzu kann die hochelastische Glaswolle-Trittschalldämmplatte TPT 01 für Nutzlasten bis zu 3 kPa (kN/m²) eingesetzt werden. Beide Dämmplatten bieten mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,032 (W/mK) hervorragende Dämmeigenschaften und stellen eine optimale Lösung für schwimmende Estriche mit hohen Schallschutzanforderungen und geringen Konstruktionshöhen dar. Das Material ist von Natur aus nicht brennbar und besitzt eine hohe Form- und Alterungsbeständigkeit. Zusammen mit den Steinwolle-Trittschalldämmplatten TPE und TP-GP sowie der druckbelastbaren Wärmedämmplatte TPD stellt Knauf Insulation damit eine hochwertige Produktpalette für den Anwendungsbereich Boden unter der neuen Schallschutznorm zur Verfügung.

Wie das gesamte Glaswolle-Sortiment von Knauf Insulation werden auch die Produkte TPT 01 und TPT 03 mit der ECOSE® Technology hergestellt, einem formaldehydfreien Bindemittel auf Basis vorwiegend natürlich-organischer Rohstoffe. Dadurch sind die Produkte geruchsneutral und bei minimaler Staubentwicklung sehr angenehm in der Verarbeitung. Die Dämmplatten sind mit dem eurofins GOLD Zertifikat ausgezeichnet und tragen aufgrund der besonders niedrigen Emissionen zu einem nachhaltigen und wohngesunden Umfeld bei. Zudem sichert das Keymark-Siegel den hohen Qualitätsstandard der Produkte. Die Paletten werden in Paketen mit neun bis zwölf Stück in Folie verpackt geliefert.

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Vergessene Maschinen

Schwergewichtiger Plattmacher

Schwergewichtiger Plattmacher

Gigantomanie sorgt bei Baumaschinen für höhere Produktivität, erweist sich aber bei häufig wechselnden Einsatzprofilen hinsichtlich der angestrebten Vielseitigkeit als unpraktisch.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.