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STRABAG zeigt einen Weg aus dem Diesel-Dilemma

Strabag NaHiTAs
Mit dem F&E-Verbundprojekt NaHiTAs (Nachhaltiger High-Tech Asphalt) hat das STRABAG-Kompetenzzentrum TPA als federführender Konsortialpartner in Berlin einen innovativen Lösungsansatz für Ballungsräume im Kampf gegen die Folgen der steigenden Verkehrsbelastung vorgestellt. Auf der Konferenz für Neue Materialien im Bauwesen HighTechMatBau (31.1.2018) zeigte das Team der TPA, wie durch photokatalytisches Granulat und eine lärmmindernde Textur im Asphalt die Belastung durch Luftschadstoffe und Verkehrslärm nachhaltig gesenkt werden könnte.

Mit dem F&E-Verbundprojekt NaHiTAs (Nachhaltiger High-Tech Asphalt) hat das STRABAG-Kompetenzzentrum TPA als federführender Konsortialpartner in Berlin einen innovativen Lösungsansatz für Ballungsräume im Kampf gegen die Folgen der steigenden Verkehrsbelastung vorgestellt. Auf der Konferenz für Neue Materialien im Bauwesen HighTechMatBau (31.1.2018) zeigte das Team der TPA, wie durch photokatalytisches Granulat und eine lärmmindernde Textur im Asphalt die Belastung durch Luftschadstoffe und Verkehrslärm nachhaltig gesenkt werden könnte. Angesichts drohender Diesel-Fahrverbote in deutschen Innenstädten stieß die Präsentation der ersten Ergebnisse des derzeit laufenden Forschungsprojekts (7/2015–12/2018) beim zahlreich versammelten Fachpublikum im Berlin Congress Center auf große Resonanz. „NaHiTAs kann dazu beitragen, die Lebensqualität in Bereichen mit stark befahrenen Verkehrswegen in Innenstädten nachhaltig zu verbessern“, erklärt Dr. Norbert Simmleit, TPA-Geschäftsführer für Deutschland, die Niederlande und die Schweiz.

Im Verbund mit neun Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft forscht die TPA in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt NaHiTAs an der Konzeption nachhaltiger Verkehrswege in Asphaltbauweise. Ein künstlich hergestelltes photokatalytisches Abstreumaterial mit Titandioxid soll dabei helfen, für Mensch und Umwelt giftige Stickoxide (NOx) aus der Luft abzubauen und in unschädliche Nitrate umzuwandeln. Zugleich soll der innovative Asphalt eine lärmmindernde Textur erhalten, mit der die Reifenabrollgeräusche nachhaltig reduziert werden. Außerdem kommt beim Einbau ein neu entwickeltes, mobiles Kontrollsystem zum Einsatz, um die Qualität der Fahrbahnoberfläche zu optimieren. „Wir sind soweit, dass wir mit NaHiTAs jetzt auch Teststrecken bauen können“, sagt TPA-Projektleiter Martin Muschalla. Derzeit liefen dazu schon Gespräche mit potenziellen Auftraggebern.

Die HighTechMatBau wurde ausgerichtet vom Projektkonsortium WiTraBau (Wissenstransfer im Bauwesen). Zentrales Thema waren neue Werkstoffe für urbane Infrastrukturen, deren Entwicklung die Lebensqualität in deutschen Städten steigern soll – unter anderem, indem mit ihnen Innovationspotenziale für multifunktionale Verkehrswege erschlossen werden.

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Baustelle des Monats: Neubau am Zwickauer Neumarkt

Leiser Lückenfüller

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Neuer Fünfgeschosser am Zwickauer Neumarkt erfüllt höchste Anforderungen an den Schallschutz

Schallschutz im Haus ist ein hohes Gut. Werden die geforderten Grenzwerte nicht eingehalten, dann wirkt sich das unmittelbar auf den Wohnkomfort aus. Gerade bei Bauprojekten mitten in der Stadt, wo zum üblichen Nachbarschaftslärm noch ein erhöhter Straßenlärm hinzukommt, soll der bauliche Schallschutz ein wichtiger Bestandteil der Bauplanung sein. So geschehen beim Bau eines Wohngebäudes am Neumarkt, wo die Zwickauer Wohnungsbaugenossenschaft ZWG darauf besonderen Wert legte.

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Yanmar: Raupenbagger SV120

Ein 12,5-Tonner so leistungsfähig wie ein Großbagger

Der kompakte und leistungsstarke Yanmar Bagger SV120 eignet sich ideal als Einsatzfahrzeug für die DB Bahnbau Gruppe.(Bild: Yanmar Construction Equipment Europe)

Yanmar Midibagger schließen die Lücke zwischen den Mini- und Großbaggern. Der SV120 ist als 12,5-Tonner so leistungsfähig, präzise zu steuern und komfortabel ausgestattet wie ein Großbagger. Er bietet dabei alle Vorteile einer kompakten Bauweise mit kurzem Heck – auf Innenstadtbaustellen, im Straßenbau oder beim Materialumschlag.

Nach einem Umbau durch Atlas Cottbus zeigt der SV120 nun, wie gut er auch für Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn geeignet ist. Die DB Bahnbau Gruppe GmbH erwarb den Raupenbagger SV120 von Yanmar, wobei der autorisierte Yanmar-Händler Atlas Cottbus Baumaschinen KG (Atlas Cottbus) die Maschine vermittelte und zusammen mit Gritzke Lasertechnik OHG aus Lemgo entsprechend der Anforderungen der Deutschen Bahn AG umbaute.

Die Maschine ist für Arbeiten direkt am Gleis von einem Wagon aus vorgesehen. Mit seinen 12,5 t Einsatzgewicht liegt der Yanmar Raupenbagger SV120 dabei unter der definierten Gewichtsgrenze. Dank seines Kurzhecks kann er sich auch im stark begrenzten Raum gut bewegen und effizient arbeiten. Er verfügt über einen leistungsstarken und sparsamen Motor mit 85 kW. Die Fördermenge von 190 l pro Minute führt zu einer erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit der Hydraulikpumpe. Durch das leistungsstarke LUDV-System lassen sich alle Bewegungen zeitgleich und unabhängig durchführen. Mit diesen Vorrichtungen ausgestattet eignet sich Yanmars SV120 ideal als Einsatzfahrzeug für die DB Bahnbau Gruppe.

Damit der Ausleger beim Einsatz nicht an Oberleitungen stößt oder Anbauteile den anliegenden Fahrbetrieb blockieren, stattete die Gritzke Lasertechnik OHG den Bagger mit einer elektronischen Hub-Höhen- und Schwenkbegrenzung aus. Alle weiteren Umbauten, die von der Deutschen Bahn AG gefordert wurden, führte Yanmar-Händler Atlas Cottbus in seiner eigenen Werkstatt durch. Dazu gehörten unter anderem die Lackierung der Maschine in der vorgegebenen RAL-Farbe, die den Fahrzeugtyp als Baumaschine definiert sowie die Ausstattung mit einem speziellen Löffelstiel, der den Gebrauch der vielfältigen Anbaugeräte erlaubt.

Insgesamt verfügt Yanmar CEE über ein Netz von über 170 Vertragshändlern und Importeuren aus ganz Europa. Atlas Cottbus hat sich mit über 20 Jahren Erfahrung als Händler für Baumaschinen und Fahrzeugtechnik in Brandenburg etabliert. In seinen fünf Niederlassungen bietet der Händler das komplette Produktportfolio von Yanmar zum Kauf und ein ausgewähltes Sortiment mit unterschiedlichen Modellen in verschiedenen Größen zur Miete. In der eigenen Werkstatt führen qualifizierte Monteure Reparaturen durch und rüsten Maschinen nach speziellen Kundenwünschen um.

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Kommentar

Zeit fürs Wesentliche

Das Sprichwort „Zeit ist Geld“, das kein Geringerer als Benjamin Franklin in die Welt setzte, klingt nach fast drei Jahrhunderten inflationären Gebrauchs – vom Marktschreier bis zum Hedgefonds-Manager – recht abgelutscht. Und doch passt dieser Ausdruck exakt in die moderne Welt der westlichen Hemisphäre: Im hektischen und digitalisierten Alltag wird die Zeit zum wertvollsten Gut, das sowohl im beruflichen als auch privaten Kontext sinnvoll eingesetzt werden will. Ein typisches Beispiel für die "Stillstandzeiten"sind die unproduktiven Phasen auf dem Weg zur Arbeit oder im Rahmen von Geschäftsreisen. Doch für die immer gleichen Nachrichten oder Unterhaltungsmusik, auf die man unterwegs allzu gerne zugreift, gibt es interessante Alternativen - z. B. Podcasts als eine neue Form der Informationsbeschaffung.

Das Sprichwort „Zeit ist Geld“, das kein Geringerer als Benjamin Franklin in die Welt setzte, klingt nach fast drei Jahrhunderten inflationären Gebrauchs – vom Marktschreier bis zum Hedgefonds-Manager – recht abgelutscht. Und doch passt dieser Ausdruck exakt in die moderne Welt der westlichen Hemisphäre, wo sich monochron geprägte Kulturen wie Deutschland unentwegt um den letzten Prozentpunkt an Effizienzgewinn bemühen. Im hektischen und digitalisierten Alltag wird die Zeit zum wertvollsten Gut, das sowohl im beruflichen als auch privaten Kontext sinnvoll eingesetzt werden will. Kein Wunder also, dass Zeitmanagement-Gurus bei ihrer Mission, das kleine Einmaleins der Organisationslehre ans Volk zu bringen, ihre Hochkonjunktur erleben. Nach der Erkenntnis, dass der Tag trotz aller Bemühungen nur 24 Stunden hat, müssen Methoden und Tricks dafür sorgen, eine rationelle Zeiteinteilung zu ermöglichen. Nur wer Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit priorisiert, Zeiträuber eliminiert und alle zur Verfügung stehenden Potenziale ausnutzt, um Zeit zu sparen, schaufelt sich Platz im Kalender.

Wird penibel darauf geachtet, die Personal- und Maschinenauslastung bei Bauprojekten durch eine kluge Disposition zu erhöhen, dann ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Zeitmanagement für Unternehmer und Führungskräfte in der Bauindustrie ein logischer Schritt. Denn was bringt die bis zur Perfektion getriebene Optimierung der Ressourcen auf der Baustelle, wenn Leistungsträger ihre eigenen „Stillstandzeiten“ nicht in den Griff bekommen? Ein typisches Beispiel dafür sind die unproduktiven Phasen auf dem Weg zur Arbeit oder im Rahmen von Geschäftsreisen. Natürlich ist es bei der Zeitgestaltung eine individuelle Definitionsfrage, was sinnvoll ist und was weniger. Sich bei Flug- oder Zugreisen eine Pause vom Diktat des Terminkalenders zu gönnen, hat auch etwas Regenerierendes. Einmal tief ins Komfortgefühl delegierter Verantwortung einzusinken kann die ideale Vorbereitung vor wichtigen Gesprächen und Präsentationen sein.

Für die immer gleichen Nachrichten oder Unterhaltungsmusik, auf die man unterwegs allzu gerne zugreift, gibt es jedoch interessante Alternativen. Gerade bei Autofahrten, wo ein Nickerchen zwischendurch nicht wirklich eine Option darstellt, bieten Podcasts eine Form der Informationsbeschaffung. Es handelt sich um abonnierbare Mediendateien, die  aus mehreren Episoden bestehen und unabhängig von Sendezeiten „on demand“ abgehört werden können. In den USA längst gelebte Praxis, ist bei den Podcasts hierzulande erst seit einigen Jahren ein merklicher Nachfrageschub auf dem Markt zu beobachten. Laut einer Onlinestudie von ARD und ZDF hörten 2016 knapp 13 % der Deutschen Audio-Podcasts – Tendenz steigend. Für größere Aufmerksamkeit sorgte bei uns der Hype um den von Olli Schulz und Jan Böhmermann moderierten Podcast „Fest und Flauschig“. Nach und nach verlässt dieses Medienformat sein Nischendasein und das Angebot an gehaltvollen und professionell produzierten Podcasts steigt. Allein die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stellen aktuell über 800 verschiedene Podcasts zur Verfügung.

Wo visuelle Medien scheitern – z. B. bei Autofahrten – können Podcasts als informative und unterhaltende Lückenfüller einspringen. Internetfähige mobile Endgeräte und die ausgereifte Fahrzeug-Audiotechnik machen eine Weiterentwicklung dieses Trends möglich. Die Anwendung ist nicht nur für Technikfreaks eine einfache Angelegenheit: Um Podcasts auszulesen, wird auf dem Smartphone ein sogenannter Podcast-Client benötigt – eine App, welche die Inhalte eines Podcast-Feeds auslesen und wiedergeben kann. Wird die Sendung abonniert, dann werden neue Folgen automatisch heruntergeladen. Über Bluetooth mit dem Autoradio gekoppelt, lässt sich so die eigene „Auslese“ zeitlich versetzt abhören.

Fazit: Podcasts funktionieren und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit der bpz wollen wir in Zukunft an der Entwicklung dieses Formats partizipieren und ausgewählte Beiträge ebenfalls als Podcasts anbieten. Wir lassen von uns hören!

Autor: Paul Deder

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Hilti: Sechsschneidiger Bohrer TE-YX

Deutlich schneller durch armierten Beton

Der Bohrer TE-YX lässt sich auch von Armierungseisen nicht aufhalten (Bild: Hilti)

Hilti bringt eine neue Lösung für das Bohren in Beton auf den Markt: den Bohrer TE-YX, passend für das gesamte Kombihammer-Sortiment von Hilti und speziell angepasst auf die neue Generation der TE 60-ATC/AVR. Dank sechsschneidigem Kopfdesign kann jetzt deutlich schneller in armierten Beton gebohrt und die Gefahr des Verkantens auf ein Minimum reduziert werden.Der Alltagstest auf der Baustelle zeigt: Ungefähr jede dritte Bohrung in Beton trifft auf Armierungseisen. Und jeder Treffer kostet Zeit. Bis zu zwei Drittel der gesamten Bohrzeit sind erforderlich, um Eisentreffer zu durchbohren. Verhakt oder verklemmt sich der Bohrer, potenziert sich dieser Zeitaufwand noch mehr. Bei Bohrarbeiten in Serie kann dies einen zeitlichen Mehraufwand von mehreren Stunden bedeuten. Die Lösung kommt mit dem neuen Bohrer TE-YX von Hilti.

Den entscheidenden Unterschied macht das neue Kopfdesign des Bohrers TE-YX: Sechs Schneidkanten am Vollmetallkopf minimieren das Risiko eines festsitzenden Bohrers und ermöglichen damit problemloses und schnelles Bohren in armierten Beton. Darüber hinaus konnte durch eine Verschlankung der Helix das Bohrergewicht um 20-30 % gesenkt werden. Bei mehreren hundert Löchern ein nicht unerheblicher Faktor für ermüdungsfreies Arbeiten. Und auch in Sachen Robustheit und Langlebigkeit ist der neue Bohrer tonangebend. Der Bohrer wird einem speziellen Wärmebehandlungsverfahren unterzogen, so dass die Helix weniger verschleißanfällig ist und die Lebensdauer um 50 % höher liegt.

Perfektes Paar: TE-YX und TE 60-ATC/AVR

Der Betonbohrer TE-YX mit sechs Schneidkanten ist in den Durchmessern von 35 bis 40 mm erhältlich und passend für alle SDS-max Bohrgeräte. Im System mit dem neuen Kombihammer TE 60-ATC/AVR wird eine Performance erzielt, die ihresgleichen sucht. In der vierten Gerätegeneration wartet der Kombihammer TE 60-ATC/AVR mit einem unübertroffenen Gewichts-Leistungsverhältnis auf: Bei einer Leistung von 1.350 W, einer Einzelschlagenergie von 7.8 J und einem Erschütterungsaufkommen von nur 6.4 m/s² bringt das Kraftpaket gerade einmal 7,8 kg auf die Waage. Damit ist der Kombihammer mit elektronischer Schnellabschaltung (ATC) und Aktiver Vibrationsreduktion (AVR) bestens gerüstet für schwere Bohr- und Meißelarbeiten in Beton oder Kernbohranwendungen ins Mauerwerk mit großem Durchmesser (45 bis 150 mm), aber auch für leichte bis mittlere Meißelarbeiten wie das Erstellen von Durchbrüchen und Entfernen von Fliesen.

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IT-gestützter Baustellenbetrieb

Bauabrechnung leicht gemacht

Einfacher Austausch von Leistungsverzeichnissen und Mengen

Das Bauunternehmen J. Friedrich Storz aus Tuttlingen deckt das gesamte Spektrum des Verkehrswegebaus in allen Größenordnungen ab. Bei der Abrechnung setzt der Mittelständler auf die Software MWM-Libero. Dieses Programm für Aufmaß, Mengenermittlung sowie Bauabrechnung unterstützt das Bauunternehmen beim Austausch der Abrechnungsinformationen mit dem Auftraggeber.

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Fritzmeier Umwelttechnik: Filtersystem coalsi

Mikroorganismen gegen Gestank aus Kanalschächten

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Üble Gerüche aus Schachtabdeckungen oder Straßenabläufen sorgen immer wieder für Beschwerden. Gerade in den Sommer- und Herbstmonaten häufen sich die Anrufe und Briefe genervter Anwohner. Der teilweise intensive Gestank wird durch Gärung, Fäulnis oder Zersetzung in den Kanälen ausgelöst, die ganz unterschiedliche Ursache haben. Fritzmeier Umwelttechnik bietet als Problemlösung das Filtersystem coalsi an, das nicht nur den Geruch beseitigt, sondern auch die dauerhafte Belüftung des Kanalsystems sicherstellt.

Das patentierte Siphonsystem, das es für alle gängigen Schachtabdeckungen gibt, nutzt Hybrid-Aktivkohlematten, um dem Problem Herr zu werden. Das System ist einfach und sicher zu Handhaben und erübrigt auch ein Nachwässern der Filter - selbst nach langen Trockenperioden. Ob Mischkanäle oder getrennte Systeme – beide behalten ihren natürlichen Gasaustausch. Schad- und Geruchsstoffe werden nicht nur gefiltert, sondern durch biologisch aktive Filtermatten abgebaut. Neutralisiert werden die vielfältigsten organischen Verbindungen, vor allem aus sauerstoffarmen (anaeroben) Abbauvorgängen, aber auch anorganische Substanzen wie Schwefelwasserstoff und Ammoniak.

Auch für Pumpen- und Sammelschächte (Sonderbauwerke), sowie Silo- oder Dachbelüftungen, bietet coalsi Lösungen. Hier sorgen Mehrkammerfilter oder der leistungsstarke Volumenmax, der bis zu 2.800 cbm Luft in der Stunde filtert, dafür, dass Menschen in der unmittelbaren Umgebung wieder unbelästigt durchatmen können.

Für die Kommunen ist interessant zu wissen, dass coalsi-Filter relativ investitionsarm und leicht einzubauen sind. Das kann sogar im Rahmen der alljährlichen Kanalrevisionen geschehen. Aufgrund der hohen Standzeiten der Filter, die durch den Einsatz unterschiedlicher chemischer, physikalischer und biologischer Matten gewährleistet werden, sind die Folgekosten gering. Ein Wechsel ist erst nach ein bis drei Jahren erforderlich, je nach Beaufschlagung und Konzentration.

Mehrkammersystem für harte Fälle

coalsi Aktivkohlefilter mit einem Mehrkammersystem sind für den harten Anwendungsalltag konzipiert und können sowohl einzeln als auch in Serie betrieben werden. Auch lassen sich nachträglich bedarfsgerecht Filtererweiterungen realisieren. Somit kann eine Vielzahl von Kombinationen die passende Lösung zum Geruchsrückhalt ergeben.

Die Hybrid-Aktivkohlefilter wurden entwickelt, um Gerüche und die damit verbundenen Belästigungen und Gefahren dauerhaft zu beseitigen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktivkohlefiltern verbessert coalsi die Wirkung durch den Einsatz biologischer Verfahren in Verbindung mit hochwertigen und handlichen Bauteilen erheblich.

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Vergessene Maschinen

45 Tonnen im freien Fall

45 Tonnen im freien Fall

Nur für eine Aufgabe konstruierte und mit mehreren Tiefladern aufwendig zu transportierende, extrem spezialisierte Maschinen erbringen zwar Höchstleistungen, lassen sich aber kaum international vermarkten.

Mehr Vergessene Maschinen

Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.